Überprüfung auf Befall: www.dns-ok.de [Quelle: siehe Bildergalerie]
Über zwei Jahre soll das US-amerikanische FBI an der Ergreifung der vermeintlichen Urheber der Schadsoftware DNS-Changer gearbeitet haben. Internationale Zusammenarbeit habe bereits am 9. November 2011 zu Festnahmen durch die Polizei in Estland geführt, die insgesamt sechs Tatverdächtige ergriffen habe. Bisher sprachen Berichte davon, die Täter kämen aus den USA oder hätten von dort aus gearbeitet. Eine genaue Stellungnahme gibt es hierzu nicht.
Erst in den vergangenen Tagen wurde die Bevölkerung über die Vorgänge informiert. Das federführende FBI wird die beschlagnahmten Server am 8. März abschalten, was für die infizierten Rechner von Anwendern bedeuten würde, dass diese keinen Internetzugriff mehr erhalten.
PCGH berichtete bereits über www.dns-okay.de, wie Sie die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereitgestellte Internetseite www.dns-ok.de nutzen können, um eine mögliche Manipulation des DNS auf Ihrem Rechner feststellen können.
Derweil sind viele Anwender weiterhin skeptisch: Über die staatlich bereitgestellte Internetseite zur Erkennung des Befalls könnte Spionage-Software wie der so genannte Bundes-Trojaner installiert werden, was nach derzeitigem Stand beim Aufruf von www.dns-ok.de nicht geschieht. Nichtsdestotrotz soll die Testseite des BSI bereits über 7,5 Millionen Mal aufgerufen worden sein.
In der Bildergalerie sehen Sie Schutzsoftware im Test: Kostenlos-Virenscanner versus teuere Security-Suiten (Stand: November 2011).Quelle: focus.deReklame: Verpassen Sie nicht den stets aktuellen PCGH-Schnäppchenführer mit
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Schraubenverwechsler
17.01.2012 20:24
Der ESM-Vertrag lässt die Amerikaner Europas Wirtschaft lenken.
Mit dem SOPA könnten sie das Internet kontrollieren.
Und Großteil der Medien gehört ebenfalls ihnen.
Jetzt schrecken sie alle auf, sich auf einer Homepage verifizieren zu lassen? Mag temporärer Wahnsinn oder verschwörerische Paranoia sein, aber so langsam bereue ichs, den Check durchs FBI gemacht zu haben.
Haarsträubende Motive/Motivationen lassen wir mal außen vor, aber rein technisch gesehen: Was verrät so eine Liste der Besucher von DNS-ok/etc über sie? Was kann da alles drinstehen? Was ist technisch auslesbar?
Alles, was auch mit Whois und Javascript/etc geht? Mehr nicht? Nützen Bots nur, wenn sie infiziert (also Client-seitig manipulierbar) sind und ist so eine Liste (s.o.) daher eigentlich zu nichts zu gebrauchen?
Über das Warum und Wofür kann man sich aber anderswo streiten
Komplett-PC-Aufrüster
16.01.2012 20:16
Dann verleich mal den Quellcode von der dns-ok.de-Seite mit der "Onlinebankingsite" und stelle fest, dass das nicht das gleiche ist.
Zudem gibt es da wenig zu denken: Der DNS-Server in der Hand des FBI leitet bewiesener weise auf eine andere IP als alle andere korrekt funktionierenden. 85.214.11.195 (grün) und 85.214.11.194 (rot) sind die IPs, also informiert euch mal alle bevor ihr irgendwas schreibt. Die IP das DNS-Servers kenne ich leider nicht.
PCGH-Community-Veteran
16.01.2012 12:28
Aber der entscheidende Faktor, bei der inzwischen mehr als haltlosen Bundestrojaner Diskussion, ist der dass kein einziger davon gefunden wurde !
Weder vom CCC noch von den anderen Sicherheitsspezialisten (Kaspersky usw...), es sind nunmal zu Anfang ALLE Augen der Sicherheitsprofis auf diese Seite gelenkt die immer wieder nur bestätigen konnten das alles OK ist.
Jungs und Mädls, ganz freundlich gesagt (musste mich zusammenreißen weil ich vorher eine extreme Wortwahl hatte), lässt euch nochmal gründlich in die Materie ein denn die meisten überfliegen das nur und hüpfen auf den paranoiden zug auf den die anderen verbreiten.