Super Street Fighter 4 - Arcade Edition angespielt (3) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Alle Informationen aus diesem Review basieren auf einer "nicht finalen" Testversion. Änderungen sind bis zum Release noch möglich.
Für alle Fans des klassischen 2D-Beat 'em ups hat das Warten bald ein Ende. Super Street Fighter 4 Arcade Edition steht ab dem 15. Juli in den realen und virtuellen Ladenregalen und wir haben es in der Redaktion bereits angespielt.
Der Start fällt leider etwas nervig aus. Die Steuerung ist mit das grauenhafteste Konsolen-Erbe seit langem. Während Sie im Menü noch gewohnt mit Enter, Esc und den Pfeil-Tasten unterwegs sind, müssen Sie ab der Charakterauswahl mit "A" bestätigen und mit "W" einen Schritt zurück gehen. Die selben Tasten und einige in grober Reichweite müssten Sie dann auch zum kämpfen benutzen. "Müssten" ist hier das Stichwort. Nach nicht ganz einer gekämpften Runde entschlossen wir uns dazu, einen Controller anzuschließen und nach einer weiteren Minute Tasten einstellen, waren wir die nächsten 30 Minuten in der Welt von Street Fighter verschollen. Verschiedene Charaktere ausprobieren, Combos austesten und dem Redaktions-Kolegen endlich mal richtig eine verpassen. So macht arbeiten richtig Spaß. Auch ohne Controller können Sie zu zweit an einer Tastatur spielen. Die Tastenbelegung ist jedoch alles andere als intuitiv. Sie sollten im Menü eine eigene Konfiguration einstellen.
Um jedem Spieler möglichst viele Möglichkeiten zu geben sich zu verbessern, hat Capcom an diverse Replay-Features gedacht. Sie können bis zu 5 Wiederholungen gleichzeitig gucken und Kämpfe miteinander vergleichen, ein Replay an bis zu 50 Freunde senden oder direkt Replays von Elite-Spielern mit mehr als 3000PP im Wertungssystem runterladen. Es gibt also diverse Möglichkeiten sich Anregungen zum eigenen Lieblingsspieler zu holen.
Die Spielerauswahl ist beeindruckend: Insgesamt 39 Charaktere können Sie mit verbessertem Balancing und völlig unterschiedlichen Kampfstilen aufeinander loslassen. Drei neue Charaktere und viele bekannte Gesichter stehen dabei zur Verfügung. Das Besondere ist, dass der Capcom es wohl nicht für nötig hält, dauerhaften Spielspaß durch freischaltbare Charaktere zu erzeugen. Sie können tatsächlich von der ersten Minute an, alle 39 Charaktere auswählen und die vorgesehen Fähigkeiten ohne Einschränkungen nutzen (siehe Bild unten). Lediglich zusätzliche "Provokationen" werden über Kämpfe freigeschaltet.
Super Street Fighter 4 - Arcade Edition angespielt (28) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Technik hat in diesem Titel eine klare Nebenrolle. Als klassisches 2D- Beat 'em up hat das Spiel keine zerstörbare Umgebung und strotzt auch nicht vor Effekten. Ein tolles Feature sind diverse Filter, die Sie für das Spiel aktivieren können. So sieht Street Fighter 4 plötzlich aus, wie einer der ersten Teile der Serie und die Älteren von uns fühlen sich an längst vergessene Tage an den ersten Konsolen und riesigen Automaten in Spielhallen erinnert. Dementsprechend niedrig sind auch die Systemanforderungen des Titels. Wer also nur auf hochauflösende Texturen und DX11-Features Wert legt, sollte um SSFIV einen großen Bogen machen.
Super Street Fighter 4 - Arcade Edition angespielt (12) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Unterschiede in den Detail-Stufen fallen trotz umfangreichem Menü recht gering aus. Im Zoom würde der Unterschied in der Kantenglättung auffallen und die Texturen sind in den minimalen Einstellungen etwas matschiger. Dem Spielspaß schadet das allerdings zu keinem Zeitpunkt. Nur der Hintergrund ohne Arena ist auch für minimale Einstellungen etwas zu rudimentär.
Setting per Mausklick auswählen

Fazit: Super Street Fighter 4 ist ein tolles Beat 'em up, auch wenn die Grafik eher bescheiden ausfällt und die zweidiemsionalen Arenen keine technischen Meilensteine setzen. Das muss und will das Spiel aber auch gar nicht. Tatsächlich macht das Street Fighter 4 am meisten Spaß wenn Sie die Filter nutzen, um das Spiel optisch 15 Jahre in die Vergangenheit zu schicken. Dann fällt der Focus eher auf die klassischen Stärken des Genres, mit vielen und vor allem völlig unterschiedlichen Kämpfern, die zusammen für langanhaltenden Mulitplayer-Spaß mit Freunden sorgen. Controller sind dafür allerdings Pflicht.
Systemanforderungen:
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Minimale Anforderungen:
OS: Windows XP/Vista/Windows 7
Processor: Intel Pentium 4 2.0 GHz oder höher
Memory: 1 GiB RAM
Graphics: DirectX 9.0c/Shader3.0
Video: NVIDIA GeForce 6600 oder mehr (außer NVIDIA GeForce 7300)/ ATI Radeon X1600
VRAM: 256MB oder mehr
Hard Drive: 4.5 GByte
Sound: DirectSound, DirectX9.0c
Kopierschutz: Games for Windows Live, ständige Internet-Verbindung
Empfohlene Voraussetzung:
OS: Windows Vista/Windows 7
Processor: Intel Core2 Duo 2.0 GHz oder höher
Memory: 2 GiB RAM
Graphics: DirectX 9.0c/Shader3.0
Video: NVIDIA GeForce 8600 oder höher
VRAM: 512MiB
Hard Drive: 4.5 GByte
Sound: DirectSound, DirectX9.0c
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PCGH-Community-Veteran
16.07.2011 19:09
Also abgesehen von Ultras wo man schnell 2 vollständige Kreise drücken muss geht alles wunderbar.
Und nicht nur billiges rumgekloppe, auch etwa Trials oder sowas sind kein Problem.
Software-Overclocker
16.07.2011 16:14
Nur XBox Controller funktioniert.
Mit Tastatur wäre das Unspielbar , selbst mit dem pad ist es sau schwer ... ich hatte damals auch SuperStreetFighter und Mortal Kombat etz. aber die Spezialmoves waren nicht so schwer (wenn ich mich recht erinnere) oder ich bin in den letzten Jahren zu sehr eingerostet .
PCGH-Community-Veteran
16.07.2011 16:09
Doch, ich spiels nur auffer Tastatur... weil ich mittm Controller bedeutend schlechter bin^^