Wissenschaft

Weltraumteleskop Kepler entdeckt erdähnlichen Klasse-M-Planeten

Das Weltraumteleskop Kepler hat einen Planeten entdeckt, der erdähnliche Bedingungen bietet und möglicherweise sogar bewohnbar ist. (Lars Craemer, 06.12.2011)
 
Kepler-22b
 
Kepler-22b [Quelle: siehe Bildergalerie]
Das NASA-Weltraumteleskop Kepler hat einen erdähnlichen Planeten entdeckt, auf dem möglicherweise Menschen leben könnten. Kepler-22b befindet sich rund 600 Lichtjahre von der Erde entfernt - derzeit für die Menschheit also nicht erreichbar.

Auf der Kepler-22b-Webseite der NASA werden alle bekannten Infos zu dem neuen Planeten gezeigt. So ist Kepler-22b rund 2,4 Mal größer als die Erde und befindet sich innerhalb der habitablen Zone seiner Sonne. Die NASA führt aus, dass Wasser auf diesem Planeten flüssig wäre, es herrschen vermutlich im Durchschnitt 22 Grad Celsius. Eine Reise zu Kepler-22b würde bei derzeitigem Technologie-Stand rund 11.600 Jahre dauern.

In der Galerie finden Sie zusätzlich Raumschiffe in Spielen.

Quelle: NASA, Class M Planet

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(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
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Aktuelle Kommentare
quantenslipstream
Flüssigstickstoff-Guru
23.12.2011 09:29
AW: Weltraumteleskop Kepler entdeckt erdähnlichen Klasse-M-Planeten

Quote: (Zitat von troppa)

Diesmal hast du kein gutes Beispiel, denn soviel ich weiß war der Pharao bei den Ägytern doch sowas wie Jesus. (Sohn der Götter oder irdischer Vertreter der Götter oder sowas)


Der Pharao hat sich als Gott gesehen, er war kein Sohn Gottes.
Und er wollte seinen weltlichen Besitz mitnehmen, wenn er dahin reist, woimmer er so hinreist, wenn er den Löffel abgibt.
Blöd nur, dass das nie funktioniert hat, die Sachen sind alle da geblieben.

Quote: (Zitat von troppa)

Hm, das wissen wir wohl wirklich erst wenn sie hier aufschlagen. Aber Andererseits stell dir mal vor wir würden dahin fliegen und die verputzen wollen, ich glaub, die lägen mir schwer im Magen. Oder denk doch mal an das Ende von Krieg der Welten, vlt. sollten die sich dann doch lieber gesünder ernähren, als Menschen zu verspeisen.
.


Krieg der Welten hatte einen kleinen Gedankenfehler.
Wieso sollten Bakterien von der Erde kompatibel mit außerirdischen Zellen sein?
Bakterien und Viren interagieren mit den Lebewesen auf der Erde, weil sie alle einen gemeinsamen Ursprung haben. Aber eine Alien Spezies hat einen anderen Ursprung, daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sich Bakterien dafür interessieren. Sie müssten sich erst anpassen, also mutieren.
Die Frage ist dann wieder, geht das überhaupt, wenn die genetischen Informationen zu weit auseinander liegen?

troppa
PC-Selbstbauer
22.12.2011 21:43
AW: Weltraumteleskop Kepler entdeckt erdähnlichen Klasse-M-Planeten

Quote: (Zitat von quantenslipstream)
Seti sucht auch nicht nach Musik.
Sie suchen nach Signalen, die keinen natürlichen Ursprung (haben können).
Welche das jetzt sind, ist erst mal zweitrangig.


Das SETI nicht nach Musik sucht ist mir klar, bin ja auch erst ein paar Jahre dabei. Ein Beispiel im übertragendem Sinn, fiel mir aber kein besseres ein.

Quote: (Zitat von quantenslipstream)

Und der Mensch hat ja nicht nur einen Dom gebaut, er hat auch Pyramiden gebaut, lange vor Jesus und sie waren auch nicht für einen Gott, sondern für den Pharao.


Diesmal hast du kein gutes Beispiel, denn soviel ich weiß war der Pharao bei den Ägytern doch sowas wie Jesus. (Sohn der Götter oder irdischer Vertreter der Götter oder sowas)

Quote: (Zitat von quantenslipstream)

Wenn sie also so weit entwickelt sind, dass sie das abbauen können, interessieren sie sich eigentlich nicht für uns, denn wir haben ja nichts zu bieten, was für sie von Interesse ist.
Denn einen Planeten zu besetzen und 7 Milliarden Individuen darauf, die was dagegen haben, ist sicher deutlicher schwerer umzusetzen als einen Asteroiden abzubauen (aber eben wiederum schwerer als einen Planeten anzufliegen und dort Ressourcen abzubauen).
Einzig die Neugierde könnte sie zur Erde führen, denn wieso nicht mal schauen, was da für Typen drauf leben.


Genau darauf wollte ich hinaus.

Quote: (Zitat von quantenslipstream)

Sind sie aber daran interessiert einen neuen Planeten zu kolonialisieren, könnte die Sache durchaus lustig werden.
Die Frage ist, wie wirken wir auf eine sehr intelligente Rasse, die interstellare Flüge problemlos meistern kann?
Erwarten sie, dass wir sie als neue Gottheit anbieten, weil sie ja so überlegen sind?
Beachten sie uns nicht, weil wir für sie unterentwickelt sind und sehen uns eher als Untersuchungsobjekt, das man auch im Käfig halten kann (wie z.B. wir Schimpansen halten oder Delfine).
Oder sehen sie uns als Nahrungsquelle? Denn immerhin gibts von uns 7 Milliarden. Das ist eine Menge, eventuell reicht die Menge um sie ein paar Wochen lang satt zu bekommen, bis sie auf der Erde ihre Tiere angesiedelt haben, die sie normaler Weise essen.


Hm, das wissen wir wohl wirklich erst wenn sie hier aufschlagen. Aber Andererseits stell dir mal vor wir würden dahin fliegen und die verputzen wollen, ich glaub, die lägen mir schwer im Magen. Oder denk doch mal an das Ende von Krieg der Welten, vlt. sollten die sich dann doch lieber gesünder ernähren, als Menschen zu verspeisen.

Quote: (Zitat von quantenslipstream)

So oder so, tauchen hier Aliens auf, kann das sehr hässlich enden.


Seh ich auch so.

Darkfleet85
Software-Overclocker
22.12.2011 13:16
AW: Weltraumteleskop Kepler entdeckt erdähnlichen Klasse-M-Planeten

Quote: (Zitat von master_of_disaster)
"Eine Reise zu Kepler-22b würde bei derzeitigem Technologie-Stand rund 11.600 Jahre dauern."

Dann würde ich noch empfehlen noch ein paar 5-min-terrine zusätzlich einzupacken
Was mich interessiert: Wenn es dort wirklich Menschen geben sollte, wie diese sich entwickelt haben!!


Wieso sollte es dort Menschen geben? Der Mensch ist ein Zufallsprodukt. Es könnte womöglich andere Organismen geben, aber bestimmt keine Menschen
Und wenn, dann wäre das bestimmt nichts gutes. Wie wir sehen, können Menschen einen Planeten innerhalb von wenigen tausend Jahren ausbeuten und für uns unnützlich machen (wenn es so weitergeht.) Von Entwicklung kann man da eigentlich nicht sprechen, zumindest nicht von einer positiven.

Solange wir nicht mal eine Airline zum Mond haben, ist dieser Planet eh noch unnahbar. Ausser man kann endlich Menschen einfrieren lassen und nach zig. jahrtausenden Jahren wieder aufwecken (ohne alterung ). Aber dazu müsste es erst Studien geben, geht aber nicht weil es ja 10000te Jahre dauert, in dieser Zeit haben wir uns schon längst selbst ausradiert oder ersticken an unserem tollen CO2.

Die andere Frage ist was man dort machen will. Ob man Gemüse anbauen kann weiss man nicht. Vielleicht hat es gar nichts essbares und das Wasser ist kontaminiert. Da kann man eben nicht kurz in den Aldi gehen und sich ne Currywurst kaufen . Da bleibe ich lieber noch ein paar Jahrzehnte hier und lasse es mir gut gehen (natürlich auf die kosten der Umwelt )

Der Vorteil im All ist, dass man nur einmal Beschleunigen muss, insofern kein andere Objekte den Weg kreuzen (was bei dieser Distanz wohl nicht der Fall ist). Also vergesst dass mal mit dem Planeten.

 
 
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