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Diablo 3: Kein Pausieren, Auto-Logout und Server-Abstürze - Die Probleme des DRM-Schutzes von Blizzard

Der Always-On-Zwang bei Diablo 3 hat viele Spieler vergrault, der Beta-Start des Rollenspiels wurde dennoch frenetische gefeiert. Das Thema um den Blizzard-DRM-Schutz ist in den letzten Tagen etwas untergegangen, aber jetzt greift ein Artikel von rockpapershotgun.com das Thema wieder auf. Dabei zählt der Redakteur Probleme wie das fehlende Pausieren, Auto-Logouts und Server-Abstürze auf, die ihm persönlich das Spiel verdorben haben. (Pit Trautner, 27.09.2011)
 
Diablo 3: Kein Pausieren, Auto-Logout und Server-Abstürze - Die Probleme des DRM-Schutzes von Blizzard (62)
 
Diablo 3: Kein Pausieren, Auto-Logout und Server-Abstürze - Die Probleme des DRM-Schutzes von Blizzard (62) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Beta-Fassung von Diablo 3 ist nun schon ein paar Tage verfügbar und überall auf der Welt wird das Rollenspiel exzessiv gespielt. Die Freude auf den Titel ist so groß, dass viele Fans beinahe die hitzigen Diskussionen um den DRM-Schutz von Diablo 3 vergessen. Die Online-Seite rockpapershotgun.com hat das leidige Thema nun erneut aufgegriffen, dieses Mal mit echten Spielerfahrungen der Beta-Fassung. Der Autor übt dabei harsche Kritik an der DRM-Politik von Blizzard, und liefert zahlreiche neue Begründungen für einen Offline-Modus. Und dabei spielt eine fehlende Breitbandverbindung im Zug oder im Urlaub noch gar keine Rolle.

Zuerst geht der Autor auf ein ganz banales Problem bei Diablo 3 ein: Man kann nicht pausieren. Wie bei MMOs üblich, die ja auch eine konstante Internetverbindung voraussetzen, geht das Spiel immer weiter. Selbst wenn man die Grafikeinstellungen ändern will, muss man dafür erst in ein ruhiges Gebiet gehen. Diablo 3 ist aber kein MMO, sondern, besonders für den Autor des Artikels, ein Offline-Rollenspiel. Mehrmals musste der Redakteur während des Spiels aufstehen, um auf die Toilette zu gehen oder schnell einen Telefonanruf zu bearbeiten. Das Spiel lief aber einfach weiter, also musste man sich erst einen monsterfreien Ort suchen, um dann vom PC verschwinden zu können.

Hat man so einen Platz gefunden, der vielleicht noch zwischen zwei Checkpunkten liegt, dann sollte die Arbeit abseits des Computers nicht zu lange dauern. Der Redakteur kam beispielsweise eine Stunde später zurück, um Diablo 3 weiterzuspielen und wurde vom System wegen Untätigkeit wieder ins Hauptmenü geworfen. Da sich seine Figur zwischen zwei Checkpunkten befand, musste er sich wieder durch die gleichen Gegnerhorden kämpfen, die er schon eine Stunde zuvor besiegt hatte. Als letztes Problem wird noch die Server-Stabilität angeführt, denn während der Beta stürzte das System öfter ab. Zwar wurden keine erspielten Fortschritte gelöscht, dafür konnte das Spiel über längere Zeit nicht mehr gespielt werden.

Der Redakteur kommt zu dem Schluss, dass Diablo 3 von Blizzard einfach nicht als Singleplayer-Spiel entwickelt wurde. Warum man den Fans aber wenigstens nicht die Möglichkeit bietet, einen Offline-Charakter zu erstellen, der dann eben nicht auf die ganzen Online-Features zugreifen kann, bleibt dem Autor unverständlich. Der DRM-Schutz verderbe ihm persönlich Diablo 3, das ohne die konstante Internet-Verbindung ein super Rollenspiel sein könnte. Weitere Informationen zu Diablo 3 erhalten Sie auf unserer PCGH-Themenseite.

Quelle: Rockpapershotgun

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(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
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Aktuelle Kommentare
Invisible_XXI
Software-Overclocker
15.10.2011 02:10
AW: Diablo 3: Kein Pausieren, Auto-Logout und Server-Abstürze - Die Probleme des DRM-Schutzes von Blizzard

Habe nun die Beta ein paar Stündchen gespielt und möchte mal eben meine Eindrücke schildern:

Zur Grafik:

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[*]Wirkt leider schon sehr angestaubt, aber ist zweckmäßig
[*]Den Stil habe ich mir schlimmer vorgestellt. Das "Bunt-Sein" hält sich in akzeptablen Grenzen
[*]Ansonsten ist der Stil schon Comic-Haft bzw. wirkt wie gemalt. Liegt aber vermutlich auch stark daran, dass die Texturen nicht sehr detailiert sind
[*]Die Grafik wirkt auch recht verschwommen...
[*]Die Beleuchtung macht einen guten Eindruck
[*]Immer wieder gibts nette Effekt-Spielereien, Nebel usw. Alles recht nett anzuschauen
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Level:

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[*]Sind super aufgebaut!
[*]Vor allem nutzt man hier richtig schön alle 3 Dimensionen.
[*]Die Kamera macht hier auch einen guten Job. Immer wieder sind mal Objekte im Vordergrund vor dem Charakter. z.B. Bäume oder Hausdächer. Das sieht sehr cool aus.
[*]Dadurch wirkt die Umgebung auch glaubhafter
[*]Es sind überall sehr, sehr viele Details zu sehen. Die Umgebung wirkt damit nicht sehr eintönig
[*]Es gibt sehr viele zerstörbare Objekte
[*]Teilweise wirken sie aber auch etwas "schlauchig". Z.B. in der Stadt.
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Gameplay:

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[*]Habe mit der Zauberin gespielt und damit war es schon SEHR, SEHR einfach! Im Prinzip bin ich bei 2 mal Durchspielen und ein bisschen Online-Spielerei so gut wie nie getroffen worden. Hätte ich es gewollt, wäre ich problemlos nie getroffen worden.
[*]Ist zwar noch der Anfang vom Spiel, aber es ist halt in keinster Weise fordernd und macht dadurch weniger Spaß. Ein höherer Schwierigkeitsgrad hätte hier auf jeden Fall nicht geschadet
[*]Immer wieder kommen wahre Gegnermassen auf einen zu. Das macht richtig Laune. Leider sind die aber auch sehr schnell tot.
[*]Auch stehen die Gegner nicht einfach nur rum, sondern kommen von irgendwoher... Aus dem Boden, aus Abgründen, aus Gräbern etc.
[*]Schön ist, dass die Gegner detailreich gestaltet sind und individueller wirken.
[*]Zaubern geht relativ flott, aber irgendwann ist das Mana leer und man kann nichts mehr machen/muss warten. Nervig, aber akzeptabel. Im Prinzip das Manasystem aus Diablo 2 mit sehr hoher Regenerationsrate und ohne Manatränke.
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Skills:

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[*]Die Vereinfachungen finde ich in diesem Bereich sehr schade.
[*]Man kann sich keinen schönen Plan mehr zurecht legen
[*]Nichts individuell skillen
[*]Die Skills nicht ausbauen
[*]Und keine Synergien nutzen
[*]Das fand ich alles bei Diablo2 sehr gelungen, obwohl da auch etwas die Abwechslung gefehlt hat
[*]Dafür kann man jetzt jederzeit das Skillset ändern... ist zwar ganz nett zum Ausprobieren, aber es nimmt die Befriedigung sich einen Plan auszuklügeln, umzusetzen und zu sehen, wie er aufgeht.
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Internetzwang:

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[*]Ich hatte für den aktuellen Aufenthaltsort kein WLAN-Paswort und kam somit erst mal nicht ins Inet. D.h. ich hatte eine Weile lang die Diablo 3 Beta vor mir liegen, konnte sie aber nicht spielen!! Das war echt frustrierend!
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Fazit:
Durchwachsen. Die Grafik ist zweckmäßig, der Grafikstil ist akzeptabel, das Leveldesign gefällt sehr gut, Gameplay ist anspruchslos, aber trotzdem spaßig. Das Skillsystem ist mir zu sehr vereinfacht, wodurch es kaum taktischen Tiefgang bieten kann. Das Spiel ist aber auf jeden Fall als ein Diablo zu erkennen und macht dementsprechend Spaß. Endgültig beurteilen möchte ich es aber erst, wenn ich es mal durchgespielt habe und das auf einer höheren Schwierigkeitsstufe

Veriquitas
BIOS-Overclocker
30.09.2011 19:58
AW: Diablo 3: Kein Pausieren, Auto-Logout und Server-Abstürze - Die Probleme des DRM-Schutzes von Blizzard

Die Meldung ist aber schon ziemlich alt, also kann es auch sein das die sich mittlerweile anders entschieden haben zumindest wurde es aber mal gesagt.

Nailgun
Volt-Modder
30.09.2011 19:16
Re: Diablo 3: Kein Pausieren, Auto-Logout und Server-Abstürze - Die Probleme des DRM-Schutzes von Blizzard

Ok, dann halt kein Warcraft 4.

 
 
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