Alan Wake für den PC, Euphorie oder Skepsis? - Die PCGH-Redaktionskolumne
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Zum Abschluss dieser Woche argumentiert Spieleonkel Frank Stöwer, warum ihn die Ankündigung der PC-Version von Alan Wake zum einen freut, zum anderen aber auch skeptisch macht.
(Marc Sauter, 25.12.2011)
Alan Wake für den PC, Euphorie oder Skepsis? - Die PCGH-Redaktionskolumne [Quelle: siehe Bildergalerie]
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Zum Abschluss dieser Woche tut Frank Stöwer seine Meinung zur Ankündigung der PC Version von Alan Wake kund und warum diese bei ihm gemischte Gefühle hinterlässt.
Natürlich kann ich jeden PC-Spieler verstehen, der sich Mitte dieses Monats darüber freute, dass Remedys Action-Adventure Alan Wake jetzt im ersten Quartals 2012 doch für die der Konsole technisch weit überlegene Plattform kommt. Und ja, selbstverständlich ist es klasse, dass Remedy dem Titel für den PC eine Hochglanzpolitur verpassen will. Trotzdem drängen sich mir als Branchenkenner aufgrund der Aussagen, die Remedy auf einer Pressekonferenz in London gemacht hat, Fragen auf: Warum hat man die PC-Version nicht gleich veröffentlicht? Warum war man vom Branchenriesen Microsoft abhängig und warum dauerte es annähernd zwei Jahre, bis man den ehemalig als Vista-, Multicore- und DX10-Vorzeigespiel geplanten Titel auf den PC portiert hat - das ging bei den meisten Studios zügiger!
Wie auch immer die Antworten auf diese Fragen lauten, betrachtet man die ganze Sache kritisch, bleibt ein fader Beigeschmack. Sicher will Remdy, laut eigenen Aussagen ein Entwickler mit "tiefen Wurzeln im PC-Bereich", etwas Gutes für uns PC-Spieler tun und wurde bisher (auch) durch Microsofts rigide Politik stark eingeschränkt. Natürlich ist es erfreulich, wenn sich die Finnen, wie in der Pressemitteilung erläutert komplett vom Publisher Microsoft lösen und den Vertrieb in Eigenregie zusammen mit der Marketing-Agentur Sandbox Strategies übernehmen. Trotzdem werde ich den Verdacht nicht los, dass man den PC-Spieler vor allem als zahlenden Kunden sehr gern bedient. Will man hier etwa die Verkaufsbilanz aufpolieren? Ganz abwegig ist dieser Gedanke sicherlich nicht, denn der finanzielle Gewinn mit der Xbox-360-Version konnte schon die Erwartungen nicht erfüllen. Da ist eine PC-Fassung - wenn auch sehr spät nachgeliefert - ein praktikabler Weg den Verkauf noch einmal anzukurbeln, oder etwa nicht?
Redaktions-Kolumne In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben und zwar jeden Sonntag um 13:15 Uhr.
AW: Alan Wake für den PC, Euphorie oder Skepsis? - Die PCGH-Redaktionskolumne
schade, da war schon einer schneller als ich. die kolumne ist ja echt ne brandheisse theorie. die wollen doch mit dem release tatsächlcih geld verdienen, einfach eine ungeheuerlichkeit
Alan Wake für den PC, Euphorie oder Skepsis? - Die PCGH-Redaktionskolumne
Warum war man vom Branchenriesen Microsoft abhängig
tja, warum wohl? remedy ist ein winziges studio, das natürlich liebend gern einen deal mit einem riesen wie microsoft eingeht.
denn der finanzielle Gewinn mit der Xbox-360-Version konnte schon die Erwartungen nicht erfüllen
woher will der autor das wissen? außerdem muss man wohl trennen zwischen entwickler und publisher. wir haben doch keinerlei ahnung, wie die verträge zwischen beiden aussehen und auch nicht davon, was bei remedy letztendlich hängen geblieben ist.
Trotzdem werde ich den Verdacht nicht los, dass man den PC-Spieler vor allem als zahlenden Kunden sehr gern bedient.
als was denn sonst? oder ist remedy eine karitative einrichtung? wäre mir zumindest neu.
insgesamt eine ziemlich konfuse und sinnlose "kritik".
PC-Selbstbauer
27.12.2011 00:13
klar das die so ein grafisch anprechendes spiel jetzt bringen... sonst werden amd und nvidia ihre neuen karten nicht los
Freizeitschrauber
25.12.2011 21:44
schade, da war schon einer schneller als ich. die kolumne ist ja echt ne brandheisse theorie. die wollen doch mit dem release tatsächlcih geld verdienen, einfach eine ungeheuerlichkeit
PC-Selbstbauer
25.12.2011 18:12
tja, warum wohl?
remedy ist ein winziges studio, das natürlich liebend gern einen deal mit einem riesen wie microsoft eingeht.
woher will der autor das wissen?
außerdem muss man wohl trennen zwischen entwickler und publisher.
wir haben doch keinerlei ahnung, wie die verträge zwischen beiden aussehen und auch nicht davon, was bei remedy letztendlich hängen geblieben ist.
als was denn sonst?
oder ist remedy eine karitative einrichtung?
wäre mir zumindest neu.
insgesamt eine ziemlich konfuse und sinnlose "kritik".