FIFA 12: Rutter meint: PC-Qualität höher als auf Konsolen - Reines DLC-Spiel möglich (5) [Quelle: siehe Bildergalerie]
In einem Interview spricht David Rutter, Produzent von FIFA 12, über die Unterschiede der Konsolenfassungen zum PC und einer zukünftigen Vertriebsmöglichkeit. Wie bereits bekannt ist, wird die PC-Version von FIFA 12 die gleichen Features und Grafik besitzen wie das Konsolen-Pendant. Rutter sagt in einem Interview, dass das Fußball-Spiel die derzeitige Konsolen-Generation nicht ausreize und EA Sports noch zwei Jahre mit den aktuellen Versionen leben könnte. Die PC-Version sei allerdings noch leistungsfähiger und biete eine bessere Grafik, wenn die Hardware mitspielt:
"Wenn man einen leistungsstarken PC hat, der dazu in der Lage ist, FIFA 12 in höherer Auflösung als auf Fernsehern laufen zu lassen, ist sie das. Die PC-Version bietet natürlich auch zusätzliche Antialiasing-Optionen und eine höhere Rendering-Qualität. Aber wie gesagt: Alles nur unter der Prämisse, wirklich starke Hardware im Rechner verbaut zu haben."
Außerdem gibt es neue Informationen für die zukünftigen Vertriebsmöglichkeiten des Spiels. Die zukünftigen FIFA-Teile könnten als Kernspiele angeboten und per DLC-Zukauf Liga um Liga erweitert werden. Dieses System könnte den alljährlichen Verkauf ersetzen und dem Spieler eventuell viel Geld ersparen. EA Sports denke allerdings bislang nur darüber nach, vor allem die derzeitigen Konsolen seien das Problem:
"Eine Art "iTunes-Version" von FIFA ist etwas, worüber wir intern in letzter Zeit sehr viel diskutieren. Wenn es auf allen Konsolen ein besseres System für digitale Distribution gäbe, wären wir sehr daran interessiert. Wir sind große Fans von Service und aktuellem Content, was man in FIFA 12 sehr gut am EA Sports Football Club erkennen wird. Alternative Modelle sind definitiv ein Thema für die Zukunft, aber noch nicht im Moment."
Hintergrund FIFA 12:EA Sports Football Club - Über die gesamte Saison spielt der Fan für seinen Verein. Mitspieler des EA Sports Football Club können sich mit Freunden und Fans anderer Vereine verbinden und diese herausfordern. In den Support Your Club-Ligatabellen wird dann ermittelt, welche Vereine die erfolgreichsten FIFA-Spieler haben. Darüber hinaus erwarten die Fans spezielle Herausforderungen aus der Welt des realen Fußballs.
Player Impact Engine - Die Auswirkungen von Zweikämpfen, Grätschen und Tacklings wirken dadurch glaubwürdiger und authentischer. Die Spieler sind flexibler am Ball, schubsen und ziehen ihren Gegenspieler beim Kampf um den Ballbesitz und erholen sich schneller von leichten physischen Attacken, ohne dabei ihren Schwung zu verlieren.
Pro Player Intelligence - Die Spieler verfügen nun über Pro Player Intelligence und sind sich daher ihrer eigenen Fähigkeiten sowie der Stärken und Attribute ihrer Mitspieler bewusst, wodurch sie in den Spielsituationen passende Entscheidungen treffen können. So sehen beispielsweise Spieler mit einer überragenden Spielübersicht Möglichkeiten für Steilpässe, die andere Spieler nicht sehen.
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Freizeitschrauber
12.07.2011 01:11
Fifa verkauft sich aktuell über 10 Mio. mal pro Teil. Wo siehst du da noch weitere Märkte, die mal eben eine Umsatzhalbierung pro verkauftem Exemplar kompensieren?
Technische Weiterentwicklung ist auch heute noch ein absolutes Muss. EA kann es sich nicht leisten nur Addons zu bringen (Konami wird sich bedanken). Wo siehst du also Einsparpotenzial?
Der Sinn liegt wie jedesmal, wenn so eine Äußerung von irgendeinem Publisher kommt, darin, die Reaktionen der Konsumenten auszutesten.
Wer sagt das so? Im Artikel steht, dass das System eventuell dem Konsumenten Geldausgaben ersparen könnte. Die bloße Annahme, EA plane etwas, was letztlich dem Konsumenten diene, ist vollkommener Schwachsinn.
Komplett-PC-Aufrüster
12.07.2011 00:04
So ein System würde sich nur rechnen, wenn zu erwarten wäre, dass die Verkaufszahlen und damit der Gesamtumsatz steigt. Fifia ist nun aber kein MMO mit noch nicht ausgeschöpftem Markt, wo man durch niedrigere Preise neue Spieler anlocken kann. Keine Ahnung was die sich bei EA zusammengerechnet haben, dass so ein Distributionsmodell überhaupt in Erwägung gezogen wird.
Du denkst nicht genug nach, erstens würde das den Markt extrem ausweiten, und zweitens die Entwicklungskosten extrem einschränken, der Gedanke ist also nicht unrealistisch, zumal würden sie wohl kaum selbst davon erzählen wenn sie es nicht selbst in Erwägung ziehen würden, wo läge da der Sinn?
"Jo, Leute. Wir planen da etwas das zwar wegen finanziellen Einbußen nie Marktreif wird, aber wir planen trozdem und wollen es euch erzählen."
Freizeitschrauber
11.07.2011 22:40
Das wird nicht passieren, denn wie weiter oben schon richtig bemerkt wurde:
So ein System würde sich nur rechnen, wenn zu erwarten wäre, dass die Verkaufszahlen und damit der Gesamtumsatz steigt. Fifia ist nun aber kein MMO mit noch nicht ausgeschöpftem Markt, wo man durch niedrigere Preise neue Spieler anlocken kann. Keine Ahnung was die sich bei EA zusammengerechnet haben, dass so ein Distributionsmodell überhaupt in Erwägung gezogen wird.