Toshiba bietet selbstverschlüsselnde und selbstlöschende Festplatten an. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Self-Encrypting-Drives (SED) der Serie MKxx61GSYD verschlüsseln die gespeicherten Daten mit AES 256-Bit, eine als sehr sicher geltende Verschlüsselung, die zum Teil auch von Regierungen verwendet wird. Doch Toshiba geht mit der Sicherheit bei seinen neuen Laufwerken einen deutlichen Schritt weiter. Die Festplatten können über ein Trusted Platform Module (TPM) an die Hardware eines bestimmten Rechners gebunden werden.
Die Löschung des kryptografischen Schlüssels auf der Festplatte, die alle Daten unbrauchbar macht, kann dann auf verschiedene Weisen ausgelöst werden, aus denen der Nutzer wählen kann: durch einen direkt an das Laufwerk gesendeten Befehl, den Verlust der Stromversorgung oder den Anschluss an einen anderen, nicht autorisierten Rechner.
Toshiba sieht in den Laufwerken vor allem einen zusätzlichen Schutz der gespeicherten Daten, selbst wenn der Rechner insgesamt oder auch nur die Festplatte aus Geräten wie Kopierern entfernt wird. Die Festplatten sind mit SATA-2-Schnittstelle und 16 MiByte Cache ausgestattet, arbeiten mit 7.200 U/min und sollen mit Kapazitäten zwischen 160 bis 640 GiByte in den nächsten Wochen ausgeliefert werden.
Quelle:
Heise
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Gesperrt
23.04.2011 22:49
Gibt es nicht auch Theorien, dass es einen Generalschlüssel für 256bit AES gibt? Ich kenn mich zwar nicht mit Verschlüsselungen aus, aber den Amis traue ich sowas zu, zumal AES von denen auch gepuscht wird.
Komplett-PC-Aufrüster
23.04.2011 16:28
Das ist der Soll Zustand, der Ist Zustand weicht hiervon leider gewaltig ab. (I.d.R. ist bei vielen kein Backup vorhanden, obwohl man den Kunden eindringlich darauf hingewiesen hat
Moderator
23.04.2011 15:53
Von Daten dieser Wichtigkeit sollten räumlich getrennte Back-Ups existieren.
Rechencenter kann man nun wirklich leicht vor physischem Diebstahl schützen.
Das hilft dir rein gar nichts, wenn niemand etwas von der geklauten Festplatte startet, bevor er eine Kopie macht. Selbst wenn jemand nicht damit rechnet und erstmal von bootet, sollte er nach kurzer Zeit extremer Festplattenaktivität auf den richtigen Gedanken kommen und den Stecker ziehen, vollständiges löschen dauert schlicht zu lange. Da braucht man einen Systemunabhängigen Mechanismus im Verschlüsselungssystem der Festplatte.
Wobei ich mich frage, ob das überhaupt reicht:
256 Bit AES ist verdammt stark - ja. Aber in einem Notebook sitzt normalerweise nur eine Platte, d.h. jeder potentielle Anweder kennt den genauen Inhalt von mehreren Gigabyte Systemdateien. Bei 99,99% der Nutzer kann er sich sogar darauf verlassen, dass die ganz am Anfang der Festplatte liegen. Da besteht imho die Gefahr der Rekonstruktion.
Es geht hier um Notebookfestplatten. (warum der Autor ein 3,5" Bild benutzt