Sandy Bridge E: Umfangreiche Benchmarks eines Core i7-3930K aufgetaucht
Wenngleich die kommenden Intel-CPUs mit dem Codenamen Sandy Bridge E erst im November erscheinen sollen, hat der bekannte Übertakter Coolaler bereits einen Core i7-3930K zur Hand und gegen einen Core i7-990X durch diverse Benchmarks geschickt.
Intels Nachfolger der aktuellen X58-Plattform nennt sich Weimea Bay und besteht aus dem X79-Chipsatz für den Sockel 2011 sowie CPUs vom Typ Sandy Bridge E, welche im Desktop-Bereich mit maximal sechs Kernen in der Kalenderwoche 46 oder 47 erscheinen sollen. Das Flaggschiff wird der Core i7-3960X mit 3,3 bis 3,9 GHz und 15 MiByte L3-Cache. Dazu gesellen sich der ebenfalls sechskernige Core i7-3930K mit 3,2 GHz und die Vierkern-CPU Core i7-3820 mit 3,6 GHz Basistakt. Angebliche hauseigene Benchmarks von Intel sehen den Core i7-3960X zwischen 13 bis 111 Prozent vor dem aktuellen Topmodell Core i7-990X, der hohe Wert ist aber dem AVX-Feature geschuldet.
Der bekannte Übertakter Coolaler hat nun die Finger an ein Sample des Core i7-3930K bekommen und diesen gegen einen Core i7-990X durch diverse Benchmarks geschickt, beide CPUs wurden für die pro-MHz-Vergleich auf 3,2 GHz getaktet (was die Standardfrequenz des Core i7-3930K ist) und ohne Turbo. Falls Sie generell ein Faible für derartige Tests haben, legen wir Ihnen unseren Artikel mit 30 CPUs aus der PCGH 10/2011 ans Herz. Zurück zum eigentlichen Thema: Die Benchmarks Core i7-3930K gegen Core i7-990X bestehen unter anderem aus 3D Mark Vantage, Cinebench R11.5, Wprime, Super-Pi und einigen Aida-Werten. Im Mittel ist der Sandy Bridge E im mittleren einstelligen Prozent-Bereich schneller, allerdings ziehen die Test kaum Vorteile aus Quadchannel-Speicherinterface und dem größeren Cache des Core i7-3930K. Dennoch sind beispielsweise glatte 9.0 Punkte im Cinebench R11.5 wuchtig - ein Core i7-2600K macht "nur" 6.68 Punkte und AMDs aktuelles Topmodell Phenom II X6 1100T ist mit 5.88 Punkten weit abgeschlagen.
Quelle: Coolaler

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Der Phenom Triple liegt 10% hinter dem Phenom Quad, das stimmt. Aber noch einmal 8% drauf für den x6 kannst du nicht mit Windows erklären. Selbst wenn nur ein halber Kern übrig bleibt, hat Windows mehr als genug Luft für alles, was kommen könnte. Das kannst auch sehr schön bei Tests von Starcraft 2 sehen, das zwar insgesamt eher mehr Rechenlast erzeugt, aber eben wirklich nur zwei Kerne nutzen kann, und wo innerhalb der Messgenauigkeit gar kein Unterschied mehr zwischen Quad- und Hexacore besteht.
Keine Ahnung, was Intel damit sagen will. Aber der EP ist ja nicht beschränkt auf Quad Sockel, wäre ja auch ein Witz, wenn es den Sockel 2011 nur als Quad Sockel oder Dual Sockel gibt.
Intel will uns damit gar nichts sagen, Intel bevorzugt die Schreibweise expandable, aber dafür war es gestern wohl schon zu spät. (aber wenn man Google trauen kann, dann dürfte das der Grund sein, warum Intel quasi nur die Abkürzungen nutzt
Der So2011 ist bis auf weiteres nur als Quad-, Dual- und eben Enthusiast-Single-Sockel geplant. Als Nachfolger für Xeon EX (So1567) fehlt ihm auch der vierte QPI für Octa-CPU-Betrieb.
Afaik erhöht SMT die FPS auch um 25% bei nem Quad.
@Topic ... die Tests zeigen genau das was zu erwarten war, Leistungssteigerung in Form der höheren IPC.
mfg
Ob jetzt noch ein Hexacore war bringt weiß ich so nicht, kann sein, liegt aber dann eher an Windows selbst und nicht am Game, denn Windows läuft ja auch immer noch und braucht halt jhe nach dem auch einen Core und wenn du eben 6 statt 4 hast, kann Windows ungestörter laufen als mit einem Quad Core, aber 8% sind für mich jetzt nicht wirklich aussagekräftig, das kann eben auch Windows geschuldet sein.
Und Computerbase Tests sind eh "anders".
Keine Ahnung, was Intel damit sagen will. Aber der EP ist ja nicht beschränkt auf Quad Sockel, wäre ja auch ein Witz, wenn es den Sockel 2011 nur als Quad Sockel oder Dual Sockel gibt.