Samsung Galaxy S mit Value Pack statt Android 4.0 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Das Samsung Galaxy S und das Galaxy Tab 7 wurden von Samsung aus dem Kreis der Smartphones bzw. Tablets ausgeschlossen, die ein Update auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) bekommen werden. Das rief Proteste der Nutzer hervor, doch Samsung argumentierte, dass interner Speicher und RAM nicht ausreichend seien, um Android 4.0 und Touchwiz zu betreiben. Jedoch versprachen die Koreaner eine erneute Prüfung des Sachverhaltes. Nun darf man etwas hoffen, wenn auch nur in einer "Light-Fassung".
Die Webseite SammyHub berichtet, dass es statt Android 4.0 ein sogenanntes Value Pack auf Basis von eines Android 4.0 Light geben wird. Das soll dem Samsung Galaxy S einige neue Funktionen spendieren. Genannt werden verbessertes Web-Browsing, Mulltitasking-Features und neue Widgets. Auf die komplette Touchwiz-Oberfläche und eventuell diverse ICS-Features wird man aber wohl verzichten müssen. Welche Funktionen Samsung im Detail streicht, ist aber bisher nicht bekannt.
Zwischenzeitlich war gar davon die Rede, dass Samsung nur ein Android 2.3-basierte Value Pack für das Galaxy S auflegt. Hier könnte es sich aber schlicht um einen Übersetzungsfehler gehandelt haben.
Hintergrund: Android 4.0 für Samsung Galaxy S und Galaxy Tab 7Kommt Android 4.0 für das Samsung Galaxy S und das Galaxy Tab 7.0 oder nicht? Diese Frage werden sich viele Besitzer der beiden beliebten Geräte stellen. Nachdem die Koreaner vor Weihnachten dementierten, scheint man es sich nun noch einmal überlegt zu haben. Wohl auch wegen des nicht zu unterschätzenden Imageverlustes, sind doch rund 20 Millionen Geräte dieser Art im Umlauf und besonders das Galaxy S begründete den großen Erfolg von Samsung und Google bei den Smartphones.
Das Hauptproblem an der Sache scheint offenbar zu sein, dass Android 4.0 samt Touchwiz von Samsung einfach zu groß ist. Der Speicher der Geräte reicht nicht aus, um beides unterzubringen. Laut Samsung kann Android 4.0 nicht zusammen mit den von Samsung vorgenommenen Modifikationen auf den beiden Geräten geparkt werden. Das jedoch will man sich noch einmal genauer anschauen. Die Webseite The Verge berichtet, dass man nach Möglichkeiten fahnden will, dass ICS-Update trotz des mangelnden Platzes doch noch bereitstellen kann.
Vor dem gleichen Problem steht übrigens HTC beim beliebten Desire. Hier machte es die Oberfläche Sense ebenfalls nicht möglich auf Andoid 2.3 Gingerbread aufzurüsten. Nach einem lauten Aufschrei der Käufer folgte dann doch noch das Update mitsamt einigen abgeschalteten Sense-Diensten.
News, Tests und Wissen zu Handys finden Sie auf der
Smartphone- und Handy-Produktseite von PC Games Hardware Online. Alles zum
Apple Iphone 5 erfahren Sie auf der PCGH-Themenseite.
Freizeitschrauber
12.01.2012 16:36
Viele leben aber immernoch auf dem Prinzip "iPhone kann alles". Das bedeutet, dass wenn das iPhone das nicht kann, kann Android das auch nicht. Deshalb können sie sich garnicht die Möglichkeiten ausmalen, die man mit Root hat: Ubuntu, keine Werbung etc. Das wissen viele nicht. Ich war über viele Dinge auch ziemlich erstaunt. Deshlab ist es für mich eine "Ausrede", denn es gibt bestimmt was, was jeder gerne hätte, wenn er wüsste, dass das geht.
mfg Marcel
Volt-Modder
12.01.2012 09:07
Nur weil du das nicht so siehst heist es nicht das es bei anderen eine Ausrede ist, bei vielen ist es so das ihr Handy viel mehr kann als sie brauchen oder nutzen darum reicht es ihnen.
PC-Selbstbauer
02.01.2012 18:18
5. bugs in der custom ROM(bsp. CyanogenMod: änderte bei meinem SGS immer die Klingeltöne)