Razer Switchblade: Handheld für PC-Spiele nutzt bisher nicht angekündigten Atom Z690
LAN-Party im Schulbus: Die Entwicklung des Switchblade geht weiter: In knapp zwei Wochen will Razer seine Designstudie auf der Gamescom in Köln vorstellen. Das Windows-Handheld besitzt ein Multitouch-fähiges Display und eine Tastatur mit Mini-Displays in den Tasten. Razer nutzt dafür den Atom Z690 aus der Oak-Trail-Serie, den bisher nicht einmal Intel angekündigt hat.
(Eric Herrmann, 31.07.2011)
Razer Switchblade: Der Stand der Studie wird in Köln zu bewundern sein. Die gamescom beginnt am 17.08.2011 (6) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Auf der Gamescom 2011 in Köln, vom 17.08.2011 bis 21.08.2011, wird Razer seine Konzeptstudie Switchblade ein zweites Mal zeigen. Seit dem ersten Auftritt in Las Vegas sind weitere technische Details bekannt geworden. So soll als Prozessor nun der Intel Atom Z690 mit 1,7 GHz zum Einsatz kommen. Bisher ging man von einem Atom der Oak-Trail-Serie mit 1,5 GHz aus (Atom Z670), der einen CPU-Kern mit HT-Fähigkeit hat. Er wird in 45nm gefertigt, hat eine maximale TPD von 3 Watt und eine 400 MHz schnelle integrierte Grafik. Was Intel beim Atom Z690 ändert, ist bisher nicht klar. Razer selbst spricht von 13 Prozent mehr Leistung, was rechnerisch allein auf den höheren Takt zurückzuführen wäre. Über die Grafikeinheit des Switchblade ist bisher nichts bekannt. Bei dem Titel Switchblade handelt es sich um die Bezeichnung für das Projekt. Das eigentliche Produkt wird den Razer-typischen Namen eines Raubtiers erhalten.
Zwar basiert die Software im Switchblade-Konzept auf Windows 7, doch beteuert Razer, dass es sich um Software handelt, die Spielern den besonders schnellen Einstieg in ihre Spielwelt erlaubt. So werde der Benutzer gleich zu Beginn gefragt, welche Spiele aus einem Katalog er herunterladen und installieren möchte, er kann Profile einspeichern und danach sofort loslegen.
Hintergrund: Razer hat auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas die Konzeptstudie Switchblade vorgestellt, mit dem Handheld können PC-Spiele auf einem mobilen Gerät gespielt werden. Das Switchblade nutzt einen Intel Atom-Prozessor und hat die Abmessungen 172 x 115 x 25 Millimeter. Der Handheld kann WLAN- und 3G-Verbindungen nutzen, als Betriebssystem kommt Windows 7 zum Einsatz. Die Konzeptstudie bietet einen Mini-HDMI-Anschluss, einen USB-3.0-Anschluss und Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon.
Die Steuerung des Handheld wird über einen 7-Zoll-Multi-Touchscreen und eine dynamische Tastatur ermöglicht. Die Steuerung passt sich an die Anforderungen des Spiels an, die Tastenbelegung ändert sich mit jedem Spiel. Die Beschriftung der einzelnen Tasten wird durch einen unter den Tasten liegenden Bildschirm ermöglicht, damit lassen sich Symbole, Grafiken, Zahlen und Buchstaben auf den Tasten darstellen. Die Umschaltung der verschiedenen Darstellungen kann ohne Unterbrechung während des Spielens geschehen. Mit einer Software kann der Käufer eigene Tastenbelegungen oder fertige Profile von Razer auf den Handheld aufspielen. Das Razer Switchblade ist derzeit noch eine Konzeptstudie, jedoch arbeitet Razer daran, das Produkt auf den Markt zu bringen.
AW: Razer Switchblade: Handheld für PC-Spiele nutzt bisher nicht angekündigten Atom Z690
Also ich find die Studie auch echt klasse! Selbst wenn das Gerät 300-400€ kosten würde, könnte ich mir (gesetzt dem Falle, das die Hardware auch brauchbar ist und man es auch als vollwertiges Netbook nutzen kann) einen Kauf durchaus vorstellen!
AW: Razer Switchblade: Handheld für PC-Spiele nutzt bisher nicht angekündigten Atom Z690
Wenn das ganze auch noch bezahlbar ist (200€ o.Ä.) was ich aber im Moment nicht ganz glaube könnte ich mir eine Anschaffung gut vorstellen sofern das Teil einen guten Notebookersatz darstellt
Dafür müssten aber auf jeden Fall: -USB-Anschlüsse -3,5mm Anschlüsse (Kopfhörer + Mikro) -WLAN/3G
über die Konzeptstudie hinaus ins Finale Produkt kommen... Wenn das der Fall ist: Her damit!
PCGHX-HWbot-Member
31.07.2011 15:46
Zuallererst möchte ich sagen, dass nachdem ich diesen artikel gelesen habe, gleich flug, Hotel und die eintrittskarten zur Gamescom 2011 gekauft habe
Das Ding selber ist ne super idee... wird aber sicherlich um die ~600€ kosten.
BTW. freu mich schon auf die Messe, hoffentlich ist pcgh dabei ;D
Komplett-PC-Aufrüster
31.07.2011 13:09
Also ich find die Studie auch echt klasse! Selbst wenn das Gerät 300-400€ kosten würde, könnte ich mir (gesetzt dem Falle, das die Hardware auch brauchbar ist und man es auch als vollwertiges Netbook nutzen kann) einen Kauf durchaus vorstellen!
F@H Team Member
31.07.2011 12:50
Wenn das ganze auch noch bezahlbar ist (200€ o.Ä.) was ich aber im Moment nicht ganz glaube könnte ich mir eine Anschaffung gut vorstellen sofern das Teil einen guten Notebookersatz darstellt
Dafür müssten aber auf jeden Fall:
-USB-Anschlüsse
-3,5mm Anschlüsse (Kopfhörer + Mikro)
-WLAN/3G
über die Konzeptstudie hinaus ins Finale Produkt kommen...
Wenn das der Fall ist: Her damit!