T1 Tiamat 04 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update 19.08.2011 - Hands-on-Test und weitere Infos: Im Gamescom-Hinterzimmer von Razer konnte unser Redakteur Frank Stöwer das 180-Euro-Headset Tiamat 7.1 erstmals ausprobieren. Zudem gab es weitere Informationen: Alle zehn Lautsprecher verfügen über Nodym-Magneten. Die Subwoofer in den beiden Hörmuscheln messen 40 mm, die Center-Lautsprecher 30 mm und bei den Rear-Modellen sind es lediglich 20 mm. Trotz der fünf Lautsprecher pro Hörmuschel fühlte sich das Tiamat 7.1 bei unserem kurzen Test nicht außergewöhnlich schwer an. Bei zu ruckartigen Kopfbewegungen rutscht das Razer-Headset allerdings vom Kopf. Dafür drückte das Tiamat 7.1 auch nicht unangenehm - der Tragekomort ist damit ok. Wie wir bereits vermutet haben, lässt sich der Mikrofonarm in der Hörmuschel verstecken.
Für einen Klangtest blieb leider nur wenig Zeit. Bei dem Teststück fielen uns knackige Höhen auf. Der Bass ist kräftig aber dezent - für eine gute räumliche Ortung ist es wichtig, dass der Tieftonbereich nicht zu laut ist. Zudem wirkte der gezeigte Trailer angenehm räumlich. Wie gut der "echte" 7.1-Eindruck mit insgesamt zehn Lautsprechern tatsächlich ist, lässt sich aber natürlich erst nach einem ausführlichen Spieletest bewerten
T1 Tiamat 03 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Originalartikel vom 17.08.2011: Aktuelle 5.1-Headsets wie das Speed-Link Medusa NX 5.1 oder das Roccat Kave bieten drei Lautsprecher pro Hörmuschel, um Raumklang zu erzeugen; bei 7.1-Modellen sitzt sogar jeweils nur ein Lautsprecher in den Muscheln - die Räumlichkeit wird dann per Software (meist: Dolby Headphone) simuliert.
Bei dem Tiamat 7.1 bringt Razer gleich zehn Lautsprecher in den beiden Hörmuscheln (jeweils fünf) unter, um "echten" 7.1-Raumklang zu ermöglichen. Auf manchen Fotos erkennt man deren Anordnung: Zwei Center-Lautsprecher sitzen vorne, zwei Surround-Speaker hinten in der Hörmuschel und dazu kommt ein Subwoofer. Dadurch soll sich laut Razer beim Spielen optimal heraushören lassen, aus welcher Richtung Schritt- oder Schussgeräusche kommen. Allerdings haben so viele Lautsprecher in den Hörmuscheln auch Nachteile. So wird das Headset natürlich schwer - leider gibt Razer das Gewicht bisher nicht an. Zudem müssen die Lautsprecher relativ klein sein, was sich negativ auf die Klangqualität auswirken kann.
Das Tiamat verfügt über einen dynamischen Kopfbügel, wie er beispielsweise bei Steelseries Siberia v2 zum Einsatz kommt. Die Polsterungen auf den Hörmuscheln bestehen aus Kunstleder und lassen sich abnehmen. Eine alternative Stoffpolsterung bietet Razer bisher nicht an. Der Mikrofonarm kann offenbar abgenommen oder in einer Hörmuschel versteckt werden - jedenfalls ist er auf manchen Bildern zu sehen, auf anderen jedoch nicht. Zudem bietet das Tiamat eine Steuerungseinheit. Dort können Sie mit einem großen Drehregler die Lautstärke der einzelnen Kanäle sowie des Mikrofons separat bestimmen - sehr gut. Leider lässt sich offenbar die Bass-Lautstärke nicht regeln - ein lauter Bass beeinträchtigt die akustische Ortung. Mit drei Tasten an der Steuereinheit schalten Sie das Mikrofon stumm, wechseln zwischen 7.1 sowie Stereo oder können zusätzlich angesteckte Lautsprecher auswählen.
Neben dem Tiamat 7.1 für 180 Euro bietet Razer das Tiamat 2.2 für 100 Euro an. Hier sitzen jeweils zwei Lautsprecher in den Muscheln - einer davon ist ein Subwoofer, denn diese Kombination verspricht laut Razer "explosiven Sound und wird die Köpfe der Gamer zum Qualmen bringen." Beide Tiamat-Modelle sollen im vierten Quartal verfügbar sein.
Erst vor rund drei Wochen hat Razer mit dem Elektra ein weiteres Spieler-Headset vorgestellt - siehe Meldung: "
Razer Elektra: Neues Headset in Gift-Grün angekündigt"
Eine Alternative zum Tiamat 7.1 sind die 5.1-Modelle von
Psykoaudio, bei denen der Klang von fünf Lautsprechern im Kopfbügel an die Hörmuscheln weitergeleitet wird. Diese sind allerdings momentan nur in den USA bestellbar und ebenfalls sehr teuer.
News, Tests, Wissen und Downloads zu Lautsprechern, Soundkarten und Headsets finden Sie auf der
Sound-Produktseite von PC Games Hardware Online.
PCGH-Community-Veteran
14.03.2012 09:43
Für mich sind Kopfhörer Bügelhörer, Yuins Ohrknöpfe und InEars Plugins
Für die die es interessiert:
Yuin PK2 - Hrbericht, Reviews und lesenswerte KH-Themen - HIFI-FORUM
PC-Selbstbauer
14.03.2012 09:15
^Ich verstehe schon, genau das ist es nämlich. Hier sollte man sich eben überlegen ob etwas hochwertigere KHs einen 15fachen Preis rechtfertigen (Wo diese Art von Kopfhörer sowieso stärker beansprucht wird und dementsprechend schneller abnutzt).
Davon abgesehen, sind InEars keine Kopfhörer?
PCGH-Community-Veteran
14.03.2012 09:02
Du verstehst anscheinend nicht, das 15mal mehr preis nicht 15 mal mehr bedeutet. beim pc bezahlt man für 20% mehrleistung das doppelte.
Außerdem braucht es seine Zeit bis man den unterschied hört und natürlich ist nicht jeder teure kopfhörer auch besser.
übrigens hat keiner sich über mangelnden bass bei inears beschwert.
Achja und hörleistung sprechen wir drüber wenn du 50 bist. der menschliche körper hat enorm viel redundanz, weshalb man auch erst im alter merkt, dass man seine ohren ruiniert hat oder das hirn weggesoffen.
Übrigens war der vergleich von audiophilen gegenüber kopfhörern und nicht gegenüber inears.