Mangelnde Performance beim Bulldozer: Ein ehemaliger AMD-Ingenieur sieht automatische Designprozesse dafür verantwortlich. (5) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Für viele Technikfreunde offenbarte sich Bulldozer in der vergangenen
Woche als herbe Enttäuschung. Eine gesunkene Leistung pro Kern (und Takt) trifft eine ergo nur wenig gestiegene Multicore-Performance. Dabei klingt das Potenzial beeindruckend: Sage und schreibe 2 Milliarden Transistoren sind auf acht Integer-Einheiten, jede Menge Cache und große FPUs verteilt. AMDs ehemaliger Ingenieur Cliff A. Maier vermutet, dass automatische Design-Prozesse die Leistung des Bulldozers erheblich mindern.
Als Maier noch für AMD arbeitete, seien die CPUs noch von Hand designt worden. Doch Tests habe es damals schon gegeben. Und jedes Mal wären die Designs 20 Prozent größer und 20 Prozent langsamer als die von Hand erstellten gewesen, was zu höheren Produktionskosten und schlechterer Energieeffizienz führte. Probleme wie Elektromigration gesellten sich laut Maier dazu. Ungeachtet dessen sei AMD trotzdem auf diese Prozesse umgestiegen, um die Entwicklung zu beschleunigen und um AMD- und ATI-Architekturen miteinander zu verbinden.
Obwohl unklar ist, ob AMD bei
Bulldozer tatsächlich von der tradierten Entwicklung abwich, scheint doch einiges dafür zu sprechen. Die eingangs erwähnten Daten zeigen, dass AMD seine stark gestiegene Transitorzahl nicht in Leistung ummünzen kann.
Quelle: Xbit
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Software-Overclocker
21.10.2011 02:31
Ich mag Intel nicht mehr seit ich Probleme hatte mit meinem i7 für den Sockel 1366 mit dem HT da habe ich dann zum Phenom II X4 gewchselt auch mit Grafikkarte und seit dem zufrieden mit dem.
Bei mir genau das gleiche, habe mit meinem i7 920 nur Probleme!
Bin ernsthaft am überlegen ob ich mir nicht ein Phenom II X6 1090T zulege, ein altes AM2+ Mainboard, mit der AM3 Unterstützung habe ich schon. ( Asus M3N72-D )
PC-Selbstbauer
21.10.2011 02:29
Naja wenn man von einem Hersteller mal enttäuscht wird, greift man zum anderen. Problem bei den CPUs: Es gibt kaum alternative Hersteller. 2006 war´s für mich ein AMD und 2011 ein Intel. Übrigens glaube ich (im Falle meines i7-2600 "Sandy Bridge"), dass die aktuellen Intel-CPUs doch robust erscheinen und von der Bugfreiheit kann ich mich ja im Laufe der Jahre des Betriebs überzeugen.
Das B2-Stepping war leicht fehlerhaft (erwartete Ausfallquote 5-15% nach 3 Jahren), B3 ist narrensicher. Meine alte AMD CPU habe ich verschenkt und die läuft jetzt noch bei einem Bekannten. An sich keine Überraschung, wenn man nicht übertaktet (es nicht in Serie braucht wie bei Bully) und den Original Boxed Lüfter nimmt.
Ein jeder Hersteller lernt, was Zuverlässigkeit angeht, aus seinen Fehlern. Ich finde Sandy Bridge technisch ausgereift und AMD wird in Zukunft sicher was gebacken bekommen, aber warum lässt AMD eine Maschine den Großteil der Denkbarbeit bei der Gestaltung machen? Das Design ist nicht vollständig "inclusive" und da die heutigen CPUs eine gewisse "Klasse" besitzen, frage ich mich, wer bei AMD entschieden hat, Panik zu schieben. Wenn Bully keine Gewinne einbringt, hätte man gleich ein Statement machen können von wegen Bully gibt´s nicht und man möchte gerne den Computer entscheiden lassen, wie AMD Prozessor und AMD Grafikkarte am besten miteinander harmonieren. Ich wäre nicht enttäuscht gewesen, denn solch ein Schritt zugunsten der Firma erfordert Mut.
Es geht in Ordnung, wenn AMD keinen Ringbus in ihren CPUs will, aber auf das "Inclusive" Design zu verzichten, bei dem man alle Cache-Daten auch im nächsthöheren Cache ablegt, ist schon sehr interessant/riskant.
Zu gerne erinnert man sich an AMD´s "Hammer" CPUs in der jungen Vergangenheit. Die aktuellen Führungspersönlichkeiten bei AMD werden´s aber richten und tun, was immer sinnvoll ist im Sinne des Verbrauchers, so meine Hoffnung. Ein maximal 20% besseres Gesamtpaket wird´s mit neuem Stepping und Updates bei den Betriebssystemen geben. Ein Freund von mir konnte sein Glück kaum fassen, nachdem ich ihm im März einen i7-2600 empfahl.
AMD FX-8150 - Bulldozer im ausfhrlichen Test - Prozessorvergleich (Seite 47) - HT4U.net
AMD FX-8150 - Bulldozer im ausfhrlichen Test - Prozessorvergleich (Seite 47) - HT4U.net
Viel zu gerne hätte ich Unrecht gehabt mit einem sensationell guten FX Bulldozer. Den ScienceMark-Vorsprung von 165/175% des i5/i7 kann man ja ignorieren, weil die Software den Bully nicht richtig anspricht. Ich mag Intel, weil bei der Entwicklung Vernunft+guter Wille eine Rolle gespielt haben, und nicht Panik. Bulldozer ist interessant, doch für Freunde empfehlen werde ich einen Sandy Bridge, unabhängig vom Einsatzzweck.
FX Zanbezi Bulldozer - "Ich kann mich rechtfertigen!! Schade für so wenig clevere 8-fach-Multithread Programme."
Intel Sandy Bridge - "All you can eat...alles inklusive jederzeit und überall so gut es nur geht."
F@H Team Member
21.10.2011 01:26
Da ist AMD selber schuld aber auch wenn das Programm günstiger kommt als der Ingenieur, die CPUs von AMD sind günstig,ausser den BD da ist P/L nicht so gut, da könnte AMD doch lieber zum Ingenieur greifen und auch wenn die CPUs dann etwas teurer werden, wenn die P/L immer noch stimmt dann verkaufen die auch ihre CPUs
AMD will eben alles dran setzen die CPUs noch zu verkaufen obwohl APUs verkaufen sich sicher gut und die Grafikkarten auch.
Die hätten besser gewartet und nicht schon so früh bekannt gegeben wann die CPU rauskommt, auch wenn es AMD mehr kostete noch länger zu brauchen schlussendlich würden sie die CPU beser verkaufen. War ja auch so mit der PS3, Sony hat die PS3 nach der Xbox360 rausgebracht dafür mit BLuRay LAufwerk die hatten gewartet bis sich HD DVD oder BLuray durchsetzt und dank Toshiba wurde es BluRay und bis Heuet haben die 50Millionen Konsolen verkauft laut Wikipedia. Tja AMD könnte auch 50Millionen BD verkaufen wenn die einfach etwas mehr überlegt hätten.
Ich mag Intel nicht mehr seit ich Probleme hatte mit meinem i7 für den Sockel 1366 mit dem HT da habe ich dann zum Phenom II X4 gewchselt auch mit Grafikkarte und seit dem zufrieden mit dem.