Steelseries Sensei: die neue Spielermaus mit Onboard-Konfigurator im Test (7) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Mit der Sensei präsentiert Steelseries eine in puncto Technik und Optik weiterentwickelte Xai, die von uns bereits in der PCGH 11/2009 mit einer sehr guten Note von 1,64 getestet wurde. Zum einen spendiert Steelseries der Sensei eine im Vergleich zur Xai wesentlich auffälligere Oberschale mit einem farbig leuchtenden Logo (16,8 Mio Farben in drei Zonen) sowie ein beleuchtetes und gummiertes Scrollrad. Zum anderen besitzt die Sensei eine Abtastrate von 5.700 Cpi (Counts per Inch, entspricht der Angabe Dpi = Dots per Inch), die per internem 32-Bit-ARM-Prozessor hardwareseitig sogar verdoppelt, ergo auf 11.400 Cpi interpoliert werden kann. Notiz am Rande: die Leistung des Rechenwerks im Inneren der Sensei entspricht in etwa der Leistung eines Intel Pentium aus dem Jahre 1994 mit 75 MHz Taktrate. Wie bei der Xai kann der Spieler auch bei der Sensei mithilfe des OLED-Displays (eigenes Bitmap-Bild kann angezeigt werden) auf der Unterseite sowie des Scrollrads oder den Seitentasten alle wichtigen Einstellungen direkt in der Hardware der Maus vornehmen ohne, dass die Software installiert oder gestartet werden muss – immer noch ein Novum auf dem Markt. Hier ist die Möglichkeit, die Lift-off-Distanz sowie die Polling-Rate im Chip festzulegen mit der Sensei neu hinzugekommen.
Da Steelseries die Form und die Tastenanordnung der Xai auch für die Sensei übernimmt, ist auch sie für Rechts- und Linkshänder geeignet und bietet eine sehr gute Ergonomie. Obwohl die Oberschale im Metallic-Look glatter geworden ist, geht die Griffigkeit dank gummierter Seitenteile so gut wie nicht verloren. Alle Tasten, deren Druckpunkte sehr gut ausfallen, lassen sich auch von Spielern mit kleinen oder mittelgroßen Händen sehr gut erreichen. Die Rasterung des Mausrads ist sehr direkt der Druckpunkt könnte etwas weicher sein.
Wie der Vorgänger punktet auch die Sensei mit ihrer Leistung. Selbst mit interpolierten 11.400 Cpi lässt sie sich noch kontrolliert einsetzen und leistet sich keine Aussetzer – ob eine so hohe Abtastrate bei Spielen sinnvoll ist, bleibt fraglich. Des Weiteren treten Probleme beim Booten des PCs oder dem Wiedereinschalten der Maus nach Beendigung des Sleep-Modus mit der Sensei nicht mehr auf. Der Chip der Xai wurde dagegen oft vom BIOS des Mainboards als zusätzliches USB-Speichergerät erkannt. Das Deaktivieren der Option in der Schaltzentrale, von USB-Laufwerken booten zu können, soll laut Steelseries hier helfen.
Mausindividualisierung ohne SoftwareSteelseries liefert die Xai zwar mit einer gewohnt umfangreichen Software aus, die weder bei der Makroprogrammierung noch bei den Einstellungen wie Dpi-Zahl, Lift-Off-Distanz, Zielhilfe, Beschleunigung, Pfadkorrektur oder Profilverwaltung Wünsche offen lässt. Zwingend notwendig ist diese allerdings nicht, und genau das ist das Besondere an der empfehlenswerten Spielermaus. Wer die oben genannten Features seinen eigenen Vorlieben anpassen will, kann das sehr einfach mit wenigen Knopfdrücken direkt im Chip der Sensei vornehmen: Nach einem längeren Drücken des Dpi-Umschaltknopfes erscheint im leider nur 1,5 zeiligen Mini-Display auf der Unterseite die Profilliste. Per Mausrad wählt man anschließend eines der insgesamt 5 Profile aus und kann hier dann zwischen den folgenden Optionen wählen, für sie jeweils Werte von 1 bis 10 individuell festlegen können: FreeMove, ExactAim, ExactAccel, Polling Rate, ExactLift. Für die Dpi-Zahl, die in Einer-Schritten verstellt werden kann, stehen unter "ExactSense" die Optionen "CPI1" und "CPI2" zur Verfügung, wobei sich der zweite Menüpunkt auf die per Dpi-Umschalter aufgerufene hohe oder niedrigere Abtastrate bezieht. So wird die Sensei mit wenigen Knopfdrücken zum ganz individuellen Eingabegerät, das sich an jedem anderen PC ohne Treiber oder Software im vollen Umfang nutzen lässt.
Fazit Steelseries Sensei:Nicht nur die Möglichkeit die Maus den eigenen Vorzügen anzupassen und an jeden PC optimal einzusetzen, machen die Xai empfehlenswert. Sie liegt auch gut in der Hand, der Druckpunkt aller Tasten ist definiert und die Leistung ist über jeden Zweifel erhaben, auch wenn man eine Abtastrate von 11.400 wohl nie benötigen wird. Ein gelungener Nachfolger, der noch mehr zu bieten hat wie damals die Steelseries Xai. Daher fällt auch die Wertung mit 1,47 noch besser aus. Lediglich der Preis der ab Oktober verfügbaren "Meistermaus" ist mit 80 etwas zu hoch angesetzt.
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Produktname |
Sensei |
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Hersteller |
Steelseries |
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Webseite |
www.steelseires.com |
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Preis/Preis-Leistung |
Ca. 80 Euro/befriedigend |
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Bauart/Anschluss |
Kabelmaus/USB |
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Empfohlener Spielstil |
Low-, Mid- und High-Sense |
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Ausstattung: |
2,33 |
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Abtastung |
Optisch (Laser) |
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Anzahl Tasten* |
7 + Scrollrad |
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Maximale Auflösung |
5.700 Cpi (11.400 Cpi ver Hardware) |
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Kabellänge |
ca. 200 cm |
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Sonderausstattung |
Dpi-Umschaltung, Beleuchtung, , |
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Profilspeicher, Makro-Funktion, OLED, |
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Mauseinstellungen in Hardware |
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Eigenschaften: |
1,42 |
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Geeignet für |
Links- und Rechtshänder |
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Gewicht |
102 Gramm |
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Druckpunkte Haupt-/Sondertasten |
Sehr gut/sehr gut |
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Druckpunkt/Rasterung Scrollrad |
Gut/Sehr gut |
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Verarbeitung/Software |
Sehr gut/sehr gut |
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Leistung: |
1,21 |
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Ergonomie |
Sehr gut |
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Präzsion |
Sehr gut |
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Gleiteigenschaften** |
Gut |
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Anspruchsverhalten (Latenz) |
Sehr gut |
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Gesamtnote: |
1,47 |
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+ Für Rechts- und Linkshänder |
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+ Ergonomie |
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+ Individualisierung per Hardware |
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Komplett-PC-Aufrüster
09.05.2012 10:19
In diesem Sinne ist es ja schön, daß der geneigte Gamer 80 € für die Sensei hinblättern darf - der eingebaute Prozessor kann ja auch im Spiel über Leben und Tod bzw. Kill und Death entscheiden - ist ja klar, das man sowas braucht (Ironie: aus)
Außerdem macht der Korpus von den Fotos her einen billigen Eindruck auf mich...
Davon mal abgesehen:
Ich hab z.B. die SteelSeries Kinzu: was sollte die ursprünglich kosten !? 30 € !? Nicht mal EINE Seitentaste hat das Ding - das ich nicht lache ! Die Mausfüsse sind ein Witz - NULL Gleitfähigkeit !
Dann das SteelSeries Qck Stoff-Mauspad: auch für'n 10er - ist ja schön, das die eingerollt sind, nur leider sind die Teile nach dem ausrollen auf dem Tisch nicht komplett plan, sondern leicht wellig - NEIN DANKE !
Razer Deathadder: die hatte ich zum Glück über Onlineshop und hab sie auch gleich wieder zurückgeschickt - die beiden Druckpunkte der Haupttasten waren ein Witz und machten keinen langlebigen Eindruck...die Seitenteile sind Hochglanzplastik - Bravo ! - damit Daumen und die beiden Finger auch schön anfangen zu schwitzen und eklige Talgrückstände hinterlassen, die man dann regelmäßig abwischen darf - NEIN DANKE !
Die weitaus bessere "Gaming"-Peripherie gibt es mMn von den eher kleineren und unbekannteren Herstellern wie z.B. Tt eSports (ThermalTake) oder Mionix. Deren Sachen sind den (zum Teil auch hohen) Preis jedenfalls wert...
Zu der Kinzu kann ich nichts sagen aber meine Xai ist die beste Maus die ich je hatte.
PC-Selbstbauer
28.09.2011 16:13
@ copi:
von Tt eSports gibt es 2 sehr gute mechanische Tastaturen, besonders die Meka G1 - beste Qualität
Oder auch die "Black"-Maus - gute Qualität zu einem wirklich fairen Preis
Ich selber habe von "Tt eSports" die "Black Element" Maus und die "Challenger Pro" Tastatur seit ca 6 Monaten im Dauereinsatz - sehen aus und funktionieren noch genau so wie am ersten Tag
Komplett-PC-Aufrüster
27.09.2011 08:15
@nightlight:
stimme dir in fast allen belangen zu, allerdings bin ich grosser fan vom qck pad von ss.
die "wellen" bekommst du mit dem guten alten dierke weltatlas (die älteren von euch, die in der schule
noch keine smartphones und jamba abos hatten und ihre zeit nicht damit verbracht haben, gewalt- und sexvideos zu tauschen und dabei ständig dinge wie "laser" oder "opfer" zu sagen, werden den noch kennen)
und einer nacht geduld geglättet.
waum du allerdings ttesports anführst ist mir nen bissi schleierhaft, die sind doch ganz klar auch nur auf den gaming zug
aufgesprungen und bieten nichts innovatives über den üblichen plastikmüll hinaus.
mionix is da schon ein anderes kaliber finde ich, auch wenn mir die mäuse nicht zusagen,
haben sie doch einiges interessantes im portfolio.
meinen zynismus zu so früher stunde möge man mir nachsehen bitte