Battlefield 3: Rüstungskonzern will EA die Benutzung von Kriegsgerät verbieten, Publisher klagt auf Recht zur Darstellung. (3) [Quelle: siehe Bildergalerie]
In Battlefield 3 kommt zahlreiches reales Kriegsgerät zum Einsatz. Das ist dem Rüstungskonzern Textron Inc, zu dem unter anderem der Helikopter-Produzent Bell gehört, anscheinend ein Dorn im Auge. Dieser verlangt von EA, die Hubschrauber-Modelle AH-1Z Viper, UH-1Y und V-22 Osprey unverzüglich aus dem Spiel zu entfernen. Da es offenbar zu keiner außergerichtlichen Einigung kam, kommt EA einer Klage des Rüstungskonzerns zuvor, indem es vor einem Gericht im Northern District von Kalifornien selbst Klage eingereicht hat.
Von dem Prozess erhofft sich Electronic Arts nichts Geringeres als ein Feststellungsurteil, das Spieleherstellern die grundsätzliche Darstellung von realen Rüstungsgütern erlaubt, ohne dazu die Einwilligung des Herstellers vorher einholen zu müssen. Dabei beruft sich der Publisher auf den
ersten Verfassungszusatz der Bill of Rights, der unter anderem Meinungs- und Pressefreiheit garantiert, und die sogenannte
doctrine of nominative fair use. EA sieht in den Helikoptern kein zentrales Element von Battlefield 3, weshalb die Verwendung nach Meinung des Publishers damit in den Rahmen des künstlerischen Ausdrucks fällt. Mehr Artikel zu Battlefield 3 lesen
Sie auf unserer PCGH-Themenseite.Quelle: KotakuHintergund: Battlefield 3Battlefield 3 erschien am 27. Oktober 2011 für PC, Xbox 360 und Playstation 3. Der Lead Designer David Goldfarb bestätigte schon früh, dass man der PC-Version selbst für DICE-Verhältnisse besonders viel Aufmerksamkeit schenken würde. Das machte PC-Fans Hoffnung. Battlefield 3 setzt auf die Frostbite 2.0. Deren Deferred Renderer vereint unter anderem HDR, Dynamic Radiosity sowie Particle Lighting und soll erneut eine zerstörbare Umgebung ermöglichen. Flimmernde Schatten sind wohl mit der Frostbite 2.0 Vergangenheit, dafür muss für die PC-Version aber mindestens eine DirectX-10-Karte im Rechner stecken - denn DirectX 9 wird nicht unterstützt.
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Volt-Modder
11.01.2012 14:56
Es geht ja nicht um die Namen, sondern um die Modelle. Die Modelle sollen ja komplett verschwinden. Mal nebenbei erwähnt finden sich solche originelgetreuen Modelle in dutzenden Spielen.
Komplett-PC-Aufrüster
11.01.2012 12:34
willste nen g36?
nie benutzt und nur einmal fallengelassen!
ea spielt krieg, battlefield ist krieg, armee ist steuerzahlers "paradies" und gehört nicht irgendeinem konzern...zumindest noch nicht.
aber ok, in zukunft, müssen reporter in kriegs und kriesengebieten, auch vorher zahlen, bevor sie militärgerät zeigen dürfen ok?
sobald, irgendwelches gerät in militärhand ist, gehört es nicht mehr dem konzern und battlefield, ist ein spiel, das armeen und kampf zeigt und keine waffenshow, für bestimmte konzerne, das is hier der grosse unterschied.
man kann es auch übertreiben, battlefield, ist ein werbegame, die sollten eher froh sein, das ihre maschienen da mit drin sind. sonst würde ich an EA's stelle darauf bestehen, dassse dafür zahlen, dann zahlt EA sicher auch gerne lizenzgebühren.
Sysprofile-User
11.01.2012 12:10
Ach egal sollen die das klären, Haupsache wir haben was zum rumfliegen. Obwohl das mehr Spaß macht die vom Himmel zu holen!!!
Scheinbar haben sie doch nicht alle Rechte, sonst würde das MG36 LMG36 heißen und das G53 HK53.
Aber ich finde die Diskussion hier eh Sinnlos... EA hat Namen und Designs von einem anderen Hersteller benutzt ohne die entsprechenden Rechte zu haben und müssen jetzt dafür zahlen, so einfach ist das...