javascript:takeoverSublineAndSource(1);Gerichtsbeschluss: Medienkonzern Viacom muss 383 Millionen US-Dollar an Rock Band-Macher zahlen (6) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Man erinnere sich an die Jahre 2005 bis 2008. In dieser Zeit war die Konsolenspiel-Marke Rock Band ein Garant für hohe Verkaufszahlen. Insbesondere das mit den speziell angefertigten Plastik-Gitarren ausgelieferte Guitar Hero war ein Verkaufsschlager sondergleichen. 2006 hatte der Medien-Konzern Viacom Inc. das verantwortliche Entwicklerstudio Harmonix für 175 Millionen US-Dollar gekauft. 2007 folgten weitere 150 Millionen US-Dollar. Danach stoppte Viacom weitere Zahlungen. Zu Unrecht, wie jetzt ein US-Gericht festgestellt hatte. Viacom muss weitere 383 Millionen US-Dollar an den ehemaligen Eigentümer zahlen. Die Summe begründet sich hauptsächlich aus Lizenzrechten und Firmenanteilen.
Wie wenig Glück Viacom mit der Sparte hatte, zeigte 2010 der symbolische Verkauf des Entwicklerstudios. Für 50 US-Dollar und einem steuerlichen Verlustvortrag von 50 Millionen US-Dollar besiegelte Viacom den Schlusspunkt jeglichen Engagements in der Spiele-Branche. Auch wenn Rock Band ein Verkaufsschlager war, so ist doch zu bezweifeln, dass Viacom große Gewinne damit einfahren konnte. Alleine die Herstellung der Plastik-Gitarren zum veranschlagten Verkaufspreis der Spiele kann allenfalls zur Fixkostendeckung beigetragen haben. Viacom kündigte bereits an gegen das Urteil Rechtsmittel einzulegen.
Quelle: LA Times
News, Tests und Wissen zu allgemeinen Spielen-Themen finden Sie auf der
Spiele-Übersichtsseite von PC Games Hardware Online.
Freizeitschrauber
02.01.2012 09:33
Ich versteh die Sachlage nicht, wenn sich das Produkt gut verkauft hat, (ich kenne das "Spiel" gar nicht) müssen die jetzt wg. fehlender Motivation jetzt weil sie keinen Bock mehr haben dies weiterzuentwickeln Strafe zahlen
Freizeitschrauber
01.01.2012 17:36
richtig so
-wenns nur nicht immer so lange dauern würde.
mfg