Die nördliche Halbkugel des Merkur zeigt vulkanische Ablagerungen. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Seit 18. März umkreist Messenger den Merkur und erforscht den innersten Planeten des Sonnensystems. Schon die ersten Daten, die den Forschern jetzt vorliegen, liefern Ergebnisse, die die Wissenschaftler überraschen. Beispielsweise entspricht die Oberfläche des Merkur nicht den Erwartungen.
Die neuen Aufnahmen zeigen Strukturen, die laut Brett Denevi vom Applied Physics Laboratory (APL) bisher weder auf dem Merkur noch auf den Mond zu sehen waren und vermutlich recht jungen Ursprungs sind. Dies würde darauf hindeuten, dass die Kruste des Merkur mehr flüchtige Komponenten enthält, als die Forscher bisher annehmen. Außerdem gibt es laut Aufnahmen des Röntgenspektrometers (XRS) eine bemerkenswerte Menge an Schwefel auf der Merkuroberfläche, die mit den bisherigen Modellen der Entstehung des Planeten nicht zusammenpasst.
Eine weitere Überraschung hält das Magnetfeld des Merkur parat, dessen Mittelpunkt nicht in der Mitte des Planeten liegt, sondern etwa 480 Kilometer nördlich davon. Somit ist das Magnetfeld über dem Südpol schwächer und die von der Sonne ausgehende Strahlung auf der Oberfläche deutlich stärker. Da die Auswertung der Daten gerade erst begonnen hat, erhoffen sich die Forscher in den nächsten Monaten noch weitere Erkenntnisse über den Merkur, beispielsweise die Entdeckung von Eis in Kratern, deren Boden permanent im Schatten liegt.
Quelle:
NASA
Lötkolbengott
20.06.2011 03:03
Sehr interessant aber wohl leider nicht das richtige Portal für sowas.
Fehlt der Technik Aspekt.
BIOS-Overclocker
20.06.2011 01:55
woher weisst du dass ?
Freizeitschrauber
19.06.2011 17:34
...weil alle Nerds hier StarTrek und StarWars Fans sind und alle bei SETI mitgemacht haben.