Google Plus jetzt auch in Bildbearbeitungssoftware Picasa integriert. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Googles Picasa ist eine überaus nützliche Software. Das Programm übernimmt nicht nur die Verwaltung von Bilddateien, sondern ist auch in der Lage, Fotos, Filme und Collagen zu erstellen. Zwar kann es die Software nicht mit dem mächtigen Photoshop aufnehmen, doch für die Nachbearbeitung im nicht professionellen Bereich stellt Picasa alle wichtigen Funktionen zur Verfügung. Beschädigte Bilder etwa lassen sich über ein Retuschierwerkzeug von Wasserflecken und Konsorten befreien. Der größte Pluspunkt des Programms ist wohl dessen freie Verfügbarkeit. Anwender können Picasa kostenlos von den Google-Servern herunterladen.
Inzwischen ist eine neue Version der Software erschienen, die einige Verbesserungen am Start hat. So lässt sich die Version 3.9 mit Google Plus synchronisieren. Inhalte aus Picasa können Nutzer direkt mit Kreisen teilen, die sie in Google Plus erstellt haben. Das Ganze funktioniert aber auch außerhalb des sozialen Netzwerkes. Will man einem Freund seine Bilder zeigen, der nicht beim sozialen Netzwerk angemeldet ist, erfolgt der Informationsaustauch per E-Mail. Auch lassen sich nun die Picasso-Namen-Tags mit der gerade
erst vorgestellten Gesichtserkennung von Google Plus synchronisieren. Abseits der sozialen Vernetzung hat der Konzern eine Reihe neuer Bildbearbeitungseffekte hinzugefügt. Exemplarisch seien die Vignettierung, Duoton und Rahmen genannt. Ebenfalls wurde an der Multitasking-Fähigkeit von Picasa gefeilt. Die bearbeitete und originale Bildversion lassen sich jetzt miteinander vergleichen, während zeitgleich am Bild gearbeitet wird. Picasa 3.9 ist kompatibel mit allen aktuellen Windows-Fassungen ab XP und
kann hier heruntergeladen werden.Hintergrund: Google PlusAm 28.6. hat Google sein Projekt Google Plus vorgestellt, das Facebook als soziales Netzwerk Nummer 1 Konkurrenz machen soll. Google+ besteht aus mehreren Teilen, darunter Circles. Google bietet hier Gruppenfunktionen, um es den Nutzern zu ermöglichen, gezielt Infos mit dem Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis zu teilen. Mit Sparks will Google einen Newsfeed für User anbieten, die ihre Vorlieben hinterlegen. Damit soll man immer passende Nachrichten, Fotos und Videos erhalten und kann diese mit seinen Circles teilen. Bei Hangouts handelt es sich um einen Videochat über den Browser, Huddle bietet Gruppenchats als Alternative zu SMS oder Telefonanrufen. Schlussendlich gibt es noch Mobil, mit dem man seinen Standort mitteilen oder direkt Fotos hochladen kann.
Im Zuge der Freischaltung hat Google das Plus-Netzwerk um neue Funktionen erweitert, die größte Aufmerksamkeit hat man dem Hangouts-Dienst gewidmet, Googles Video-Chat für maximal 9 Teilnehmer. Hangouts ist mittlerweile auch für Android-Smartphones erschienen, allerdings nur für Geräte mit Android 2.3 oder höher. Im Video erhalten Sie einen ersten Eindruck der Funktionsweise. Da man nur einen Bildschirm zur Verfügung hat, priorisiert Hangouts auf Wunsch den derzeitigen Sprecher und blendet zwischen den einzelnen Video-Streams hin und her. Neue Funktionen wie "On Air" für den bereits genannten Gruppenchat, Screensharing, eine Zeichenfläche für Skizzen und eine Option zum teilen von Dokumenten bieten erweiterte Funktionen über einen klassischen Videochat hinaus. Google hat darüber hinaus eine Suchfunktion eingebaut, mit der man aus Google Plus heraus auf die klassische Suchfunktion zugreifen kann.
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