Die neue Action-Figur von Steve Jobs sieht zwar sehr realistisch aus, dürfte aber wohl nicht in den Handel kommen. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Schon nächsten Monat sollte eine Action-Figur von Steve Jobs weltweit in den Handel kommen, zu einem für Apple-Fans wohl durchaus erschwinglichen Preis von 99 US-Dollar. Doch der chinesische Spielzeughersteller In Icons hatte offenbar nicht mit dem Widerstand von Apple und den Hinterbliebenen von Steve Jobs gerechnet. Mit einer Unterlassungserklärung geht Apple gegen die rund 30 Zentimeter große Figur vor und hat damit anscheinend erreicht, dass der Vertrieb der Figur eingestellt wird.
Laut Apple stellt jedes Spielzeug, welches das Logo des Unternehmens, den Namen eines Mitarbeiters oder dessen Aussehen ohne Genehmigung verwendet, einen Verstoß gegen das Gesetz dar. Dabei enthält das Paket neben der Steve-Jobs-Figur nur ein paar schwarze Socken, eine Brille, ein Ledergürtel, zwei Äpfel , von denen einer angebissen ist, einem Barhocker nur noch einen Hintergrund mit "One more thing"-Aufschrift. Damit könnten höchstens der angebissene Apfel und das Aussehen von Steve Jobs als Ansatzpunkte für ein Verbot dienen, wobei Steve Jobs als Verstorbener eventuell nicht mehr als Mitarbeiter gelten dürfte.
Aber auch wenn Apple vielleicht nicht wirklich das Recht hätte, die Action-Figur zu verhindern, die Hinterbliebenen von Steve Jobs könnten entsprechende Gesetze in den USA nutzen. Auch Personen der Zeitgeschichte dürfen demnach posthum nicht ohne Genehmigung vermarktet werden. Ein bekannter Fall war beispielsweise der Versuch, eine Figur des Schauspielers und Tänzers Fred Astaire zu verkaufen, der von dessen Witwe verhindert wurde. Im Fall von Steve Jobs hat der Hersteller aber anscheinend zumindest einige der Figuren bereits verkauft, da diese auf eBay für rund 135 US-Dollar angeboten werden. Die Steve-Jobs-Figur soll schlussendlich rund 80 Euro kosten, Zubehör wie eine Nachbildung von iPhones oder des ersten Apple-PCs sollen später nachkaufbar sein. Tandy Cheung, Chef von In Icons, gibt sich siegessicher, da er nicht glaubt, dass Apple die Rechte an Steve Jobs hätte. Wir sind gespannt, wie es hier weitergeht.
Quelle:
Telegraph,
eBay In der Galerie finden Sie legendäre Apple-Produkte, an denen Steve Jobs mitgewirkt hat.
Schraubenverwechsler
09.01.2012 09:46
Auch wenn Jobs wie Wozinak keine Appel-Mitarbeiter sind werden diese Namen immer mit der Marke Apple in Verbindung gebracht, einfach aus den Grunde weil die den Laden gegründet habe. Ich habe schon germerkt das hier viele Leute kaum Ahnung von MArketing oderr BWL haben denn sonst würden solche Aussagen nicht kommen! Die Marke bzw. der Markenname ist eines der höchsten Güter eines Unternehmens.
Ich denke auch das eure Angehörigen was dagegen hätten wenn von euch solche Figuren in den Handel kommen würden, wenn ihr Tot seit denn 1. ist das Respektlos und 2. würden sich eure Angehörigen aufregen wenn mit euren Namen Geld gemacht werden würde welches dann nicht in der Familie landet sondern bei irgend ein Investor in China oder sonst wo.......
"Es ist weder Alf, Spongebob sonst noch irgendeine wichtige Figur die man vermarkten müßte, daher ist es sinnfrei. Bin Laden braucht auch keiner als Fingerpuppe aber Achmet der tote Terrorist wäre wieder witzig. Naja über Geschmack kann man streiten."
Du bist dir aber schon bewusst das ALf, Spongebob Figuren sind die A erfunden und B nicht tot sind. Diese Figuren sind dafür geschaffen wurden um diese zu Vermarkten. Es ist egal ob es um Jobs geht oder um die Klodame vom Berliner Hauptbahnhof sowas gehört sich einfach nicht!!!!! Wenn ein Mensch tot ist sollte man diesen in Frieden ruhen lassen und nicht versuchen mit seiner Berühmtheit oder geschaffenen Leistung geld zu machen. Egal bei welcher Person es sich handel so viel Respekt muss man einfach haben und punkt!
PCGH-Community-Veteran
08.01.2012 02:22
Jetzt mal abgesehen von der Fragwürdigkeit einer solchen Figur: Jobs ist eigentlich kein Mitarbeiter von Apple mehr, also hat die Firma, abgesehen vom angebissenen Apfel vielleicht, nichts zu melden oder?
Und naja, wenn jemand eine Actionfigur von beispielweise Albert Einstein macht, interessiert die Moral doch auch keinen mehr. Jaja, gleich kommt wieder jemand der sagt, man darf das wegen seinen großen Leistungen in der Physik nicht machen. Ich denke, wenn ich unter der Erde liege, interessiert mich das eher weniger ob und wie man sich an meinen Prachtkörper erinnert.
Kokü-Junkie
08.01.2012 01:40
Es ist weder Alf, Spongebob sonst noch irgendeine wichtige Figur die man vermarkten müßte, daher ist es sinnfrei. Bin Laden braucht auch keiner als Fingerpuppe aber Achmet der tote Terrorist wäre wieder witzig. Naja über Geschmack kann man streiten.