Der Abschnitt zu den Prozessoren wurde überarbeitet. Messwerte mit einer AMD-Sechskern-CPU, einem Phenom II X6 1090T, wurden ergänzt.
Heute erscheint mit The Witcher 2 der zweite Teil rund um den Hexer von Riva. Passend dazu durchleuchtet PC Games Hardware die finale Version
inklusive Release Patch aus technischer Perspektive. Den
Test zu The Witcher 2 lesen Sie übrigens in einem gesonderten Artikel.
The Witcher 2: Technischer HintergrundDie Entwickler CD Projekt tauften ihre für Assassins of the Kings neue entworfene Engine auf den Namen "Tsood" (polnisch "Cud", Wunder) - im Grafikmenü heißt sie aber mittlerweile "RED". Diese wurde auch für Konsolen entwickelt und basiert in ihrem aktuellen Stadium auf DirectX 9. Zu den integrierten Middlewares zählen unterem die Musik-Bibliothek FMOD, Speedtree für die Vegetationsdarstellung oder die Path-Engine für die Wegfindungsintelligenz. Die Berechnung der Physik übernimmt Havok von der gleichnamigen Intel-Tochter, das Nvidia-Logo spricht für "The Way It's Meant To Be Played".
Grafisch macht The Witcher einen ziemlich runden Eindruck, wenngleich die anisotrope Filterung via Treiber erzwungen werden muss, um dem Spiel durchweg knackige Texturen zu entlocken. Die Pixeltapeten sind bis auf (sehr) seltene Ausnahmen hoch aufgelöst, im Kerker zu Beginn des Prologs zudem mit Parallax-Mapping plastisch ausgearbeitet. Ebenfalls gelungen sind die weichen Schatten, wenngleich deren Ränder etwas zum Ausfransen neigen - dafür verzichtet CD Projekt auf hässliches bilineares Schatten-Banding und baute eine überzeugende Umgebungsverdeckung (SSAO) ein. The Witcher 2 arbeitet viel mit Tiefenunschärfe, insbesondere bei Dialogen und in Zwischensequenzen. Diese ist stilistisch gut eingesetzt und wirkt nur selten übertrieben, der Überstrahleffekt ist aber oft zu viel des Guten. Hinzu kommt Bewegungsunschärfe: Geralt selbst bleibt immer scharf, die Bewegung aber verschwimmt. Solange Sie sich nicht wie ein Wahnsinniger um die eignen Achse drehen, werden Sie den dezenten Einsatz kaum bemerken, in Kämpfen trägt aber wie die gelungenen Animationen seinen Teil zur Atmosphäre bei. Apropos scharf: Die Charaktermodelle sind sehr gut gelungen, Triss etwa wirkt absolut weiblich und sinnlich, Geralt ist ein Bild von einem mit Narben gezeichneten Mann. Vor allem die Gesichter samt Poren und detaillierten Augen wissen zu gefallen. Selbiges trifft auf die Bildruhe zu: CD Projekt appliziert bei maximalen Details einen MLAA-Weichzeichner, welche auch auf Haare wirkt (Alpha-to-Coverage) - einzig die Vegetation flimmert.
Dagegen hilft das "Über-Sampling", vierfache Supersampling-Kantenglättung mit geordnetem Muster (2x2 OGSSAA), welche jedoch auch die schnellsten Grafikkarten in die Knie zwingt. Achten Sie im folgenden Vergleich vor allem auf die Vegetation und Geralts Haare; der Boden im Vordergrund links neben dem Hexer wird durch die OGSSAA-bedingte LOD-Verschiebung ins Negative zudem geschärft - das Gleiche gilt für hochfrequente Texturen wie die Zeltplane oder darauf liegende Shader-Effekte wie Parallax-Mapping (rechts neben dem Zelt etwa). Vor allem in Bewegung ist die Bildqualität superb. Und die Fps niedrig.
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The Witcher 2: Detailstufen im GrafikvergleichMit niedrigen Details sieht der Hexer sowie Umgebnung und Spiegelungen sehr vermatscht aus, auch fehlt die Umgebungsverdeckung. Ab mittleren Details ist diese aktiv, aber erst bei hohen Details erstrahlen die Texturen in voller Güte und das MLAA glättet das Bild. Zwischen hohen und sehr hohen Details wird die Beleuchtung noch etwas verfeinert, der Gesamteindruck aber ändert sich kaum - die Fps allerdings fallen. Das Grafikmenü zwingt Ihnen keine Voreinstellung auf, Sie dürfen gut ein Dutzend Optionen getrennt voneinander setzen.
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The Witcher 2: Grafikkarten-BenchmarksAls Testszene verwenden wir einen 30-sekündigen Marsch durch das königliche Lager zu Beginn des Spiels - hier liegt die Bildrate deutlich unter den Werten, die in Innenräumen erreicht werden.
Bei sehr hohen Details aktiviert The Witcher 2 automatisch den als "Kantenglättung" bezeichneten MLAA-Weichzeichner, dieser kostet kaum Leistung und glättet auf Kosten der Bildschärfe. Alternativ dürfen Sie den "Matsch-Filter" abschalten und ohne spielen, oder aber Sie aktivieren das "Über-Sampling" (2x2 OGSSAA). So oder so verlangt Geralt für flüssige Kämpfe und Erkundungen nach einer potenten Pixelschleuder: Unterhalb einer Geforce GTX 470 respektive GTX 560 (non-Ti) oder AMDs Radeon HD 6870/5850 fällt die Bildrate im Mittel unter 30 Fps, damit ist der Hexer eine etwas schwammige Angelegenheit. Richtung rund läuft The Witcher 2 erst mit einer Radeon HD 6950 oder Geforce GTX 560 Ti aufwärts - oder aber Sie reduzieren Details. In jedem Fall unspielbar ist das "Über-Sampling.
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The Witcher 2: CPU-BenchmarksBedingt durch die nötige Aktivierung von The Witcher 2 prüfen wir den CPU-Hunger des Hexers mit dem übertakteten Core i7-860 unseres Grafikkarten-Systems. Und siehe da, wo der Vorgänger mehr als einen Kern völlig ignorierte, legt der Nachfolger kräftig zu und läuft selbst mit vier Kernen noch flotter als mit drei (ahoi Konsolen-Markt!). Der Sprung von Dual- auf Quadcore beläuft sich auf knapp 50 Prozent. Angesichts von 32 Fps im Mittel bei zwei Kernen (wohlgemerkt ein Core i7-860 @ 4,0 GHz!) empfehlen wir Ihnen einen schnellen Vierkerner im Bereich von 3,0 GHz oder höher. Auf schwachen Systemen dürfte die CPU stark bremsen.
Update:Auf einem AMD-System mit sechs Kernen fällt das Ergebnis ähnlich aus wie auf dem Core i7 mit bzw. ohne SMT: Ein Phenom II X6 1090T mit der Geforce GTX 580 und sechs Kernen schafft im Mittel 37 Fps (Einstellungen wie beim Benchmark mit der Intel-CPU). Stehen nur vier Kerne zur Verfügung, bleibt die Bildrate bei 37 Fps. Es gibt also in unserem Benchmark keine Vorteile durch CPUs, die mehr als vier Kerne ("echte" oder "virtuelle") haben.
Mehr zu
The Witcher 2 finden Sie auf der PCGH-Themenseite.
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Alle Infos zu
The Witcher 2, dem Rollenspiel von CD Projekt, finden Sie auf der PCGH-Themenwebseite. Alle Infos zu
The Elder Scrolls 5 Skyrim (TES 5) gibt es auf der Themenwebseite. Den stets aktuellen
Download des aktuellen WoW Patch finden Sie in einem separaten Artikel. News, Tests und Wissen zu
Adventures und Rollenspielen finden Sie auf der Adventures-/Rollenspiele-Übersichtsseite von PC Games Hardware Online.
Komplett-PC-Aufrüster
20.05.2011 19:31
Für alle die ein Leistungsstarkes System und trotzdem Probleme mit der Grafik haben empfehle ich mal die Energieoptionen auf Höchstleistung einzustellen.
imageshack.us/f/841/unben...
Bei mir hat es mit i5 750 CPU und GTX 570 Phantom einen Sprung von 25 FPS auf 45 - 50 FPS bei Sehr hohen Einstellungen und Vsync gebracht.
Auch wenn es seltsam klingt, aber ich hatte das in einem anderen Forum augeschnappt.
Software-Overclocker
19.05.2011 19:55
tja Glück gehabt.....hier der Kassenbon
Is ja ne nette Aktion
Und ich dachte meiner eins wäre was besonderes, weil er von amazon reichlich 4€ zurückbekommt, wegen vorbesteller Preisgarantie (letztendlich 39,99 bezahlt). Mist, hätte ichs mal im Dresdener MM probiert^^
Was man aber mal loben muss ist die Spieleverpackung. Also ich bin schwer beeinduckt von der Premium Edition, vom "Making of" über nen Lösungsbuch bis hin zum entfernbaren USK Siegel ist die Box wirklich gelungen!!
PC-Selbstbauer
19.05.2011 18:30
tja Glück gehabt.....hier der Kassenbon
hammer
egal nu isses schon bei amazon bestellt