CES 2012: OCZ auf SSD-Transfer- und -Kapazität-Rekord-Jagd [Quelle: siehe Bildergalerie]
OCZ ist auf der CES 2012 einmal mehr mit einigen seiner Topprodukte aufgetreten, die neue Rekorde versprechen. Darunter zum Beispiel das Z-Drive R5, mit dem OCZ Transferraten von bis zu 7,2 GByte pro Sekunde realisieren kann – so zumindest die Eigenangabe. OCZ entwickelte das Z-Drive R5 zusammen mit Controllerspezialist Marvell. Um die Transferleistung überhaupt erreichen zu können, ist das Modell als PCI-Express-x16.Steckkarte ausgeführt – je nach Kapazität auch in halber Bauhöhe. Es soll aber auch ein 2,5-Zoll-Modell angeboten werden. Angegeben werden maximal 2,52 Millionen IOPS.
Beim Z-Drive R4 wird OCZ nicht ganz so hohe Transferraten bieten können, aber dafür 16 TByte Speicherplatz. Die "Cloudserv RM1616" soll als PCI-E-Steckkarte 6,5 GByte pro Sekunde liefern und 1,4 Millionen IOPS erreichen.
Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass sich OCZ den Controller-Hersteller Indilinx einverleibt hat. Auch hier wurde zur CES ein neuer Controller gezeigt, der auf den Namen Everest 2 hört. Der Controller schiebt Daten im SATA-6GB/s-Standard auf den Rechner, erreicht bis zu 550 MByte/s – je nach Chiptypus – und soll 105.000 zufällige Lese- sowie 90.000 zufällige Schreib-IOPS erreichen. Kunden können an den Controller zu 2 TByte anhängen.
Neben all diesen High-End- und OEM-Produkten gibt es aber auch etwas für Endkunden: die neue SSD-Serie Chiron mit bis zu 4 TByte Fassungsvermögen. Die SSDs sind im 3,5-Zoll-Format und sollen Transferraten von bis zu 560 MByte/s erreichen. OCZ gibt die IOPS-Leistung mit bis zu 100.000 an. In Servern sollen sich in in 4 HE bis zu 96 TByte Kapatität ansammeln lassen. Preise und Erscheinungstermine nannte OCZ jedoch nicht.
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PC-Selbstbauer
11.01.2012 10:02
Dagegen sehn meine Revos ja echt alt aus
Auf der einen Seite mag ich OCZ ganz gerne, weil ich halt noch nie Probleme mit Produkten dieser Firma hatte, auf der anderen Seite finde ich, das OCZ bei billigen Produkten wie der Vertex, einfach zu sehr an der Leistungsschraube dreht und die Qualität dabei auf der Strecke bleibt.
Außer den Revos und anderen High End SSDs oder Hybriden würde ich bei OCZ derzeit keine SSD kaufen.
PC-Selbstbauer
10.01.2012 21:13
Vor dem kauf muss man wahrscheinlich erst eine Bank überfallen
man hört ja so dass das nich so bringer sein soll, rein gesellschaftlich, aber auch finanziell, man hört dann meistens so, 30.000€ beute oder was in der art, sich nachm banküberfall fragen zumüsssen urlaub oder ssd, ach ich weiß nich, is schon übel.
mal im ernst mich würd der speichertyp interessieren, ocz soll ja daran arbeiten flashspeicher wie in gängigen usb sticks zur ssd umzufunktionieren, dann wäre das ganze bezahlbar, aber wohl eher nicht, vlt 2020 agility
Komplett-PC-Käufer
10.01.2012 19:34
Was für OCZ-SSDs hast du denn betrieben? Welche mit Sandforce-Controller? Wenn ja: Sandforce ist für seine hohen Ausfallraten bekannt.
Und die Custom-Firmware von OCZ scheint den Controller noch mehr zu beanspruchen als sonst schon üblich --> noch mehr Ausfälle.
Ich kann mir aber durchaus vorstellen dass die Produktfamilien die nicht auf Sandforce (oder uralten Indilinx-Controllern, nicht den Neuen) beruhen auch bei OCZ erheblich zuverlässiger sind.