Epic Games

Bulletstorm: Kein Profit durch den Shooter - Epic Games trotzdem glücklich

Obwohl sich der Shooter Bulletstorm wirtschaftlich nicht gelohnt hat, scheint Epic Games mit der Arbeit des Studios People Can Fly zufrieden zu sein. Der Präsident von Epic Games, Mike Capps, ist froh, sich für den Triple-A-Titel entschieden zu haben und erwartet in Zukunft weitere gute Spiele des Entwicklers. (Pit Trautner, 26.07.2011)
 
Bulletstorm: Kein Profit durch den Shooter - Epic Games trotzdem glücklich (12)
 
Bulletstorm: Kein Profit durch den Shooter - Epic Games trotzdem glücklich (12) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der Shooter Bulletstorm hat bei seinem Release für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Wegen den Belohnungen für besonders einfallsreiche Kills und dem obszönen Humor wurde der Titel vor allem in Deutschland heiß diskutiert. Die ganze Aufregung um den Shooter scheint allerdings nicht zu den Verkaufszahlen beigetragen zu haben. Im ersten Monat soll sich Bulletstorm in den USA gerade einmal 300.000 Mal verkauft haben.

Zu wenig für einen wirtschaftlichen Erfolg, da halfen auch die beiliegenden Beta-Codes zu Gears of War 3 wenig. Auch wenn der Shooter nicht profitabel war, so ist Mike Capps, Präsident von Epic Games, dennoch sehr zufrieden mit der Arbeit des Entwicklers People Can Fly. Er ist froh über seine Entscheidung, dem Studio einen eigenen Triple-A-Titel anvertraut zu haben und erhofft sich viel für die Zukunft: "Wir hätten auch den einfachen Weg gehen können, und irgendwelche Gears of War-Mappacks entwickeln lassen können. Aber ich will nicht, dass sie so etwas machen. Ich will nicht, dass Epic so etwas macht." Weitere Informationen zu Bulletstorm erhalten Sie auf unserer PCGH-Themenseite.

Hintergrund: Bulletstorm
Bulletstorm ist definitiv das hübscheste Spiel auf Basis der Unreal Engine. Die Spielwelt begeistert von Anfang an mit ihrem Postkarten-Charme: Gleißendes Sonnenlicht, Palmen und Bonbon-Optik prägen das Bild - kein Vergleich zum Grau-Braun-Look vieler Genre- und Engine-Kollegen. Das actiongeladene Gameplay bereichert die Farbenpracht mit teils bildschirmfüllenden Explosionen und feinen Partikeleffekten. Auch die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Doch wo so viel dynamisches Licht fällt, dort finden sich auch Schatten. Oft begegnet dem Spieler der Tribut an die Multi-Plattform-Entwicklung in Form matschiger Texturen. Einige Levelabschnitte sind voll davon, wobei speziell der Kontrast stört: Nicht selten ist eine unscharfe Wandtextur ohne Übergang neben einer detaillierten Tapete platziert, während ein paar Meter weiter grandiose Oberflächendetails aufblitzen. Des Weiteren setzen die Entwickler auf exzessive Bloom-Effekte, welche mitunter das ganze Bild füllen und Details kaschieren.

Quelle: Kotaku

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(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
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Aktuelle Kommentare
unterseebotski
Freizeitschrauber
31.07.2011 22:32
AW: Bulletstorm: Kein Profit durch den Shooter - Epic Games trotzdem glücklich

Habs jetzt mal nen bisschen angezockt (1. Akt, 2. Level) und bin begeistert. Coole Action und geil in Szene gesetzt.
So hätte ich mir Gears of War gewünscht. Das is mir aber recht schnell zu eintönig geworden.
Kann übrigens nicht verstehen, warum GoW aufm Index gelandet ist, aber Bulletstorm nicht. So eine krasse Fun-Gewaltorgie...
Schade, dass man nicht springen kann, oder nen Podest runterhüpfen, ein bisschen schwammig ist die Steuerung auch. Nüja, Spaß machts trotzdem.
Nen 2. Teil oder ein Add-On fänd ich interessant.

Phyzziks
Komplett-PC-Käufer
26.07.2011 22:47
AW: Bulletstorm: Kein Profit durch den Shooter - Epic Games trotzdem glücklich

Moin!

Ich fand die kurze Spielzeit leider auch schade. Ich habs 2x durchgespielt und das zweite mal inkl. Zwischensequencen usw. wegdrücken noch 3 Std oder so gebraucht.
Ansonsten wars eins der unterhaltsamsten Spiele seit langem und sehr zu empfehlen. Die Sprüche sind herrlich niveaulos und haben fast schon Dukestyle. Auch sonst
macht das Spiel wirklich laune, auch wenn ich mir gewünscht hätt, dass bei höheren Schwierigkeitsstufen mehr Gegner kommen.
Klar ist das mit den Skillshots makaber, aber das Spiel darf man einfach nicht ernst nehmen.
Die Spielwelt ist zum Großteil auch sehr schön modeliert und mich haben da jetzt die bemängelten Matschtexturen weniger gestört. Ich find die Steuerung ist eher
gewöhnungsbedürftig. Zum Beispiel kann man nicht springen - dafür übertrieben lang rutschen und so die Gegner umkrätschen.
Ich würd mir auf jeden Fall nen zweiten Teil wünschen!

Deimos
Freizeitschrauber
26.07.2011 22:18
AW: Bulletstorm: Kein Profit durch den Shooter - Epic Games trotzdem glücklich

Quote: (Zitat von Aerror)
sry aber epic fail ,,,es hat dir spaß gemacht ja...und du empfiehlst es uns? aha...warum zur hölle spielst es denn nach 4 monaten nicht mehr...

Ich kenne nicht ein Spiel aus der neueren Zeit, dass ich 4 Monate ohne Unterbruch gespielt hätte...
Bulletstorm war einer der wenigen (der einzige?) Shooter, den ich durchgespielt habe, und das 4 Mal. Insofern lieber ein Spiel wie Bulletstorm als zwanzig im Stile des üblichen Schrotts.
(wobei Bulletstorm natürlich auch einige Schwächen aufweist...)

 
 
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