Alphacool stellt GPU-only Kühler vor
Mit dem HF 14 GPU bietet Alphacool einen Kühler für alle Grafikkarten vor, die aufgrund von Marktsegment oder abweichendem PCB nicht mit Komplettkühlern versorgt werden.
Quelle: Alphacool
Alphacool HF 14 GPU ATI NVIDIA Smart Motion Universal Copper Edition: GPU-only-Kühlung für quasi alle Karten.
Der "Alphacool HF 14 GPU ATI NVIDIA Smart Motion Universal Copper Edition" will in erster Linie mit Kompatibilität begeistern. Seine kompakte Bauweise ohne Kontaktflächen für RAM oder Spannungswandler vermeidet die gängigsten Inkompatibilitätsprobleme vollständig und seine flexible Halterung für Lochabstände von 53,5 bis 61,5 mm sollte auf fast alle aktuellen AMD- und Nvidia-Grafikkarten passen, solange die Befestigungslöcher quadratisch angeordnet sind.
Quelle: Alphacool
Alphacool HF 14 GPU ATI NVIDIA Smart Motion Universal Copper Edition: Die Bodenplatte ist vergleichsweise einfach und strömungsgünstig gehalten.
Bis hierhin unterscheidet sich das Angebot wenig von anderen GPU-only-Kühlern, die Besonderheit des HF 14 GPU liegt in der Platzierung der Anschlüsse. Die G1/4" Gewinde befinden sich nicht, wie üblich, an der rechten oder der Oberseite des Kühlers, sondern im 45° Winkel auf gegenüberliegenden Seiten des Deckels. So werden Platzkonflikte mit RAM-Kühlern verhindert und der Einsatz nahezu beliebig dicker Anschlüsse ermöglicht. Ein Nachteil dürfte dagegen der Platzverbrauch sein. Alphacool verzichtet zwar auf exakte Angabe, die bei GPU-only üblichen anderthalb bis zwei Slot Breite könnten, je nach Anschluss und Schlauch, aber knapp werden.
Der HF 14 GPU ist ab sofort für 24,95 Euro im Alphacool-Webshop erhältlich. Wie bei allen GPU-only Kühlern bleibt es dem Nutzer überlassen, eine (Luft-)Kühllösung für RAM und insbesondere Spannungswandler bereitzustellen. Dafür lässt sich der Kühler mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf kommenden Karten weiterverwenden, während Komplettkühler wie die Nexxxos AVXP/NVXP nur auf ein bestimmtes Layout passen.


Man könnte ja mal zur Konkurrenz aufschließen.
Als ich die Komponenten für mein System gesucht habe, kam ich natürlich an Innovatek nicht vorbei. Allerdings musste ich feststellen das die bis auf IP nichts wirklich interessantes mehr haben. Das einzig neue ist ein Kühler für I5/I7, womit ich so nichts anfangen kann. (An der stelle frage ich mich was sich Innovatek sich da gedacht hat..) IP ist schlicht althergebracht, man nimmt es weils fast alle nehmen und es kaum Probleme gibt. EK muss hier erste beweisen das sie es bei Wasserzusätzen drauf haben. Bei Grakakühlern sieht es bei Inno auch sehr schlecht aus. Da gibts nur veraltete Vollkühler und GPUonly.
- Kernkühler
- Korrosionsschutzzusätze
- reine Passiv-Radiatoren
- Aufsteck-AGBs
Einer davon ist veraltet, einer ist die schlechtere Alternative zur Variante der Konkurrenz, die letzten beiden sind Nischenprodukte.
Meine Liste für Alphacool wäre zugegebenermaßen nicht besser
- Düsenkühler
- Miniaturkühler
Einmal veraltet, einmal Ladenhüter
Es ist aber auch einfach sehr schwer, in der Branche innovativ zu sein. Radiatoren, Pumpen, Schläuche - das gabs alles schon ein Jahrhundert, bevor jemand auch nur an PCs gedacht hat. Da gibts keine Innovationsmöglichkeit mehr, außer in den Fertigungsverfahren. Und bei den Kühlkörpern gibt es auch keinen anderen Hersteller, der mehr aufweisen kann, weil sich nur in sehr großen Abständen was tut. (neben obigen könnte man noch die Feinstrukturkühler ala Ice Rex -veraltet- und ggf. die Anströmung des Heatkiller 2.5 -heute in 95% aller Kühler zu finden- nennen. Sonst würden mir nur Grafikkartenkomplettkühler einfallen)
Sehe ich jetzt ehrlich gesagt keinen großen Unterschied. Je nach Schlauch kann die "gegenüber" Variante sogar sehr schön sein. Rechts rein, links raus - und unter der Karte nach oben. Aufgeräumter gehts nicht
Es gibt einen Spalt zwischen "passiv kühlbar" und "ein Komplettkühler ist sinnvoll". Bei AMD sind dort z.B. die 6850 und 6870 angesiedelt. Außerdem braucht man bei starken passiven Karten (z.B. 5770) einen ziemlich starken Luftzug im Gehäuse und andere Komponeten wie z.B. die CPU werden relativ stark erwärmt.
PS: Mit speziellen VRM-Kühlern, wie z.B. Thermalright sie anbietet, kann man auch starke Karten relativ einfach und günstig GPU-only kühlen, zugegebenermaßen hat man dann aber nicht mehr so einen großen Spielraum für das Übertakten.
Leider gibt es ja noch immer keine guten Tests zu GPU-Kühlern.
@ topic:
Die Idee mit den verschobenen Anschlüssen finde ich nicht schlecht, aber warum müssen die Anschlüsse gegenüber liegen? Im 90° Winkel wie beim Zern wär deutlich besser zu verschlauchen.