Monsterkühler Scythe Susanoo mit vier 100-mm-Lüftern im PCGH-Testlabor (3) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Lange Zeit galt der CPU-Kühler Susanoo als Phantom, jetzt wird er doch Realität. Der Scythe-Kühler ist laut Anbieter im Fachhandel für rund 90 Euro unverbindliche Preisempfehlung im Handel erhältlich. Im PCGH-Preisvergleich gibt es bereits einige Shops, die den
Riesenkühler Susanoo anbieten; bei den günstigsten Angeboten ab 75 Euro ist aber aktuell noch etwas Wartezeit angesagt.
Nicht weniger als vier 100-mm-Lüfter thronen auf dem Scythe Susanoo, der es bei den Abmessungen von 210 x 160 x 210 Millimetern (B x H x T) auf ein Gewicht von 1.565 Gramm bringt. Die Propeller rotieren laut Scythe mit 500 bis 2.000 U/min und erzeugen dabei zwischen 9,42 und 37,69 dB(A). Im Lieferumfang des Susanoo befindet sich eine Slotblendenregelung, an die alle vier Lüfter mit 3-Pin-Stecker angeschlossen werden können. Strom bezieht dieses sinnvolle Zubehör über einen 4-poligen Molex-Stecker, die Justierung erfolgt stufenlos mithilfe eines Drehknopfes. Ein separates Kabel lässt sich ans Mainboard anschließen und gibt ein Drehzahlsignal aus.
Zwölf Heatpipes befördern die Abwärme zu zwei Lamellenblöcken, über der Bodenplatte befinden sich zusätzlich massive Kühlrippen. Da der Scythe-Kühler große Teile des Mainboards überragt, verspricht Scythe eine besonders gute Kühlung umliegender Bauteile und sogar der Grafikkarte. Da auch diese vom Kühler verdeckt wird (wenn sie in einem der oberen PCI-E-Slots sitzt), muss vor allem bei kurzen Grafikkarten darauf geachtet werden, dass die Stromanschlüsse nicht mit dem Kühlblock kollidieren. Auch das Gehäuse muss groß genug sein, weshalb Scythe den Susannoo als CPU-Kühler für fortgeschrittene Anwender bezeichnet. Unterstützt werden die AMD-Sockel AM2(+) und AM3 sowie die Intel-Sockel 775, 1155, 1156 und 1366. Aufgrund des hohen Gewichts empfiehlt Sythe eine zusätzliche Sicherung im Gehäuse.
Im Test in PCGH 04/2011 überzeugte der Susanoo nur bedingt. Zwar war die Kühlung umliegender Bauteile positiv, auch die Kühlleistung an sich überzeugt - dank zwölf Wäremeleitrohren mit je sechs Millimeter Durchmesser auch kein Wunder. Die Lautstärke ist aber je nach Drehzahl nur bedingt gelungen, außerdem ist der Kühler zu schwer und zu groß.
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Freizeitschrauber
23.04.2011 21:23
öhm, der Godhand war der Prototyp vom Susanoo?!
Ich hätte viel lieber den GPU Ninja.
PC-Selbstbauer
23.04.2011 21:07
und wann kommt der scythe godhand?
Freizeitschrauber
23.04.2011 20:43
Ganz einfach: Mit der Flex.