Sicherheitslücken in GSM-Netzen: O2 besonders betroffen [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update: Die von Nohl im letzten Jahr vorgebrachten Verbesserungsvorschläge wurden dem Bericht zufolge nicht von allen Netzbetreibern auch umgesetzt - hier wäre schon einmal gutes Startpotenzial vorhanden. Einige der Vorschläge wurden nur wenige Wochen bei der Umsetzung benötigen, andere dagegen Jahre. Trotzdem gebe es keine Alternative dazu, alle Schritte umzusetzen - immerhin würden auch die Hacker aufrüsten, die nötige Ausrüstung wird günstiger. Nach Absicherung der Netze wäre es dann an der Zeit, dass die Hersteller von Mobilgeräten nachrüsten. Hier wäre die meist überschaubare Vertragslaufzeit ein guter Ansatzpunkt, neue Sicherheitstechnologien zu verbreiten. Das Verschlüsselungsverfahren A5/3, das das bisher genutzte A5/1 ersetzen soll, könnte Abhilfe schaffen. Moderne Handys beherrschen diesen bereits.
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Original-Artikel: Karsten Nohl, Chef der Sicherheitsfirma Security Research Labs, hat auf dem vom Chaos Computer Club (CCC) abgehaltenen Hackerkongress 28C3 in Berlin eine Auswertung vorgestellt, die die Sicherheit von GSM-Netzen untersucht. Demnach sei es möglich, dass mithilfe von Sicherheitslücken in den GSM-Netzen nahezu jedes GSM-Handy oder -Smartphone unter fremde Kontrolle gebracht werden kann.
Die Lage ist besonders prekär, da das Hacken über das GSM-Netz relativ einfach vonstatten gehen soll, anders wie es bei einem Hack über internetfähige Smartphones der Fall ist. Wir können das binnen kurzer Zeit bei hunderttausenden von Handys machen", kommentiert Nohl. Möglich ist es nach einem Bericht der Kollegen von Golem auch, dass man Identifikationsmerkmale eines Netzteilnehmers über 35 Kilometer nachahmen kann. Details wollte man aber naturgemäß keine nennen.
Wer die Sicherheitslücke ausnutzt, könnte zum Beispiel Mehrwertnummern in Afrika anrufen. Der Geschädigte merkt das erst beim Eintreffen der nächsten Rechnung. Mit einer Prepaid-Karte ist man zumindest halbwegs sicher. Weiterhin präsentierte Nohl eine GSM-Karte, die die Sicherheit der Netzwerkanbieter einstuft. In Deutschland schneidet O2 von den großen Vier am schlechtesten ab. E-Plus- und Vodafone-Kunden sind mittelmäßig geschützt, am besten kommen T-Mobile-Kunden weg.
Quelle:
GolemAußerdem in der Galerie: 25 Mal Schutzsoftware im Test: Kostenlos-Virenscanner versus teuere Security-Suiten
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BIOS-Overclocker
29.12.2011 13:33
Diese News zusammen mit der Bilder-Galerie verstehe ich nicht.
PC-Selbstbauer
29.12.2011 11:48
An für sich bin ich auf dieser Seite gelandet, weil just Norton 2012 bei Amazon im Angebot ist und ich nach Antivirus-Übersichten gesucht habe - die entsprechende Galerie ist ja auch angehängt.
Davon mal ab, dass ich auch mit dem kostenlosen Avast zufrieden bin - aber wie kann es sein, dass in einer "Test"ergebnis-Galerie ein Produkt auf Platz 1 gesetzt wird, mit Bestnoten in Sachen Bedienung/Performance, welches den PC dauernd einfrieren lässt, wohl entsprechend zwingende Neustarts erfordert, abstürzt, quasi keinen Service hat und nur noch eingeschränkte Einstellungen zulässt. Zugegeben, diese Meinung ist ein wenig von Rezensionen von Amazon beeinflusst - davon mag man halten was man will. Jedoch sprechen diese eine mehr als eindeutige Sprache.
Auch wundern muss ich mich über ein 424 Tage altes Norton als "Test"Kandidat.
Für diese Galerie und "Information"spolitik kann es echt nur massig
Musste ich mal loswerden!