Sony konnte die Bedenken des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnikbisher nicht ausräumen. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der erfolgreiche Datendiebstahl durch den Angriff auf die Online-Dienste von Sony betrifft auch Nutzer im Deutschland. Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einer Pressemitteilung bekanntgab, wurde deshalb im Auftrag des Bundesinnenministeriums bei Bekanntwerden der Sicherheitslücken Kontakt mit Sony aufgenommen. Das BSI wollte genauere Informationen zu den Angriffen, dem angerichteten Schaden und den von Sony getroffenen Gegenmaßnahmen erhalten und hatte im Rahmen des Dialogs auch Lösungsvorschläge gemacht.
Bisher hat Sony jedoch nicht auf die Fragen des BSI geantwortet und auf die laufenden Analysen der Vorfälle hingewiesen. Doch auch ein vom BSI beantragter Gesprächstermin zur gemeinsamen Analyse der Angriffe und deren Auswirkungen für deutsche Nutzer wurde bisher nicht gewährt. Für Michael Hange, dem Präsidenten des BSI, ist es bedauernswert, dass "Sony unserem Ersuchen nach Informationen zu den IT-Sicherheitsvorfällen, die auch Bürgerinnen und Bürger in Deutschland betreffen, bisher nicht in ausreichendem Maße nachgekommen ist."
Es wäre aus Sicht des BSI aber wünschenswert, dass Sony die vorhandenen und neuen Sicherheitsmaßnahmen dem Bundesamt noch vor dem Neustart der Online.-Dienste präsentiert, damit die Sicherheit gemeinsam verbessert werden kann.
Quelle:
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
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