Diablo 3 - Blizzard: Online-Zwang nicht als Kopierschutz, sondern zur Cheaterabwehr (7) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der Entwickler
Blizzard hätte eigentlich mit den negativen Reaktionen der User rechnen können. Wie das Unternehmen ankündigte, wird Diablo 3 mit einem Online-Zwang ausgestattet sein, also nur mit einer konstanten Internet-Verbindung spielbar sein. Die Community reagierte erwartungsgemäß negativ auf diese Ankündigung (obwohl sie nicht wirklich neu war), ganz zur Verwunderung von Blizzard.
Nun versucht man die Wogen zu glätten, indem man die Gründe für diese Maßnahme noch einmal erklärt. Blizzard ist nämlich der Meinung, dass viele User den Online-Zwang missverstanden haben. Allerdings sieht es nicht danach aus, als ob man beim Entwickler die Maßnahme zurücknehmen wollte. Robert Bridenbecker, President of Online Technology bei Blizzard, stellt in einem Interview einige Dinge klar:
"Ich bin überrascht, dass wir heutzutage noch über das Thema Online-Zwang reden müssen. Wir praktizieren Online-Gameplay schon seit 15 Jahren. Das ist mit World of Warcraft, dem Battle.net und nun Diablo 3 lediglich eine natürliche Fortentwicklung. Wenn man alles in einem Blickwinkel betrachtet, kann man die Vorteile und den Nutzen daraus nicht ignorieren."
Nach der Aussage von Bridenbecker ging es bei dem Online-Zwang nie um einen Kopierschutz, die Spieler sollen viel mehr von Hacks und Dupes, also duplizierten Items im Diablo-3-Auktionshaus, verschont bleiben. Der Blizzard-Mitarbeiter ist persönlich überhaupt kein Fan von
DRM-Maßnahmen und bezeichnet sie als Mist. In Diablo 3 soll der Online-Zwang als Verbesserung des Gameplays dienen, es als Kopierschutz zu etablieren, war nie das Thema. Bei den Fans wird diese Aussage höchstwahrscheinlich wenig verändern, Online-Zwang ist nun einmal Online-Zwang, egal welche Gründe man für diese Maßnahme hatte. Außerdem wurde immer noch nicht begründet, warum man einen nicht portierbaren Offline-Charakter erstellen kann. Allerdings kann man Verständnis für Blizzards Standpunkt finden, denn gerade mit dem Echtgeld-Handel ist ein wirkungsvoller Cheater-Schutz ein absolutes Muss. Alle Artikel zu dem Rollenspiel finden Sie auf unserer
Diablo-3-Themenseite.Hintergrund: Diablo 3Der neueste Teil der legendären Hack 'n' Slay-Serie wird von den Fans sehnlichst erwartet. Derzeit ist noch kein Release bekannt, selbst der Start der Beta-Phase wird noch verheimlicht. Einige Quellen bestätigen weiterhin einen Release im Jahr 2011, allerdings wird das nächste Jahr als Veröffentlichtungsdatum immer wahrscheinlicher. Inzwischen sickern allerdings immer neue Details zu dem Rollenspiel durch. Blizzard wird demnach eine Art Auktionshaus einführen, bei dem die Spieler unter einander Gegenstände tauschen können. Der Echtgeld-Handel wird auch zugelassen. Deshalb und wegen dem Schutz vor Hackern will der Entwickler einen ständigen Online-Zwang für das Rollenspiel einführen. Außerdem soll das Skill-System beschnitten werden, der Spieler kann also nicht mehr selbstständig Punkte auf die Fähigkeiten legen. Das geschieht nun automatisch und soll verhindern, dass man auf die falschen Werte setzt.
Quelle: MTVReklame: Diablo 3
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Kabelverknoter
06.08.2011 23:48
Wilson: So war es in Diablo 2 und wir fanden das ziemlich schlecht gelöst. Es war die Regel, dass Spieler einen Charakter begannen, den normalen Schwierigkeitsgrad durchspielten und dann mit ihren Freunden Online weiter spielen wollten. Dann mussten sie bemerken, dass dies nicht möglich ist. Wir hatten dieses Battle.net für Offline Charaktere, aber wenn deine Freunde so wie die meisten Spieler im Battle.net waren, dann konntest du nicht mit ihnen zusammen spielen. Auch deshalb haben wir uns für das neue System entschieden.
Ob es keine NUR Einzelspieler Spieler gäbe auf der Welt, da kann man sich doch nur auf den Kopf greifen
Entscheidungsfreiheit ist bei Blizzard/Activision wohl bei deren Planung nicht vorgesehen
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ingame.ingame.de/pics/959...
Der Startbildschirm sieht so wie bei SC2 aus...
Der kleine aber feine unterschied hierbei ist dass das SC2 EntwicklerTeam beim Offline Modus keine bedenken hatte.
Entweder sitzt bei denen jetzt ein Offline-Hasser in der Chefetage oder Activision will das allerletzte Fünkchen an Geld von den Kunden heraus pressen .
Da muss schon Diablo 3 mindestens eine 95% Bewertung bekommen das ich es mir auch kaufe, aber wir alle wissen das es nicht einmal annähernd dran kommen wird...
BIOS-Overclocker
06.08.2011 22:44
Tja wer nur den Online Multiplayer benutzt kann auch gar nichts anderes dazu sagen.
Wer sagt den das nicht mehr gecheatet wird, Fakt ist einfach das es nicht nur durch die Spieler erkannt wird. Du kannst dir aber sicher sein wenn ein Programm auf Sc 2 zugreift, das du bei der nächsten Welle dabei bist, selbst wenn es ur Makros sind die auf deiner Tastatur gespeichert sind. Als ob die alleine nach der Aussage der Spieler gehen....
Kabelverknoter
06.08.2011 22:34
Man muss auch nicht Online sein im Singleplayer, hab auch die Kampagne und spiele gegen die KI Offline gespielt.
Ganz Normal eben, und da brauchte man auch keinen Online zwang, aber wieso es in Diablo3 so gemacht wird ist ein Rätsel.