Battlefield 3: Eine Renaissance des PCs als Spieleplattform? - PCGH-Redaktionskolumne [Quelle: siehe Bildergalerie]
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne berichtet ein Redakteur über ein Thema, das ihn in der vergangenen Woche bewegt hat: Zum Abschluss dieser Woche spricht Carsten Spille darüber, Zum Abschluss dieser Woche spricht Frank Stöwer darüber, ob mit Battlefield 3 der PC als Spieleplattform wieder an Attraktivität gewinnt.
Am Donnerstag, den 27.10.2011 war es endlich soweit. Ab sofort stand das von der Videospielgemeinde schon sehnsüchtig erwartete Battlefield 3 zum Verkauf bereit oder konnte via EAs Origin heruntergeladen werden. Dass der PC dank seines Technik-Vorteils die im Vergleich zur Konsole weitaus imposantere Optik sowie den mit bis zu 64 möglichen Kombattanten besseren Mehrspieler-Part liefert, war mir nach diversen ausführlichen Berichterstattung der PC Games Hardware (Print und Online) ohnehin klar.
Trotzdem hat mich die Häufigkeit, mit der mich Kollegen, Freunde sowie sonst eher zur Konsole tendierende Zocker um Rat konsultierten, dann doch überrascht. Mit welcher Grafikkarte und welchem Prozessor man denn den altersschwachen PC ausrüsten solle, um Battlefield 3 flüssig und möglichst mit allen Details zu spielen, wollte man wissen. Dabei wurde die Aufrüstambition damit begründet, dass man den Titel unbedingt am Rechner spielen wolle, da nur hier das optimale Spielvergnügen garantiert sei. Das alles zeigt, das Vorhaben von Entwickler DICE, den PC als Lead-Platform für Battlefield 3 zu etablieren, gelungen ist. Erlebt die Spieleplattform hier gar sogar so etwas wie eine Renaissance?
In Zeiten, in denen viele Spiele als Cross-Platform-Produkt entwickelt werden, sind PC-Spieler über jeden Titel dankbar, der die technischen Möglichkeiten der Plattform nutzt um sich vor allem grafisch von der Konsolenfassung abzuetzen. Kommen dann wie im Falle von Battlefield 3 auch noch spielerische Vorteile hinzu, ist das besonders erfreulich. Ich meine, dieses Beispiel sollte Schule machen - zeigt es doch eindrucksvoll, dass der PC als Spielgerät noch lange nicht zu alten Eisen gehört [im Gegensatz zu den technisch schwachen Konsolen]. Es ist schön zu sehen, dass PC-Spieler wieder näher in den Fokus der Entwickler rücken.
Besonders interessant in diesem Zusammenhang sind die von Infinity Ward kurz vor Veröffentlichung von Battlefield 3 gemachten Äußerungen: Community Manager Robert Bowling schrieb, dass die PC-Fassung von Call of Duty: Modern Warfare 3 dem Entwickler ebenfalls wichtig sei und dass man mit Dedicated Servern Features anbiete, die PC-Spieler bei Modern Warfare 2 schmerzlich vermisst hätten (allerdings nur "unranked"!). Hat man hier bereits von dem klar den PC priorisierenden Konkurrenten Battlefield 3 gelernt? Befürchtet man, dass PC-Spieler Modern Warfare 3 wegen seiner Cross-Platform-Technik links liegen lassen? Wie auch immer, ich hoffe, dass auf Battlefield 3 noch viele weitere für den PC optimierte Spiele folgen werden; die von Rocksteady mit DX11-Grafik und Physx-Effekten verschönerte PC-Version von Batman: Arkham City ist da ein gutes Beispiel. Redaktions-KolumneIn der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben und zwar jeden Sonntag um 13:15 Uhr.
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Schraubenverwechsler
01.11.2011 23:44
Ich spreche auch nicht "nur" von Origin, sondern übergreifend. Ich bin mir bewußt welche Daten im Inet von mir vorhanden sind. Zudem lese ich ziemlich genau, Danke.
Das hat auch nichts mit Flamen zu tun. Jetzt ist das Thema aktuell, also können Augen und Ohren vorhanden sein die man sensibilisieren kann.
Software-Overclocker
01.11.2011 11:33
Nehmen wir doch mal an Ihr nehmt das alles ruhig hin. Euch ist egal ob Firmen oder Staat Euere Daten haben. Spinnen wir doch einfach mal ein kleines Szenario zusamen. Was wäre würde eine Partei an die Macht kommen die Pläne hat, die denen vor etwa 60 Jahren ähnlich sind? Was ist wenn diese Partei nur Ihren "Laptop" anmachen muss und per "Suchmaske" politische Gegner und befürworter aus dem Volk suchen kann? Du sitzt abends vor dem TV, es klingelt, du machst die Tür auf und da steht jemand der dich abholen will weil er schon weiß dass du für diverse Pläne welche anstehen du ein unliebsames Subjekt bist.
Nehmen wir an Firmen verkaufen untereinander Daten. Nehmen wir an du möchtest dich bei einer Firma für die Führungsspitze bewerben weil du etwas verändern willst. Was ist wenn die Führungsspitze nur Ihren Laptop anmachen und deinen Namen eingeben muss und anhand von Profilern, Daten etc. genau weiß was du vor hast und dir die Stelle verweigert oder dich gar aus dem Job ekeln will?
Das sind nur zwei Oberflächliche Szenarien die mir einfallen. Was ist wenn es mal darum geht wer Brot bekommt und wer nicht? Wer Wasser bekommt und wer nicht? Wer in einem Kriegsfall nur Kanonenfutter ist und wer politisch oder strategisch wertvoll ist. Was ist wenn ein Tagebucheintrag von vor 15 Jahren entscheidet das du heute an diesem Tag diesen Job nicht bekommst? Was ist wenn du in Polizeiliche Ermittlungen steckst nur weil deine Fingerabdrücke am Tatort gefunden wurden da du drei Wochen oder länger zuvor mal dort warst? (Anspielung auf den neuen Personalausweis mit Fingerabdruck) Was ist wenn ein Computersystem irgendwann einmal deinen Wert als Mensch bestimmt?
Klar, das klingt alles weit weg. Aber was ist wenn dieses "weit" nicht so arg weit ist? Glaubt nicht an das Gute im Menschen, dafür geht hier seit über 2000 Jahren zuviel Blutvergießen über den Globus. Selbst heute könnte man damit Schwimmbäder füllen. Ihr seid nur Ware. Ihr seid nur Steuerzahler. Ihr seid nur Militärisches Nutzmaterial. Für das System seid Ihr ein Gut und kein Mensch. Passt also auf wie weit das System Macht über Euch bekommt. Bankenkrise und Griechenland sind doch nur zwei kleine Ausläufer des Systems. Die reichen werden reicher und die Güter müssen immer mehr ihre Rolle spielen. Ihr arbeitet mit aller kraft oder ihr verhungert. Rente oder ein "nur gutes Leben" rückt stück für Stück weg.
Tolle Story... du vergisst das Origin nur ein kleiner Teil von vielen ist. Von dir sind wahrscheinlich auch schon 1000 Daten im Netz.
Origin macht den Kohl da auch nicht mehr Fett. Ihr tut gerade so,als ob ihr vorher VOLLKOMMEN ANONYM im Netz gewesen seid und NIEMAND von euch jemals Daten gesammelt hat... Also die Daten sind so oder so vorhanden.
Und wer sagt das uns unsere Daten egal sind? MH?!
Schon wieder ein rumflamer der keine Ahnung hat. wenn man mal den Leuten zuhören würde die Orginin TATSÄCHLICH auf dem PC haben, dann erfährt man auch das Origin gar nichts macht. Aber lesen ist ja ziemlich schwierig für einige
Edit:
Du brauchst hier nicht dein einigenenBeitrag kommentireren und auch keinen Triple Post machen
Edit2:
Und es ist heut zu Tage dank facebook und co schon so das du nur den Namen eingeben musst und dann alles über ihn weißt. Das ist kein Zukunftsszenario
Schraubenverwechsler
01.11.2011 11:31