MSI stellt X79A-GD45 (8D) vor - X79-Platine mit acht RAM-Buchten für 128 GiByte. (3) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der taiwanische Hardware-Hersteller MSI hat kürzlich eine für acht RAM-Slots ausgelegte Variante des X79A-GD45 Mainboards vorgestellt,
welches bereits vergangenen Monat in den Handel ging. Das X79A-GD45 (8D) basiert wie seine kleine Schwester auf dem X79-Chipsatz für Intels High-End-Plattform auf Basis des Sockel 2011. Laut MSI soll das Board bis zu 128 GiByte RAM fassen können.
Wie schon beim X79A-GD45 wurden auf der Platine hochwertige Komponenten der Military Class III-Reihe verbaut. Das betrifft unter anderem die Spulen und Kondensatoren der Leiterplatte. Laufwerke lassen sich über zwei SATA-6.0-Gb/s- sowie vier SATA-3.0-Gb/s-Ports anschließen. PCI-Express-3.0-Anschlüsse gibt es drei mit 16 Lanes - daneben sind noch zwei weitere PCIe-x16-Ports in der Version 2.0 verbaut.
Weiterhin liefert das Board einen PCIe-x1-Slot, Gigabit Ethernet, vier USB-3.0-Anschlüsse (deren zwei allerdings via Header), 7.1-Kanal-Sound. MSIs "Click BIOS II" und diverse Funktionen für Übertakter. Preisvorstellungen hat MSI bisher keine kommuniziert. Das MSI X79A-GD45 ohne den (8D)-Zusatz startet im PCGH-Preisvergleich
bei rund 195 Euro. Damit sollte sich das X79A-GD45 (8D) oberhalb von 200 Euro ansiedeln.
Quelle: techpowerup
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Moderator
20.12.2011 01:30
Seit wann hat die CPU so viele Lanes im Controller?
Hat sie nicht - und in der Quelle steht auch nichts davon, da werden nur die Slots beschrieben. Entweder hat der hiesige Autor Geheimwissen, oder mit Ziel einer hübscheren Formulierung einen Fehler eingebaut.
16/16/8 4/1 wäre imho eine naheliegende Aufteilung für die mechanischen x16. Aber das sollte ja auch reichen
Irgendwann könnte der limitieren, ja. In der Praxis sind die Angaben meines Wissens nach durch die verfügbaren Module limitiert: Die Hersteller können nur bewerben, was sie testen können. In ein paar Jahren kann man so ein System dann vielleicht auch mit 0,5 TiB bestücken.
Mit ECC sind die problemlos bestellbar und da das Board auch Xeons aufnehmen wird, tippe ich auf eine Validierung mit ECC-Modulen.
Freizeitschrauber
19.12.2011 21:52
Einer der Hauptgründe, AMD64 der x86-Architektur vorzuziehen, ist die Möglichkeit, mehr Arbeitsspeicher zu verwenden. Übersteigt der installierte Arbeitsspeicher den maximalen Adressraum einer CPU, dann bleibt der Arbeitsspeicher, der jenseits des Adressraums liegt, ungenutzt. Die Speichergrößengrenzen der x86-Prozessoren:
[LIST]
[*]ab 8086: Gesamt-Adressraum 1 MiB, linearer Adressraum 64 KiB
[*]ab 80286: Gesamt-Adressraum 16 MiB, linearer Adressraum 64 KiB
[*]ab 80386: Gesamt-Adressraum 4 GiB, linearer Adressraum 4 GiB
[*](80386SX: die oberen 8 Adressleitungen sind nicht aus dem Chip herausgeführt, damit ist der nutzbare Adressraum 16 MiB groß)
[*]ab Pentium Pro/AMD Athlon: Gesamt-Adressraum 64 GiB, linearer Adressraum 4 GiB
[/LIST]
Bei AMD64 ist die Breite einer virtuellen Adresse 48 Bit. Das heißt, ein Task kann 256 TiB adressieren. Während die bei der Einführung von AMD64 üblichen AMD-Prozessoren der Generation K8 noch 40 Adresspins besaßen, und damit physisch nur 1 TiB Speicher adressieren konnten, hat die aktuelle Prozessoren-Generation K10 die vollen 48 Adresspins, womit nun auch physisch 256 TiB Speicher adressierbar ist.
AMD64
Bei Intel dürfte es nicht anders aussehen. Also der Controller sollte nicht den limitierenden Faktor darstellen
Ich denke eher es geht darum wieviel "Adresspins" das Mainboard nun wirklich zu physischen Slots umsetzt. Schliesslich sind das nen haufen Leiterbahnen mehr die dort zum Sockel geführt werden müssen, was z.T. wohl eine zusätzliche Schicht leiterplatte nötig macht.
Software-Overclocker
19.12.2011 19:07
128 GB RAM für was?