Fractal Design Arc Midi im Test - neues Gehäuse für Sparfüchse
Fractal Design schickte uns das erste Testmuster in Europa des neuen ATX-Gehäuses Arc Midi, welches ab Juni für rund 80 Euro verfügbar sein soll. Wir haben das Fractal-Design-Gehäuse im Test mit dem ähnlich teuren HAF 912 Plus von Cooler Master verglichen.
Innenraum und Äußeres des neuen Gehäuses von Fractal Design sind schwarz lackiert, lediglich die Festplatten-Rahmen, die Slot-Blenden und die Lüfterblätter bilden mit strahlendem Weiß einen Kontrast. Hinter dem Mesh in Front und Deckel lassen sich zahlreiche Lüfter einsetzen: Zwei Rotoren mit 140-mm-Durchmesser passen in die Vorderseite, ein weiterer 140er findet im Heck Platz und einer am Gehäuseboden. In das Seitenteil passt ein 180- oder ein 140-mm-Lüfter. Im Deckel lassen sich wahlweise ein 180er und ein 140er oder drei 140er oder drei 120er unterbringen – damit eignet sich das Arc Midi gut für einen Triple-Radiator. Schlauchdurchführungen fehlen jedoch. Zudem ist keine Entkopplung für die Lüfter enthalten. Dafür sind die bis zu acht Festplatten auf den festschraubbaren Schienen mit Gumminoppen entkoppelt. Ansonsten ist der Zusammenbau konservativ: Laufwerke, Steckkarten und Netzteil werden einfach festgeschraubt.
Drei 140-mm-Lüfter sind enthalten (Front, Heck, Deckel). Zudem liefert Fractal Design einen Potentiometer mit, der die Drehzahl von drei Propellern regeln kann. Dieser ist an einer Slot-Blende angebracht und lässt sich daher nur hinten am Gehäuse befestigen – vorne wäre praktischer. Als wir im Test den Drehregler auf die niedrigste Stufe stellen, liefen die mitgelieferten Lüfter nicht an – kein Wunder bei einer Spannung von nur 2,6 Volt. Fractal Design arbeitet auf unseren Hinweis hin an einer Lösung.
Wir haben gemäß unserer Testmethoden die Lüfter manuell von den serienmäßigen 1.150 auf 720 U/min geregelt. Mit dieser Einstellung war das Arc Midi relativ leise – aus den üblichen 50 cm Entfernung haben wir im Leerlauf 1,7 (frontal) oder 1,8 Sone (seitlich) gemessen. Einen noch leiseren Betrieb verhindern die vielen großen Luftlöcher an Deckel, Front und Seitenteil, da hier viel von dem Lüftersummen nach außen dringt. Wie in jedem Gehäuse-Test haben wir einen Phenom II X6 1057T (1,45 Volt) und eine Geforce GTX 460 verwendet. Nach einer Stunde mit Anno 1404 im Loop waren es 1,9/2,2 Sone. CPU und Grafikkarte blieben mit 45/65 Grad Celsius sehr kalt; Northbridge, Southbridge und HDD lagen im Temperatur-Mittelfeld.
Das Fractal Design Arc finden Sie auch im PCGH-Preisvergleich.

Recht gut... Einmal am Deckel. Das Grillpanel kann man abnehmen, dadrunter ist ein Staubfilter. Am Boden ist auch ein Staubfilter, dort wo man für gewöhnlich das Netzteil hat.
Wie sieht eigentlich die Bestückung mit Staubfiltern aus?
das sieht wirklich schlicht aus...gefällt mir...ist abzusehen ob es dafür auch laufwerksblenden geben wird ?
ein plastedrive in der front würde den alu-effekt ja völlig ruinieren...
Die Chancen stehen gut das das mein nächstes Case wird. Beim aktuellen stimmt die Kühlung einfach nicht.
Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich: Lasst die vorinstallierten Lüfter doch einfach durch euren Lüfterteststand laufen und testet sie wie alle anderen Lüfter auch. Dann könnte man die Dinger gleich richtig einschätzen und man wüsste genau ob Ersatz her muss oder nicht.