Driver: San Francisco auf der E3 angespielt: Spaßiges und kurzweiliges Rennspiel mit frischen Ideen
Mit Driver: San Francisco will Ubisoft die Serie wiederbeleben. Auf der E3 konnten wir eine Testrunde in San Francsico drehen und uns einen ersten Eindruck verschaffen. Gezeigt wurde der Freeplay-Modus sowie diverse Spielmodi, die für Abwechslung sorgen sollen.
Driver San Francisco will die "kinoreife Verfolgungsjagd" um das neue Feature namens "Shift" erweitern. Das verspricht Ubisoft und Entwickler Reflections, die schon einst das erste Driver entwickelten. Die Serie soll mit Driver San Francisco wieder zu alter Blüte geführt werden, nachdem man mit den letzten beiden Auflagen nicht überzeugen konnte. PC Games Hardware konnte sich den Titel auf der E3 näher ansehen.
Driver San Francisco wird wieder bei Reflections entwickelt, die sich bereits für die bereits für die ersten Teile verantwortlich zeichneten. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Detective John Tanner und wird in eine Jagd in den Straßen der weltberühmten Stadt an der Bucht verwickelt. Dank des neuen "Shift"-Features wird es nun möglich, nahtlos zwischen hunderten lizenzierter Wagen hin und her zu wechseln. Der Spieler bleibt so immer mitten in der Action. Das erinnert etwas an Sportspiele wie NHL oder FIFA, wo sie zum Spieler wechseln, der näher am Ball ist. Reflections hat das Spiel um das "Shift"-Feature herumgebaut, was das Ganze recht Spaßig macht und wirklich zum Funktionieren bringt. In allen Modi hat das "Shiften" seine Daseinsberechtigung und sorgt für Abwechslung. Driver San Francisco schafft es dabei sogar nicht zu einem Fun-Racer zu verkommen.
Das Freeplay ist relativ unspektakulär und erinnert an freie Fahrten aus bereits bekannten Spielen. An fast jeder Ecke warten Challenges auf den Spieler, die zum Beispiel "Springe X Meter in X Sekunden" fordern. Wer in einem Polizeiauto unterwegs ist, kann auch Verbrecher jagen und fassen. Uber 200 Meilen Streckennetz wurden nachgebildt, darunter auch die Golden-Gate-Brücke.
Für mehr Abwechslung sorgen die Team-Rennen. Insgesamt fahren vier Autos gegeneinander und der Spieler muss durch gezielten "Shiften" seine beiden Schlitten vor dem Gegner über die Ziellinie werfen. Das Konzept ist eigenwillig, machte aber beim anspielen einen Heidenspaß.
Ebenfalls spaßig ist der Fluchtmodus, in dem Sie - Sie ahnen es - der Polizei in einer vorgegebenen Zeit entkommen müssen. Mittels des "Shiftens" können sich sich Vorteile verschaffen, in dem Sie in andere Wagen wechseln und Verfolger beispielsweise rammen. Das Konzept sieht offenbar vor, dass man nur durch schnelles und geschicktes Fahre nicht entkommen wird. Der Modus ist aber extrem kurzweilig und spaßig. Ob er auf Dauer motivieren kann, wird sich erst in einem längeren Test zeigen.
Für Langzeitmotivation gibt es aber noch den Multiplayer. Spielen konnten wir einen Modus, in dem einer der Mitspieler gettagged ist und so der Gejagte wird. Durch Rammen kann man ihm das Tagging abnehmen und ist nun selbst der gejagte. Am Ende gewinnt der Fahrer, der das Tag am längsten durch die Gegend gefahren ist. Der Modus ist turbulent und hat etwas von einem wilden Deatmatch, nur dass sich alle auf einen stürzen, den Getatggten. Insgesamt soll es 19 verschiedene Multiplayer-Modi geben.
Hand-on-Fazit: Alles in allem kann man mit Driver: San Francisco sehr viel Spaß haben, dabei neigt der Titel aber nicht zu den üblichen Funracern. Das Fahrverhalten der Autos ist deutlich unterschiedlich, was die Angelegenheit schwer macht. Hat man sich gerade an das Fahrverhalten seines Schlitten gewöhnt, wird man zum "Shiften" genötigt, landet in einem anderen Wagen, der sich ganz anders verhält. Grafisch ist Frisco sehr hübsch gestaltet, die Engine kann aber nicht ganz mit aktuellen Rennspielen mithalten. Bleibt abzuwarten, was der Story-Modus hergibt, von dem es nicht viel zu sehen gab. Der Soundtrack jedenfalls konnte sich hören lassen. 60 Tracks, darunter auch aus dem ersten Teil, wurden zusammengestellt. Rennspiel-Fans sollten Driver San Francisco auf die Watchlist setzten; bis September wird es gewiss weitere Informationen geben.
Mehr Informationen zu dem Thema finden sie auf unserer Driver: San Francisco-Themenseite der PCGH.
Reklame: Driver: San Francisco jetzt bei Amazon bestellen.

Grafisch ist gut! Aber so Arcade-Gameplay?
In dem Artikel hat sich ein FEhler eingeschlichen:
"Das Konzept sieht offenbar vor, dass man nur durch schnelles und geschicktes Fahre nicht entkommen wird"
Das müsste Fahren heißen.
Auch ist ein Fehler:
"Mittels des "Shiftens" können sich sich Vorteile verschaffen, in dem Sie in andere Wagen wechseln und Verfolger beispielsweise rammen."
Das müsste Sie sich heißen.
Insgesamt hört sich das sehr gut an. Muss ich zumindest mal ausprobiert haben. Ich finde echt toll, was Ubisoft alles an klasse Spielen herausbringt. DIe sind fast die einzigen Entwickler, die noch vernüftige Sachen für PC herausbringen.
Das ist wieder so ein Arcade Future worauf man getrost verzichten kann.
Ich habe ja nix gegen Arcade, aber der Modus ist ja mal sowas von unrealistisch, dass ich jetzt schon die Lust am Game verliere.
Man ist nun mal keine 14 Jahre jung mehr. Mit fast 30 Jahren auf dem Buckel, hat man andere Vorstellungen bzw. möchte mehr gefordert werden als "nur" von Auto zu Auto springen zu müssen.
Und ohne kann man ja scheinbar nicht entkommen laut des Artikels.
Wieder ein Spiel für die Jugend.
Ubi wird und wird nicht besser.
Erst machen Sie die Silent Hunter Serie systematisch kaputt, weil in deren Augen alles Arcade sein muss und jetzt werden es scheinbar nur noch Kiddie Games.
Ubisoft, Eure glorreiche Zeit ist definitiv dahin.
Also, so gut das ganze auch klingen mag, aber den Shift Modus finde ich alles andere als spaßig.
Das ist wieder so ein Arcade Feature worauf man getrost verzichten kann.
Ich habe ja nix gegen Arcade, aber der Modus ist ja mal sowas von unrealistisch, dass ich jetzt schon die Lust am Game verliere.
Man ist nun mal keine 14 Jahre jung mehr. Mit fast 30 Jahren auf dem Buckel, hat man andere Vorstellungen bzw. möchte mehr gefordert werden als "nur" von Auto zu Auto springen zu müssen.
Und ohne kann man ja scheinbar nicht entkommen laut des Artikels.
Wieder ein Spiel für die Jugend.
Ubi wird und wird nicht besser.
Erst machen Sie die Silent Hunter Serie systematisch kaputt, weil in deren Augen alles Arcade sein muss und jetzt werden es scheinbar nur noch Kiddie Games.
Ubisoft, Eure glorreiche Zeit ist definitiv dahin.
Ich hatte ja so meine Zweifel, aber das klingt bisher doch echt gut. Ich hoffe dass in Story Modus wieder das alte Driver Feeling aufkommt. Die Atmosphäre fand ich damals einfach nur genial, ebenso Sound + Soundtrack. Steht defintiv auf der Liste