Gamescom: AMD Desktop Platforms [Quelle: siehe Bildergalerie]
Auf der letzten Hot Chips, der 22ten im letzten Jahr, hat AMD
erstmals über die Bulldozer-Architektur gesprochen. Ein Jahr später ist erneut der kommende FX-Chip das Thema: Der Vortrag "
Perf Power-Efficient Bulldozer-Core x86-64 Server, WS & Desktop Procs" von AMDs Sean White befasst sich unter anderem mit den Modulen, dem Frontend, der Gleitkomma-Einheit inklusive den AMD-exklusiven Befehlen FM4A und XOP, der Northbridge, dem C6-State (Power Gating) und der Turbocore-Technik.
Die Folien, welche Sie im Anhang finden, benennen zudem offiziell den FX-8150, welcher derzeit als Flaggschiff der ersten Bulldozer-Phalanx gilt. Angaben zu den Taktraten, der TDP und dem Preis macht AMD aber wie gehabt nicht und auch die
Slide mit der Die-Size ist nicht Teil der Präsentation. Somit müssen wir Sie erneut vertrösten - im September aber soll es dann nach jüngsten Gerüchten so weit sein und der Bulldozer rollt endlich an.
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Hintergrund Bulldozer:Der im 32-nm-Prozess gefertigte Bulldozer setzt auf sogenannte Module. Ein solches beinhaltet zwei (Integer-)Kerne, diese teilen sich unter anderem den 2 MiByte großen L2-Cache und die "Flex FPU" genannte doppelte Gleitkomma-Einheit, welche pro Takt den Kernen neu zugeordnet werden kann. Ein Modul ist laut AMD schneller als ein Zweikerner mit K10-Architektur. Alle Module, bis zu vier beim Orochi-Die (Zambezi für Desktop und Valencia für Server), greifen auf 4 bis 8 MiByte L3-Cache zu - je nach Ausbaustufe werden die Versionen von AMD mit einer TDP mit 95 bis 125 Watt eingestuft. Ein Modul erreicht laut AMD 80 Prozent der Leistung eines (fiktiven) Bulldozer-Dualcores. Auf dem Financial Analyst Day 2010 gab AMD bekannt, dass Bulldozer per Turbocore bis zu 500 MHz hochtaktet.
Auf der ISSCC 2011 verriet AMD, dass ein Modul 213 Millionen Transistoren auf 30,1 mm² fasst, das Design ist für 0,8 bis 1,3 Volt ausgelegt. AMD spricht davon, dass ein 8-kerniger Bulldozer weniger Die-Fläche verbraucht als ein Thuban (346 mm²), der exakte Wert beläuft sich auf mm². Das Bulldozer-Design soll 3,5 GHz und mehr erreichen, inklusive Turbocore - allerdings ist es von Haus hochtaktend ausgelegt, die Frequenzen lassen sich also nicht direkt mit einem Phenom II vergleichen. Auch sagt der hohe Takt nicht zwingend etwas über den Stromverbrauch des Designs aus. Der Cache bzw. die CPU-Northbridge des Bulldozer läuft mit 1,1 Volt und erreicht 2,4 GHz und unterstützt bis zu DDR3-1866 - ein Phenom II kommt auf nur 2,0 GHz und DDR3-1333. All diese Informationen sprechen zusammen mit der neuen, teils sehr mächtigen FPU für eine gesteigerte Pro-Takt-Leistung gegenüber dem Phenom II. Der Bulldozer mit seinem innovativen Modul-Aufbau wird für September 2011 erwartet und setzt den neuen Sockel AM3+ für volle Kompatibilität zwingend voraus.
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Komplett-PC-Aufrüster
23.08.2011 03:50
Na ond...
Die Assoziation mit einem "T(h)urbo" gefällt mir aber besser als mit "T(h)ube"!
Damit sind wir auf jedenfall einer Meinung
Bis die Dinger unter unter 100 kosten will ich natürlich nicht warten...da nimmt wahrscheinlich niemand mehr Hexacores wahr aber falls die Bulldozer den Preis noch etwas schwächeln lassen...warum nicht noch 2 Monate warten ?
Dann kostet vielleicht der 1100T 140€...Neu...auss'm Glasregal!
Soweit ich Recherchiert habe, wird das wohl so kommen. Jedenfalls war das der Fall als der Phenom x4 980 erschienen ist und seit anfang des Jahres sind die Preise der Phenoms schon um ca. 20-25% gesunken.
Werde ich wohl noch abwarten bis die Bulldozer da sind...mal schauen in welcher Preisklasse diese mitspielen
Gruß
CiD
Gesperrt
23.08.2011 03:17
Wie sah das mit dem Vorgänger des Thurban (Deneb?) aus ?
Thuban nennt sich das und nicht Thurban
Lötkolbengott
23.08.2011 00:50
Mit nichts anderem habe ich gerechnet - schon okay