Inversion angespielt: 3rd-Person-Shooter mit Koop-Modus und Gravitationsfeatures
Inversion wurde bisher nur für Xbox 360 und PS3 angekündigt. Doch hinter vorgehaltener Hand war auch die Rede von einer PC-Fassung, offizielle Informationen dazu fehlen aber noch.
Quelle: Namco Bandai
Inversion (8)
Inversion ist ein 3rd-Person-Shooter. der laut Namco Bandai knallharte, adrenalingeladene Action mit einer revolutionären Möglichkeit zur Berherrschung der Schwerkraft verbindet. Der Spieler soll eine packende Story, gespickt mit Non-Stop Feuergefechten in einer Welt, in der die Schwerkraft nicht immer das gewohnte Bild darstellt erleben. Was eben noch eine Hauswand war entpuppt sich plötzlich als Boden und Balkone dienen zur Deckung. Die Engine von Inversion erlaubt die komplette Zerstörung der Szenerie (Destructive enviroment). Inversion bietet mit verschiedenen Multiplayer-Modi von 2 bis 16 Spielern. So können Sie die Story im Coop Modus spielen oder sich gegen andere Mitspieler behaupten. Inversion soll am 10. Februar 2012 für Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen. Wir hatten die Gelegenheit, Inversion etwa 15 Minuten im Koop auf zwei Xbox-Konsolen zu spielen. Allerdings ruckelte die Preview-Version noch, sodass wir das Spielgefühl nicht 100%ig beurteilen können.
Inversion angespielt
Die Steuerung von Inversion folgt den gängigen Standards: Linkter Trigger zum Zoomen, Rechter Trigger zum Schießen. Rechte Schultertaste lässt eine Art Gravitationsstoß aussenden. Wo der einschlägt, werden Gegner in der Nähe in die Luft gehoben. Dann kann man sie abschießen oder mit der linken Schultertaste an sich heranziehen - ähnlich wie man z. B. in Dead Space Objekte per Telekinese aufheben und vor sich schweben lassen kann. Ist ein Gegner erst mal herangezogen, kann man ihn mit der A-Taste auf den Boden werfen. Die X-Taste ist für verschiedene Aktionen zuständig, z. B. Tür eintreten, Partner wiederbeleben, und mehr. Mit A wird gerannt und in Deckung gehechtet. Y zum Nachladen.
Wir haben uns während der 15 Minuten Spielzeit durch Gegnerhorden geballert. Gegner laufen auch an Decken und Wänden entlang, das ist ungewohnt, weil man da schlichtweg nicht hinschaut. An bestimmten Stellen in den Levels sind Gravitationsfelder, blau leuchtende Stellen am Boden. Tritt man darauf, wird der Spieler sehenswert durch die Gegend gewirbelt, für ihn ändert sich dann die Schwerkraft, der Level dreht sich praktisch um ihn herum. Man läuft dann selbst and Decken und Wänden, je nachdem, wohin diese Felder einen bringen - man kann das auch nicht steuern oder beeinflussen
Coole Koop-Aktionen gab es beim Probe spielen nicht, wir haben einfach alles umgeballert. Scheint aber auch nicht allzuviel in dieser Hinsicht zu geben. Wir haben uns ab und an gegenseitig wiederbelebt und Deckung gegeben. In der Präsentation war allerdings zu sehen, wie ein Charakter sich ein Stück Wellblech schnappte und das als Schild vor sich hertrug, während der andere Spieler dahinter in Deckung ging. Typische Waffen sind MG, Shotgun, Raketenwerfer, Granaten und Sniper-Gewehr. Ein paar Objekte in der Umgebung waren zerstörbar, Autos usw. Aber allzu eindrucksvoll war das nicht, vielleicht hat das fertige Spiel da mehr zu bieten. Auf uns wirkte die Umgebung eher statisch: Man erkennt als Spieler sehr schnell, wo man in Deckung gehen soll, sprich: Sobald man dorthin kommt, spawnen auch schon die Gegner. Leider ziemlich vorhersehbar!
Am Ende der Demo kamen wir auf einen Parkplatz, jede Menge ausgebrannte Autos. Unser Ziel war es, ein Geschütz, das in einem Gebäude nebenan aufgestellt war, mit Raketenbeschuss auszuschalten. Ein paar NPCs waren noch dabei, aber die haben nix Nennenswertes gemacht. Wir sind von Deckung zu Deckung geflitzt, haben immer wieder Gegner per Gravitation/Telekinese-Kombo in die Luft gehoben, das war meist effizienter als Schießen - allerdings verbrauchen solche Attacken auch Energie, die sich erst wieder aufladen muss. Zwischendrin haben wir immer wieder Raketen auf das Geschütz gefeuert und neue Munition aufgehoben - so ging das ein paar Minuten lang.
