Diablo-3-Online-Zwang bringt viele Vorteile und Verbesserungen - Rage-Entwickler im Interview (6) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Für Tim Willits, Entwickler bei
id Software, ist die die ganze Thematik um den Online-Zwang von Diablo 3 eindeutig. Auch wenn sich viele PC-Spieler gegen die konstante Internet-Verbindung aussprechen, und die Ankündigung seitens
Blizzard für hitzige Diskussionen sorgt, ist der
Rage-Macher ganz klar für den Online-Zwang bei Computerspielen. Er sieht in der Zukunft immer mehr Titel, die einen Online-Zwang voraussetzen und prophezeit, dass auch die Kritik an dem ganzen System abnehmen wird. Diablo 3 wird als Vorreiter für die konstante Internet-Verbindung gesehen.
"Diablo 3 wird jeden den Fakt akzeptieren lassen, dass man verbunden sein muss. Wenn man ein Schwergewicht hat, kann man eine Änderung herbeiführen. Ich bin voll dafür. Im Endeffekt ist es besser für jeden. Stell dir ein Spiel vor, dass automatisch aktualisiert wird, sobald du es startest. Oder es gibt etwas Neues, von dem du noch nichts wusstest, und du musst es nicht wegklicken. Alles passiert automatisch. Aber man braucht einfach Schwergewichte wie Diablo 3, um einen Wechsel zu vollziehen", so Willits im Interview.
Wie die Community auf solche Aussagen reagieren wird, ist bereits vorauszusehen. Allerdings hat der Entwickler mit seiner Prognose nicht ganz unrecht, immerhin meldete
Ubisoft mit seinem umstrittenen
DRM-Schutz große Erfolge gegen die Piraterie. Weitere Entwickler und Publisher könnten folgen und eine ständige Internetverbindung voraussetzen. Die Zukunft wird zeigen, in welche Richtung die Spieleindustrie beim Online-Zwang gehen wird.Weitere
Artikel zu Diablo 3 finden Sie auf unserer PCGH-Themenseite.
Hintergrund: Diablo 3Der neueste Teil der legendären Hack 'n' Slay-Serie wird von den Fans sehnlichst erwartet. Derzeit ist noch kein Release bekannt, selbst der Start der Beta-Phase wird noch verheimlicht. Einige Quellen bestätigen weiterhin einen Release im Jahr 2011, allerdings wird das nächste Jahr als Veröffentlichtungsdatum immer wahrscheinlicher. Inzwischen sickern allerdings immer neue Details zu dem Rollenspiel durch. Blizzard wird demnach eine Art Auktionshaus einführen, bei dem die Spieler unter einander Gegenstände tauschen können. Der Echtgeld-Handel wird auch zugelassen. Deshalb und wegen dem Schutz vor Hackern will der Entwickler einen ständigen Online-Zwang für das Rollenspiel einführen. Außerdem soll das Skill-System beschnitten werden, der Spieler kann also nicht mehr selbstständig Punkte auf die Fähigkeiten legen. Das geschieht nun automatisch und soll verhindern, dass man auf die falschen Werte setzt.
Quelle: EurogamerReklame: Diablo 3
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Komplett-PC-Käufer
13.08.2011 23:45
ansich keine schlechte idee mit dem onlinezwang...
ich mache mir nur sorgen über meinen provider wenn der mal ausfällt...
ich habe schon nicht allzuviel zeit zum spielen und wenn es doch mal passiert und ich dann nicht ins inet komme wird mir mit sicherheit nicht nur der hut hochgehen.
BIOS-Overclocker
13.08.2011 17:35
Absolut logisch, und in der heutigen Zeit auch nicht wirklich erstaunlich, auch wenn selbst mir die Kinnlade runtergefallen ist.
Solch dreiste und dunkle Gedankengänge muss man erstmal haben...
Langweilig...
Freizeitschrauber
13.08.2011 09:21
Letztens noch gelesen, ein Artikel wo es darum ging wie viel Geld Spielehersteller in ihre Entwicklung für einen Kopierschutz stecken nur um sehen das dieser 6 Stunden nach Release geknackt wird (vielleicht auch später). Aber auch Ubisofts DRM-Schutz ist schon lange nicht mehr so Erfolgreich.
Es verwundert aber auch nicht, wer möchte schon Spiele haben wo der eigene Kopierschutz einen beim Spielen hindert oder stört. Siehe X3 Terran Conflict, da haben sie den Kopierschutz mit Patch 2.5 freiwillig rausgenommen weil so viele Probleme damit hatten.