Neue LCD-Technologie von Nippon

Unsichtbares Glas soll Re­fle­xi­onen von Monitoren um 99,5 Prozent reduzieren

Viele Monitore haben das Problem, dass sie mehr oder weniger Umweltlicht reflektieren und damit das anzeigte Bild negativ beeinflussen. Die japanische Firma Nippon will dem Re­fle­xi­on-Problem nun mit unsichtbarem Glas zu Leibe rücken. (Marco Albert, 06.11.2011)
 
Links ist eine normale Glasscheibe, die bei LCDs eingesetzt wird. Rechts sehen Sie das so genannte 'unsichtbare Glas'.
 
Links ist eine normale Glasscheibe, die bei LCDs eingesetzt wird. Rechts sehen Sie das so genannte "unsichtbare Glas". [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die japanische Firma Nippon hat auf der FPD International 2011 in Yokohama ein neuartiges Glas vorgestellt. Mit diesem angeblich unsichtbaren Glas sollen Re­fle­xi­onen von Monitoren um 99,5 Prozent reduziert werden. Selbst entspiegelte LC-Displays streuen bis zu 8 Prozent des Umgebungslichts über die Bildschirmoberfläche zurück, dies mindert die Bildqualität. Das Glassubstrat von Nippon soll nur noch 0,5 Prozent des Umweltlichtes reflektieren.

Auf der FPD International 2011 wurde die neuartige Glasoberfläche bereits ausgestellt und durch die fehlenden Re­fle­xi­onen sollen sich tatsächlich Besucher daran gestoßen haben, da es nahezu unsichtbar ist. Das "unsichtbare Glas" bestehe laut Hersteller aus 30 oder mehr Schichten, die nur wenige Nanometer dick sind.

Hintergrund Funktionsweise LC-Displays: Das Licht der Hintergrundbeleuchtung trifft zunächst auf den ersten Polarisationsfilter. Dieser lässt nur einen bestimmten Teil des Lichts hindurch. Danach durchqueren die Lichtstrahlen die Flüssigkristalle in den einzelnen Subpixelzellen – ob sie das Licht passieren lassen oder nicht, hängt davon ab, ob eine Spannung anliegt. Angesteuert werden sie beim TFT über Transistoren. Kommt der Strahl durch, da keine Spannung anliegt, so wird er durch den Farbfilter eingefärbt und tritt anschließend durch die vordere Glasscheibe und den zweiten Polarisationsfilter aus – das Subpixel ist sichtbar. Bleibt das Pixel ungewollt dunkel und einfarbig, spricht man von einem Pixelfehler.

(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     

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Quelle: Techon!
 
 
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Aktuelle Kommentare
semimasta
PC-Selbstbauer
12.11.2011 17:47
AW: Unsichtbares Glas soll Reflexionen von Monitoren um 99,5 Prozent reduzieren

@BigBubby
Kenn mich nicht mehr ganz aus
bzw. weiß ich nicht worauf du hinaus willst...

Im Bezug auf Spiegelungen sehe ich ja nur das was von der Oberfläche eines Objektes reflektiert wird.
Deswegen sind ja für mich die Faktoren Reflektion, Remission & Absorption wichtig, Transmission gehört natürlich auch dazu damit
ich im Endeffekt in der Gleichung auf beiden Seiten dasselbe habe. Sonst würde ja auf einer Seite z.B. der Anteil des Lichts fehlen
das hindurchgeht das ist klar. Aber im Falle von Glas sollte ja sowieso so viel wie möglich durchgehen (zumindestens in die Richtung
des Beobachters sonst hats ja keinen Sinn einen Bildschirm dahinterzustellen).

Cya Yakup

Sonntagsfahrer
PCGHX-HWbot-Member
12.11.2011 14:21
AW: Unsichtbares Glas soll Reflexionen von Monitoren um 99,5 Prozent reduzieren

Man kann rechts ganz schwach was sehen, eigentlich nur die Kante, welche in die Tiefe geht.
Einfach von links die Höhe der Kante annehmen dann wirst du sie rechts ganz ganz schwach finden.
Gute Sache mit der Scheibe muss nur gut geputzt sein

Chester Bennington
BIOS-Overclocker
11.11.2011 21:58
AW: Unsichtbares Glas soll Reflexionen von Monitoren um 99,5 Prozent reduzieren

Also entweder ist das eine neu oder die haben auf der rechten Seite einfach das Glas vergessen, ich sehe da nichts. Aber für Handy, Tables und co, wäre sowas sicher nicht schlecht

 
 
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