So sah eine grafische Darstellung der gesammelten Ortsdaten auf einem iPhone aus. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Kritik der iPhone- und iPad-Besitzer war beim Bekanntwerden der Speicherung von Bewegungsdaten groß- Sicherheitsexperten hatten herausgefunden, dass diese Geräte in regelmäßigen Abständen die Position der Benutzer in einer unverschlüsselten Datei speichern.
Apple hat mittlerweile mit einem Software-Update das Problem behoben, die Menge der Daten wurde reduziert und der Datensatz wurde verschlüsselt. Beim Anschluss an einen iTunes-PC wurden die Daten in einer unverschlüsselten Datei auf dem Rechner abgelegt - mit einem kleinen Tool konnte man so auf Basis der Daten ein relativ ungenaues Bewegungsmuster erstellen. Geräte mit GPS-Funktionen können auf Basis dieser Daten relativ zügig eine Ortsbestimmung durchführen.
Die Datensammlung war an sich dazu vorgesehen, die Position des
iPhones schneller ermitteln zu können, da GPS-Module von Smartphones teilweise mehrere Minuten benötigen, um die Position bestimmen zu können.
Die umfassende Aufklärung der Zusammenhänge war dem Südkoreaner Kim Hyung Suk offensichtlich nicht genug und er klagte gegen Apple. Laut der Quelle musste Apple dem Kunden rund 664 Euro Schadensersatz zahlen. Es ist durchaus möglich, dass verschiedene Sammelklagen Apple zu einer vergleichbaren Zahlung verdonnert.
Wie jetzt bekannt wurde bereitet der Anwalt aus Südkorea eine weitere Klage gegen Apple vor, er vertritt rund 27.000 Apple-Kunden, die von Apple jetzt Schadensersatz fordern - der Streitwert beläuft sich auf rund 26 Millionen Dollar. Eine Stellungnahme von Apple steht noch aus.
In der Galerie: Die wohl größten Apple-Tops und -Flops bis heute: iPhone, Pippin, MacBook und Co.
Quelle:
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