CES 2012: Grafik-Power in Power-Autos - Tegra in Audi, Lamborghini und Tesla (9) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Schon seit einiger Zeit arbeitet Nvidia mit Automobilherstellern zusammen, um die hauseigene Tegra-Mobilgrafikplattform in deren Fahrzeuge zu bringen. Waren es zu Beginn hauptsächlich dreidimensionale Menüs diverser Bordunterhaltungs- und Navigationssysteme, geht es heute immer mehr ans Eingemachte.
So lockte Nvidia mit zwei schmucken Flitzern von Lamborghini und Audi nicht nur Autofans auf den
CES-Messevorplatz, um dort ein in Echtzeit streamendes Google Street View zu präsentieren - für den Fall, dass die "normale" Kartenansicht nicht mehr ausreichen sollte. Allerdings ist für alle Fälle noch immer ein Backup an Bord - eine Kartensammlung auf herkömmlichen Speichermedien, wenn der Empfang einmal gestört sein sollte. Audi selbst will ab 2013 Tegra 3 in "allen Infotainment-Systemen sowie digitalen Kombiinstrumenten" nutzen. Zwei Bilder zeigen unter anderem die Personenerkennung auch bei Nacht.
Auf dem Messestand selbst war ein Tesla Model S der große Blickfänger - die erste Limousine des gleichnamigen Herstellers des elektrischen Sportwagens Tesla Roadster. Interessanterweise handelte es sich um eine "Beta-Version" des Autos - die Software-Nomenklatur hält auch in der Realität Einzug. Das zu 80 Prozent fertige Vehikel besitzt als wohl erstes Serienauto überhaupt kein herkömmliches Armaturenbrett mehr: Alle Instrumente werden virtuell auf einem 17-Zoll-Monitor dargestellt. Unter der Haube damit beschäftigt: Nvidias Tegra-3-Chipsatz. Der Tesla S soll außerdem über eine 3G-Funkverbindung verfügen, um Musik zu streamen, im Internet zu surfen oder so profane Dinge wie den Navi zu versorgen.
Nebenan führte uns ein Nvidia-Mitarbeiter eine Tegra-3-Entwicklungsumgebung vor. Diese simuliert den Input einer Reihe von Kameras, die rund um ein Auto verteilt sein können. Tegra 3 baut dann daraus eine Echtzeit-3D-Umgebung des Autos zusammen, zoomt dann nach oben weg und zeigt den Wagen quasi aus der Draufsicht - komplett mit der gesamten Umgebung, damit das Einparken und vor allem das Aufspüren von Hindernissen noch leichter von der Hand geht. Natürlich, so grinst der Nvidia-Mitarbeiter, der uns die Entwicklungsplattform vorführt, wird das während der Fahrt abgeschaltet - sonst wäre die Nummer wohl eine zu starke Ablenkung.
Hier einige der Auto-Specs im Original:Audi A7
- Starting at $59,250
- Supercharged 3.0-liter V6 engine
- 310 horsepower and 325 lb-ft torque
- Quattro all-wheel drive
- 0 to 60 mph in 5.4 seconds
Tesla Model S
- Starting at $49,900
- 40, 60, 85 kwh electric motor options
- Up to 435 horsepower
- Rear-wheel and all-wheel drive options
- 0 to 60 MPH in 4.4 seconds
Lamborghini Aventador
- Starting at $382,000
- Naturally-aspirated 6.5-liter V12 engine
- 610 horsepower and 508 lb-ft torque
- All-wheel drive
- 0 to 60 MPH in 2.9 seconds
PC-Selbstbauer
14.01.2012 15:50
Das würdests du nicht sagen, wenn du dir mal ein Klingonenschiff (so wird der Jumbo (b747) von den (airbus-)Mechanikern u.a. gennant) von der nähe anschaust (z.b. in der halle bei der technichen wartung), und nicht nur als reisegast in der kabine drin sitzt.
BTW: ein "moderner" jumbo ist auch voll mit elektronik.
Zum Thema allerdings, würde ich auf so viel "tiefsitztende" elektronik im auto gerne verzichten. Den, bei flugzeugen wird ausgetauscht was kaputtgeht... egal was es kostet..... beim auto tut jeder euro weh... alleine sich den fehlercode auslesen lassen kostet meistens 20EU -> danke für nichts!!!
Ein kumpel der mal bei bmw gearbeitet hatte sagte, dass die meisten autos die in der werkstatt waren wegen elektronik problemen da waren.
Und jetzt mal realistich gedacht: ein auto dass vollgestopft mit all möglicher elektronik (bremsasistenten, rückfahrkamera, bli bla blubb) hält sicher keine 200.000 km ohne das mal ein steuerungsmodul den geist aufgibt.
Komplett-PC-Aufrüster
14.01.2012 01:59
Das ist technisch gesehen völliger Unsinn......................
PCGH-Community-Veteran
13.01.2012 14:23
Habe ich mich auch gefragt.
Taubstumm bzw eines der beiden möchte ich dann aber nicht sein.