OCZ Octane - Erste Benchmarks im Netz aufgetaucht
OCZs Octane-Reihe soll rekordverdächtige Datenraten liefern. Ob die SSDs mit einem von Indilinx entwickelten Controller ihr Versprechen halten können, haben die Kollegen von Anandtech bereits untersuchen dürfen.
Anandtech hat kürzlich die ersten Performance-Benchmarks einer der kommenden Octane-SSDs von OCZ veröffentlicht. Von Enthusiasten wird die SSD bereits sehnlichst erwartet, da sie rekordverdächtige Leistungswerte verspricht. Dafür soll der neue Indilinx Everest sorgen. Dabei handelt es sich um den ersten Controller, den Indilinx seit der Übernahme durch OCZ entwickelte. SSD-Käufer erhalten damit eine größere Auswahl und müssen nicht mehr ausschließlich zu Sandforces SF-228x beziehungsweise Marvells 88SS9174 greifen.
Die Tester von Anandtech jagten die 512 GiByte große SATA-6.0-Gb/s-Variante der Octane durch einen eigenen "Heavy Workload 2012"-Test, wo sich OCZs neueste Errungenschaft gegen diverse SSDs behaupten musste. Dabei konnte die Octane an Intels SSD 510 mit 250 GiByte vorbeiziehen, kann die Konkurrenz aus eigenem Haus in Form der OCZ Vertex 3 jedoch nicht schlagen. Gleiches gilt für Kingstons Hyper X 240 GB, die wie die Vertex 3 auf Sandforces SF-2281-Controller baut. Obwohl die Performance sehr vielversprechend aussieht, ist das Ergebnis damit doch ein Stück weit enttäuschend.
Abseits des Indilinx Everest Controllers bietet die getestete Octane einen 512 MiByte großen Cache und synchronen MLC-Nandspeicher im 25 Nanometer-Format. OCZ wird aber auch noch andere Modelle der Octane anbieten, darunter Varianten mit dem SATA-3.0-Gb/s-Interface und asynchronem Flashspeicher. Das komplette Rewiew will Anandtech in den kommenden Tagen bereitstellen. Mehr zur OCZ Octane erfahren Sie in folgendem Beitrag.
Quelle: anandtech
