Erneuter Hands-on-Test von Far Cry 3: Lost lässt grüßen, Far Cry 1 auch - Update: Komplette Demo im Video
Und es gibt doch noch Überraschungen: Ubisoft zauberte mit Far Cry 3 einen Nachfolger aus dem Hut, mit dem so keiner gerechnet hätte - und der auch noch gut aussah und statt in Afrika wieder in der grünen Hölle einer tropischen Insel spielt.
Jamie Keen, Lead Game Desigern bei Ubisoft Montreal, freut sich: Ihm und seinem Team ist mit Far Cry 3 eine der wenigen richtigen Überraschungen der E3 gelungen. Nur spärlich flossen bislang die Gerüchte über einen Nachfolger der Action-Serie: Mal hieß es, der dritte Teil würde wieder in Afrika spielen, dann wurde der Name Far Cry 3 im Online-Lebenslauf einiger Stuntmänner gesichtet. Jetzt taucht der Shooter auf - und spielt wie schon der erste Teil wieder auf einer tropischen Insel.
Die Ausgangslage unserer Demonstration ist vertrackt: "Ihr seid Jason Brody, eure Freundin wurde entführt, eure Freunde sind tot", erklärt Jamie Keen. Wunderbar. Außerdem sind wir in der Hand eines Irren namens Vaas, der uns auf einem Plateau hoch über einem Fluss auf uns einredet und uns fragt, ob wir die Bedeutung des Wortes "Wahnsinn" kennen würden - "die gleichen Sachen wieder und wieder zu tun." Angeblich hat er uns schon einmal getötet, doch daran können wir uns nicht erinnern. Wohl aber daran, kurz vor unserer Gefangennahme aus der Ferne ein Lager beobachtet und fotografiert zu haben, in dem Milizen Zivilisten misshandeln und töten.
Vaas beendet schließlich seinen wirren Monolog und tritt einen Wackerstein vom Plateu hinab zum Fluss. Der Haken: Daran sind unsere Füße festgebunden - wir sausen mit hinab und finden uns unter Wasser, wo wir mit wilden Tastendrücken erst unsere gefesselten Hände und dann unsere Füße vom Seil entfesseln müssen, um nicht so zu ertrinken, wie das Dutzend anderer armer Teufel, die um uns herum im Wasser schwimmen. Das schaffen wir gerade so und tauchen nach Luft schnappend unter einem Felsvorsprung auf, der uns zur Rückseite eines Wasserfalls führt. In dessen akustischem Windschatten greifen wir uns einen der davor patrouillierenden Gegner, schalten ihn aus und schnappen uns seine Waffe.
Ein paar hundert Meter vom Wasserfall entfernt sehen wir einen Tempel. Den lassen wir zwar heute links liegen, doch, so Jamie Keen: "Solche Orte gibt's überall in der Spielwelt - deren Erkundung wird sich für euch lohnen." Heute hat die Erkundung jedoch Pause: Aus dem Rücken einer Leiche ziehen wir uns ein noch gut erhaltenes Buschmesser, kraxeln dann einen kleinen Aussichtspunkt hinauf, wo wir freundlicherweise ein Scharfschützengewehr finden, durch das wir das feindliche Lager unter die Lupe nehmen. An dessen Rand erblicken wir einen Hubschrauber - der Weg in die Freiheit! "Wie in Far Cry 1 wollen wir euch nur Anhaltspunkte dafür geben, was ihr machen könnt", sagt Jamie Keen. "Wie ihr dann dabei vorgeht, ist eure Sache."
Wir entscheiden uns für eine eher auffällige Vorgehensweise: Erst erledigen wir einige der Gegner mit dem Gewehr und seilen uns dann über ein praktischerweise vom Aussichtspunkt direkt ins Lager gespanntes Seil erneut in die Höhle des Löwen ab, wo wir in einer wüsten Ballerei weitere Feinde ausschalten und dann erneut in den Fluss springen, um die Aufmerksamkeit der überlebenden Schergen abklingen zu lassen. In einem letzten Sprint geht es zum Hubschrauber, in dem netterweise schon ein Pilot sitzt. Der will uns zwar nicht aus dem Lager hinausfliegen, doch ein Pistolenlauf an seinem Hinterkopf macht den Piloten dann doch überraschend willig.
Unseren Häschern scheint es egal zu sein, dass der Hubschrauber auch ihre Verbindung zur Außenwelt ist: Sie nehmen ihn mit Volldampf unter Beschuss, und so passiert, was passieren muss: Der Motor beziehungsweise die Steuerung wird getroffen und der plumpe Metallvogel saust wie ein Stein zu Boden. Wieder wird uns schwarz vor Augen. Als wir aufwachen, sehen wir den Piloten tot in seinem Sitz hängen - und auf uns kommt wieder unser alter Bekannter Vaas zu, der uns fragt, ob wir die Bedeutung des Wortes "Wahnsinn" kennen würden ...
Far Cry 3: E3-Fazit
Laut Jamie Keen bekommen wir all diese Szenen in etwa nach dem ersten Viertel des Spiels zu sehen - sie sollten dann etwas mehr Sinn machen. Doch was wir jetzt schon sagen können: Unterschiedliche Fraktionen, Zweckbündnisse und übergreifende Zusammenhänge wie noch in Far Cry 2 scheint es nicht mehr zu geben. Stattdessen liegt der Fokus ganz auf dem Überlebenskampf von Jason Brody, dessen Gegner uns in ihrer Radikalität und Fremdartigkeit durchaus an die Anderen in der Fernsehserie Lost erinnern - wie auch das gesamte Setting der tropischen Insel. Bis zum Erscheinungstermin im kommenden Jahr klären sich hoffentlich schon einige der Fragen wie "Warum ist Jason überhaupt auf dieser Insel?", "Was ist mit seinem Freunden passiert?", "Wo ist seine Freundin?", "Welche Ziele verfolgen die irren Inselbewohner?" und natürlich "Wie frei können wir uns hier wirklich bewegen?" Optisch und atmosphärisch macht der Shooter schon im derzeitigen Zustand einen prächtigen Eindruck.
Mehr zu Far Cry 3 von Ubisoft Montreal erfahren Sie auf der Themenseite zum Tropeninsel-Shooter.
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Wenn die Gegner da so Drogenbarone oder Terroristen sind, wo haben die einen Black Hawk her?
Sollten die nicht ein Russischen Hubschrauber haben?
Das sieht ja schon gut aus, bin gespannt was aus Far Cry 3 wird
definitiv!!! du hast voll und ganz meine Zustimmung der 2. Teil den hab ich auch nur angezockt mehr war da nicht, weil für mich kam das GTA Feeling zu sehr rüber immer mit den telefonieren und dann zur Mission fahren, da kann man sich doch gleich GTA oder so nen Titel holen hat in dem Spiel absolut nix verloren. Zum Trailer gibts nur zusagen sieht vielversprechen aus zum Teil auch unrealistisch aber is ja normal bei nehm spiel wie der Ihn mit dem Messer anspringt oder danach der andere auf den Stuhl bekommt nix mit^^ naja was solls was für ein Pechvogel zum Schluss is er wieder da wo er 7 Minuten zuvor auch schon war^^ Trotzdem freu mich drauf und hoffe damit man mindestens genauso viel und hoffentlich genauso lang Spielspaß hat wie bei Teil 1 und nicht damit man in 3-4 Std. durch is wie bei den meisten Games heutzutage. Sag nur The Witcher oder The Witcher 2 so 40 Std. wäre optimal aber wohl auch unrealistisch für Far Cry wünsch ich mir so 10-15 Std. dann ist es okay aber bei 5 Std. hol ich mir das Spiel nicht für 40-45€ das nämlich der Trick der Film und Videospielindustrie siehe EA mit NFS totaler Witz jedes halbe Jahr was neues richtige Games dauern siehe GRID, Witcher, GTA oder der neue Hitman auf den bin ich ma ganz gespannt und was is eigtlich mit Max Payne 3???
Der Sammelthread von Far Cry 3 ist sein heute Online.
http://extreme.pcgameshar...
Hab mal alles zusammen gefasst.^^
Ja, das Afrikaszenario wär mir persönlich auch lieber gewesen. Das gibts noch viel zu selten in Spielen.
Aber besser ein neues farcry mit Tropeninselwelt, als gar kein farcry.