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Firefox hat zugenommen - Browser auf 32-Bit-Windows nicht mehr kompilierbar

Schon vor zwei Jahren fiel Mozillas Firefox so groß aus, sodass er sich auf einem 32-Bit Windows nicht mehr erstellen ließ. Inzwischen sehen sich die Entwickler mit dem gleichen Problem konfrontiert. Der Compiler bekommt die Software nicht mehr unter drei Gigabyte. (Benjamin Gründken, 13.12.2011)
 
Firefox ist zu groß geworden - auf 32-Bit-Windows nicht mehr kompilierbar.
 
Firefox ist zu groß geworden - auf 32-Bit-Windows nicht mehr kompilierbar. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der Großteil der für Windows-User konzipierten Firefox-Versionen wird mit sogenannten "Profile Guided"-Optimierungen generiert. In einem ersten Durchgang wird ein Code erzeugt, der Informationen über sein Laufzeitverhalten sammelt. Anschließend erfolgt ein zweiter Compiler-Durchlauf , der diese Daten abgreift, um einen optimierten Browser zu erstellen. Mit diesem Verfahren konnte Mozilla zur Einführung der Technik vor vier Jahren eine Leistungssteigerung von 10 Prozent erzielen. Doch mittlerweile versagen die Builds für die 32-Bit Versionen von Windows, weil die Linker inzwischen mehr als 3 GByte benötigen. Dafür sind die 32-Bit Betriebssysteme aber nicht gerüstet. Schon vor rund zwei Jahren trat das Problem an der damals eingestellten Linker-Grenze von 2 GByte auf. Allerdings ließ sich diese noch einfach umgehen, indem der Linker-Schalter auf 3 GByte gesetzt wurde. Das ist beim aktuellen Problem aber nicht mehr möglich.

Als Lösung bieten sich den Entwicklern nun drei Möglichkeiten an. So könnte man Inhalte aus dem Browser auf gemeinsam genutzten Bibliotheken auslagern oder auf Microsofts Visual Studio 2010 umzusteigen. Eine andere Möglichkeit wäre, die 32-Bit Version auf ein 64-Bit Windows zu übersetzen. Bei einem ersten Test mit Visual Studio konnte bereits etwas Speicher eingespart werden. Erste Durchläufe bei Auslagerungsversuchen hatten bisher rund 300 KByte einsparen können – und ein 64-Bit Windows stellt dem 32-Bit-Linker ohnehin 4 Gbyte zur Verfügung.

Quelle: Mozilla /Bugreport

In der Galerie: Die 30 beliebtesten Firefox-Add-Ons

(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
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Aktuelle Kommentare
exa
Volt-Modder
14.12.2011 21:20
AW: Firefox hat zugenommen - Browser auf 32-Bit-Windows nicht mehr kompilierbar

Quote: (Zitat von Madman1209)
Hi,



Und was bitteschön hat die Speicherauslastung beim Compilieren mit Opensource zu tun?

VG,
Mad


Quote: (Zitat von MrSesc)
Wie der Name schon sagt eigentlich nur, dass der Quellcode frei verfügbar ist. Was willst du also damit sagen?


Das Opensource möglichst hohe Kompatiblität haben sollte, um seinem Zweck nachzukommen: dass jeder daran werkeln kann, wenn er will...

socio
Komplett-PC-Käufer
13.12.2011 19:41
AW: Firefox hat zugenommen - Browser auf 32-Bit-Windows nicht mehr kompilierbar

Quote: (Zitat von tolga9009)
Ein weiterer Grund, 32-Bit endlich mal zu begraben. Ist einfach nicht mehr zeitgemäß und sollte meiner Meinung nach auch nicht weiter supported werden. Wieso? Weil fast jeder, der mehr als 3GB hat, meistens auch eine 64-Bit CPU haben wird und ein 64-Bit OS; und jeder der unter 3GB RAM hat und keine 64-Bit CPU sich zurzeit ein 4GB Kit für 20€ und einen Atom / Llano für ca. 100€ kaufen kann. Mit weniger als 3GB RAM und ohne 64-Bit CPU / OS hat man sowieso ganz andere Probleme als 10% Leistungsschub in Firefox.


mein reden!!!

es gibt nur ein problem! PROFITGIER!!! die entwicklung schreitet stellenweise schneller voran, als uns normalos gesagt wird.
große fortschritte in der computertechnik werden künstlich in kleine schritte unterteilt. man verkauft die selbe erfindung einfach 5 mal. das ist die logik.
ein anderer aspekt ist die anpassung an und kompatibilität zu bereits vorhandener hardware.
jede art forschung verschlingt unsummen an geld. leider können sich das nur große konzerne, regierungen (speziell in richtung militär) und einige wenige privatpersonen "leisten".

der ansatz ist einfach der falsche.
meine meinung:
kümmern wir uns um die wiederverwertung alter hardware?
nein. kinder in armen ländern laufen barfuß über computerschrott, schmelzen plastik an offenen feuerstellen weg, um kostbares metal zu bekommen. 3 cent das Kilo. davon kaufen sie nahrung für einen tag.

macht eine zunehmende vernetzung der menschheit sinn?
JA! defintiv. jedoch lassen wir andere gefahren außer acht. ELEKTROSMOG! hier tun die aßgeier von unternehmen einfach das falsche. wenige effiziente geräte (z.b ein fernseher, der im grunde auch pc, radio und telefon darstellt...) anstatt vieler einzelner fizzeldinger. unter meinem schreibttisch laufen 10 kabel lang. das sind 9 zuviel!!! aber die entwicklung geht bereits weiter. mal schauen wo das hinführt.

32? 64?
Software wird komplexer, unterliegt aber einer beschränkung: HARDWARE! die prozessoren rechnen immer schneller... ok. jedoch finde ich eine andere logik sinnvoller.
bestes vorbild: der mensch! unser gehirn ist ein super-computer 1. klasse.
wie meine ich das? eine cpu rechnen die aufgabe 1+1 ohne probleme millionen mal in der sekunde aus. SUUHUUUPAAA! ABER!!! mein hirn tut dies und überlegt, ob das lied gerade cool ist oder was ich morgen zum mittag esse und welchen film ich heut abend schaue. ja, ich geb zu... wir haben schon MEHR kerne... dennoch sind dies einfach nur 4 DUMME kerne!
stellt euch eine 64-kern-cpu vor, wo jeder einzelne kern in der lage ist mit mehr als 512bit zu rechnen. das klingt fantastisch, bringt aber nicht viel, da der schlüssel für einen "intelligenten pc" nunmal in der programmierung liegt und was limitiert diese?
RICHTIG!!! HARDWARE!!! wir kommen zu dem schluss: gut, das die maschinen dumm sind. skynet, matrix und andere horror-szenarien lehren uns vorsicht.

p.s.: achtet mal darauf. in vielen dieser endzeit-szenarien ist der mensch der schöpfer seines untergangs... *betroffenes schweigen*

Silverfalcon
Kabelverknoter
13.12.2011 13:21
AW: Firefox hat zugenommen - Browser auf 32-Bit-Windows nicht mehr kompilierbar

Quote: (Zitat von UnnerveD)
Die Googletoolbar brauchste beim Chrome ja auch gar nicht, da du deinen Suchbegriff gleich in die Adresszeile tippen kannst und bei Google landest


Es is bei einigen Browsern Standart, dass wenn die Domain falsch eingegeben wurde etc. das ganze in einer Suchmaschine gesucht wird. Sowas macht nicht nur Chrome

 
 
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