Testet die Deutsche Telekom 100 MBit/s via Kupferkabel? [Quelle: siehe Bildergalerie]
Auf der Internetseite der Telekom Deutschland findet sich derzeit ein interessanter Artikel des Vorstandsvorsitzenden Niek Jan van Damme zum Thema Kupferkabel. Demnach soll das Unternehmen derzeit Technologien testen, um auch über Kupfer Datenraten von 100 Mbit/s zu realisieren: "Im Festnetz hat zudem das gute alte Kupferkabel längst nicht ausgedient: Wir testen derzeit Technologien, mit denen sich auch darüber Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreichen lassen." Was der Vorsitzenden damit genau gemeint haben könnte, wollten die Kollegen von Golem wissen und bekamen in Form des Konzernsprechers Frank Domagala folgende Antwort: "Das bezieht sich auf unser Glasfaserangebot."
Weitere Kontaktaufnahmen während der Weihnachtszeit blieben unbeantwortet, womit unklar bleibt, ob und welche Technologie das Unternehmen derzeit testet. VDSL nutzt Kupferkabel lediglich auf dem letzten Übertragungsstück und erreicht damit bis zu 50 MBit in der Sekunde. Über den DSL Phantom-Modus sind über umfassende Hardwareanpassungen theoretisch bis zu 825 Mbit/s möglich. Über zwei Kupferdoppeladern lässt sich je eine Übertragungsrate von 120 Mbit/s realisieren, was mit einer virtuellen dritten Leitung in 360 Mbit/s resultiert. Interessant ist die Technik vor allem für Bewohner von Altbauten, wo oft nur ein zweiadriges Kupferkabel vorliegt.
Quellen: Telekom,
Golem
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Software-Overclocker
31.12.2011 16:30
wir haben insgesamt 2000 Einwohner, es werden immer mehr. Die nächste Sadt ist 2 km entfernt. Jeder hat eine DSL 2000 Leitung
Schraubenverwechsler
31.12.2011 14:54
ich zitiere mal Sauerland "das ist freie marktwirtschaft". es lohnt sich halt nicht.
Wenn du 50-100 Leute in deinem Dorf findest, die möglichst eng zusammen wohnen (radius 2-3km) die einen 2 Jahres Vertrag bei der T-Com unterschreiben würden, dann wäre es sicher machbar.
Der Rest von Sauerlands Posts sind leider für die Tonne.
Preis = Gewinn? 18k pro Kunde sind leider nicht sehr viel. vor allem gehst du davon aus, dass man 30 jahre lang (erstes lol) 50€ (zweites lol) kassieren kann.
Übrigens bauen die Kabelbetreiber auch nicht wirklich aus. Die ruhen sich auch auf ihren gemachten Netz aus. Zudem wirste in den Wohnungen von Wohnungsgesellschaften quasi mit denen zangsgebündelt. Stell dir vor du mietest eine Wohnung und musst einen Telekomanschluss nehmen. Ohne Chance auf Alternative. Was da wohl bei der Bundesnetzagentur abgehen würde.
Aber schön, dass man mit zweierlei Maß messen kann.
PC-Selbstbauer
31.12.2011 01:08
Zum Glück lebe ich nicht in so einem Kaff xD Habe hier eine 32000er Leitung, kommt aber auch nicht soviel an.