Logitech G400 Optical Gaming Mouse: Der MX518-Refresh-Nachfolger im Test
Bei der G400 kombiniert Logitech die Tugenden der legendären MX518 Refresh mit einem neuen sehr präzise abtastenden Sensor mit 1.000 MHz Signalrate. Das Ergebnis ist eine empfehlenswerte und günstige Maus für Spieler. PC Games Hardware bittet die Zocker-Maus zum Test.
Da Logitech die ergonomische und auch für Spieler mit großen Händen geeignete Form der MX518 beibehält, liegt die G400 sehr gut in der Hand. Ein weiteres Plus: der Hersteller ersetzt die verzierte, glatte Oberschale durch ein schlichtes aber angerautes Pendant, das macht die G400 noch griffiger, zumal auch Logitechs neue Spielermaus gummierte Seitenteile besitzt. Die Erreichbarkeit der fünf Zusatztasten bleibt mit Ausnahme der viel zu weit hinten positionierten zweiten Knopfs unterhalb des Mausrads Fenster optimal. Zu den Vorzügen der MX518, die auch bei der G400 zu finden sind gehören die knackig direkten Druckpunkte für die beiden Haupt- und Seitentasten. Warum Logitech allerdings die sehr direkte Scrollrad-Rasterung des Originals gegen eine nicht definiert genug und mit zu viel Leerlauf einrastende Variante bei der Neuauflage eintauscht, ist unverständlich. Dafür verbessern die größeren und von den anderen Modellen der G-Serie übernommenen Mausfüße die Gleitfähigkeit.
Die technische Aufwertung durch den jetzt mit bis zu 3.600 Dpi abtastenden Sensor (bis zu fünf Dpi-Stufen lassen sich per frei wählbarer Tasten einstellen) sowie die auf 1.000-MHz gesteigerte Pollingrate haben der G400 gut getan. Die Befürchtung vieler MX518-Fans, die G400 sei dank höherer Auflösung zu genau, können wir nicht bestätigen. Selbst mit der höchsten Dpi-Stufe arbeitet die Maus präzise und verzögerungsfrei und profitiert dabei spürbar von der gesteigerten Signalrate. Ein gerade für Spieler ideales Feature ist die Kompatibilität zur sehr umfangreichen und intuitiv zu bedienenden Logitech Gaming Software. Makros lassen sich einmalig aufzeichnen und können dann entweder mit einer G-Series-Tastatur oder der G400 genutzt werden. Außerdem profitiert der Besitzer der günstigen aber guten G400 aufgezeichnet erstellt und dann mit der G400 genutzt werden. Einen Profilspeicher besitzt die G400 allerdings nicht. von der Drag-and-Drop-Oberfläche der Logitech Gaming Software und Funktionen wie automatischer Spieleerkennung oder Skript-Erstellung. Einen Profilspeicher besitzt der MX518-Nachfolger allerdings nicht und die Lift-Off-Distanz kann ebenfalls nicht verändert werden.
Fazit Logitech G400 Optical Gaming Mouse
Wer auf eine Sonderausstattung wie Zusatzgewichte, einen Profilspeicher oder eine maximale Abtastrate jenseits der 5.000-Dpi-Marke verzichten kann, erwirbt für günstige 35 Euro eine empfehlenswerte Spielermaus mit einer Top-Ergonomie und anstandslosen Leistung. Mit der G400 präsentiert Logitech die modernisierte Variante der MX518, die wie der "Altmeister" das Potenzial Legende hat. Lediglich die schlechtere Qualität der Mausrad-Rasterung trübt den ansonsten durchweg positiven Eindruck.
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Ist die so wie bei der MX 518 oder ist gar keine Rasterung vorhanden?
@ Osterhase 121: Das ist natürlich blöd, wenn die Maus das nicht macht was sie soll. "Brauchst du denn die Software von Logitech? Ich habe die Software noch nie benutzt und komme persönlich wunderbar parrat mit meiner MX510 damals, sowie auch mit meiner jetztigen MX 518. Ich kann ja trotzdem über die Plus-/Minustaste die Empfindlichkeit einstellen. Oder ist das nicht so genau, wie du es dir wünschst?
Kurz und Knapp.. MX518 abgeklemmt, G400 an den Rechner und ich kann mit 1800 dpi NICHT mehr spielen.. sie ist mir zu schnell
ich bin jetzt von der MX518 Refresh auf die G400 umgestiegen, da meine MX518 kaputt gegangen ist genau wie vorher meine MX510 auch. Optisch macht die G400 schon sehr viel her, jedoch fühlt sie sich minderwertiger an als die MX518. Ich habe so ein wenig den Eindruck das die Qualität von der MX510 zur 518 und nun zur G400 immer etwas abgenommen hat. Das fängt damit an das bei der MX518 und der G400 die linke Maustaste leicht klappert und das Mausrad sich ziemlich billig anfühlt, beides war bei der MX510 damals noch nicht. Ich hab jetzt alle 4 Mäuse hier mal probe liegen, eine MX510, eine MX518, eine MX518 Refresh und die G400. Von der Qualität macht die MX510 den besten Eindruck.
Nichts desto trotz ist die G400 eine gute Maus, vorallem für den Preis kann man nichts sagen.
sondern hat Leerlauf.