Thunderbolt wird ab dem Jahr 2015 durch eine fünf Mal schnellere Technik ergänzt. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Thunderbolt wird bisher nur von Apple unterstützt, sogar Intel selbst wird die schnelle Schnittstelle erst Anfang 2012 mit neuen Chipsätzen für die Ivy-Bridge-Prozessoren anbieten. Dennoch arbeitet Intel bereits an einem Nachfolger, der bis zu 50 GBit pro Sekunde über eine Distanz von bis zu 100 Metern übertragen kann und damit fünf Mal so schnell wäre wie Thunderbolt.
Diese Geschwindigkeit soll auch ausreichen, Videos mit den Nachfolgern der bisherigen Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln zu übertragen. Bis 2015 soll die neue Technik marktreif sein und dann in Fernsehern, PCs und sogar in Tablets und Smartphones verwendet werden. Möglich wird das auch durch die von Intel geplante Vereinigung von den bisher getrennten Empfangs- und Sendekomponenten in einem Bauteil.
Die 50-GBit-Technik soll Thunderbolt aber nicht vom Markt verdrängen, sondern ergänzen und kann auch im gleichen Gerät zum Einsatz kommen. Wie bei Thunderbolt können weiterhin verschiedene Übertragungsprotokolle verwendet werden.
Quelle:
golem.de
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Volt-Modder
04.05.2011 20:19
Ruyven, im Vergleich zu GaAs arbeiten sie aber halt doch mit "niedrigen" Taktraten.
Zudem bleibt halt das Problem entweder des elektrischen Steckers, der mit hohen Frequenzen problematisch wird, oder aber des optischen Steckers, der empfindlich ist, bestehen.
Egal wie man es dreht, entweder aufwendig+teuer oder groß.
Moderator
04.05.2011 17:13
Intels Si-Technik arbeitet nicht mit parallel mit niedrigeren Taktraten, wie ich ausdrücklich erwähnt habe.
Eine Revolution ist Thunderbolt sicherlich nicht, aber eine durchaus attraktive Entwicklung imho schon. Vergleichbar mit dem Ersatz von PS/2 und RS232 durch USB. N Stück schneller, n Stück universeller.
Volt-Modder
03.05.2011 17:45
Ruyven, ich wollte damit auch nur sagen, das du das aber nie in nen RJ-45 gepackt bekommst. In So etwas wie die Größe von nem DVI schon eher. Kleiner wird schwierig.
Die 8 Gbit/s Kabel sind aber laut Wiki 4x3 Adern.
Das mit dem Packen/Entpacken meinte ich das du halt ein Protokoll brauchst, das du drüber stülpst. Wie du ja richtig gesagt hast, werden nur die brutto Datenraten angegeben. Wie viel da noch durch Overhead des Protokolls weg fällt, ist nicht klar. z.B. TCP/IP hat ja so was von rund 20% Overhead wenn ich es richtig im Kopf hab. 64/128 Bit waren es glaub ich pro TCP/IP Paket an Overhead. Der Overhead der durch das physikalische Übertragungsprotokoll, also CRC etc von Ethernet an sich ist da aber glaub ich schon abgezogen. Je nach dem kann man sich das aber auch sparen und halt in die Daten packen. Keine Ahnung wie das jetzt überall wie konsequent gehandhabt wird mit der Angabe. Jeder gibt ja gern möglichst große Zahlen an
Und Ruyvn Sync =/= Latenz der Datenübermittlung.
Und das Packen/Entpacken der einzelnen Ebenen der Übertragung hat schon was damit zu tun. Du kannst die CRC etc. ja erst kontrollieren, wenn das Paket komplett da ist, wenn du da mit billigerer Technik wie Si (also niedrigeren Taktraten), mit größeren Paketen arbeitest, um die Bandbreite nach oben zu drücken, oder sonstige angesprochene Einsparmöglichkeiten nutzt, dann steigt auch die Latenz an.
Im Prinzip ist es aber eigentlich egal, wie sehr wir uns den Kopf zerbrechen. Thunderbolt ist keine Innovation so wie es jetzt da ist, und braucht eigentlich wirklich keiner. Der Einsatz von Glasfaser ist ja allem Anschein nach bei weitem nicht so easy/Konstengünstig, wie immer suggeriert. Am Ende bleibt uns einfach nur übrig ab zu warten, und zu schauen, was Sie wann wie bringen, und mit welchen Vor/Nachteilen. Alles andere ist eigentlich für die Katz, wenn man sich unsere Diskussion anschaut. Es gibt einfach zu viele "Wenn und Aber", da es einfach verdammt viele Möglichkeiten zur Implementierung gibt, mit den entsprechenden Schräubchen dazu, an denen man dann drehen kann.
Vor 2013 denke ich werden wir meiner Meinung nach eh nichts sehen von LightPeak in der ursprünglichen Form.