Youtube: Keine Nutzerdaten an Google bei geringfügigen Urheberrechtverletzungen [Quelle: siehe Bildergalerie]
Das Oberlandesgericht München hat jetzt im Sinne eines Anwenders entschieden und
Google bestätigt, dass keine Nutzerdaten herausgegeben werden müssen. Im aktuellen Fall ist der Filmverleih Constantin bereits zum zweiten Mal vor Gericht gescheitert. Der Filmverleih wollte so die Herausgabe der Nutzerdaten eines Anwenders gerichtlich erzwingen, dieser hat große Teile eines Kinofilms auf die Youtube-Plattform hochgelanden.
Das Urteil ist allerdings keine Generalamnestie im Falle von Urheberrechtverletzungen auf
Youtube. Das Gericht führt aus, dass der Film-Sequenzen offenbar im Kinosaal mitgeschnitten wurden und von minderer Qualität sind. Es liegt keine gewerbliche Nutzung vor. Google hat allerdings sehr wohl die betroffenen Dateien sofort gelöscht. Rechtsexperten vermuten einen erneuten Anlauf von Constantin im Rahmen eines Hauptsacheverfahrens.
Quelle:
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Komplett-PC-Aufrüster
21.11.2011 17:26
Tja Constantin, Google gibt Daten nur gegen Bares oder Gerichtsbeschluß.
PCGH-Community-Veteran
21.11.2011 15:30
Ich denke mit personenbezogenen Daten ist wohl eher IP - Adressen und solche technischen Hintergründe gemeint.
Man kann sich dort ja auch einen Falschen Namen aussuchen, der echt erscheint. Trotzdem wird dahin dann nichts geschickt. Mittels der IP und deinem Provider würde nur dein echter Name (Mit Identitätsprüfung) herausgefunden werden.
Lg
PC-Selbstbauer
21.11.2011 13:44
legal oder illegal.... da sieht man mal wieder, warum es nicht gut ist, dass youtube zwangsläufig mit einem googleaccount zusammenhängt. es sei den, selbst mit dem offizielen googleaccount, google im dunklen zu lassen wer man eigentlich ist. google mag zwas alles wissen was man alles tut, und woher, und wo man hingeht (android)... aber eben nicht WER man ist, solange man nie seinen echten namen irgendwo mal angegeben hat...