Neue Finanzzahlen von Apple: Starkes Ergebnis trotz iPad- und iPod-Schwäche [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update: Apple konnte auch im weiteren Verlauf des Tages sein Plus im Handel behaupten. Zahlreiche Analysten hoben das Kursziel für Apple an.
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Apple überzeugt auch im zweiten Quartal des Fiskaljahres 2011, das am 26. März 2011 endete. Im abgelaufenen Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 24,67 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 13,5 Mrd. US-Dollar) und einen Nettogewinn von 5,99 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 3,07 Mrd. US-Dollar). Nur im Vorquartal war Apple noch besser unterwegs mit 26,7 Mrd. US-Dollar Umsatz und 6 Mrd. US-Dollar Nettogewinn. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um 83 Prozent, der Nettogewinn um 95 Prozent. Zahlen aus dem Jahre 2009 lassen sich nicht mehr als Vergleich heranziehen, weil Apple seit dem ersten Quartal 2010 bestimmte Umsätze nicht mehr über die Laufzeit verteilt, sondern direkt erlöswirksam abrechnet.
Die Analysten werteten vor allem die Bereiche Mac und iPhone positiv: Apple setzte im zweiten Quartal 3,76 Mio. Macs ab, darunter 2,76 Mio. Mobilgeräte. Das sind 28 Prozent mehr Geräte als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Herausragender Umsatzbringer war aber das iPhone. 18,65 Mio. iPhones konnte man an den Mann oder die Frau bringen, das sind 113 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Das allein entspricht 12,3 Mrd. US-Dollar Umsatz, also rund die Hälfte des Gesamtumsatzes. Die Öffnung unter anderem des iPhone 4 für andere Anbieter sorgte maßgeblich für diesen Erfolg.
Schlechter als erwartet liefen die Sparten iPod und iPad. Apple verkaufte 9,02 Millionen iPods, das sind 17 Prozent weniger als noch im Vorjahresquartal. Im zurückliegenden Quartal konnte Apple außerdem 4,69 Millionen iPads absetzen, erwartet wurden aber rund 6 Mio. Das iPad 2 konnte offenbar nicht schnell genug produziert werden, die Nachfrage überstieg das Angebot deutlich.
Die Apple-Aktie legt im deutschen Handel in Frankfurt zur Stunde rund 2,5 Prozent im Plus. Das könnte auch am Ausblick liegen: Apple erwartet für das dritte Quartal einen Umsatz von 23 Milliarden bzw. 5,03 US-Dollar pro Aktie.
Quelle: Apple
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Software-Overclocker
22.04.2011 11:27
Nicht das iPad oder die iPods haben Schwächen, sondern deren Verkaufszahlen sind schwächer als erwartet. Zumindest beim iPod hat es u. a. den Grund, dass viele direkt zum iPhone griffen, was die hohen Verkaufszahlen unterstützen, und deshalb keinen iPod kauften.
OK, verstanden. Ist doch Feiertag heute da arbeitet der Kopf nicht voll
Komplett-PC-Käufer
22.04.2011 11:16
Lesen und verstehen - es geht um die Verkaufszahlen, weswegen es mir auch ein Rätsel ist, inwiefern "in dem Ranging [...] das iPhone 4 mit der Antennen Krankheit" fehlen soll. Man sollte vielleicht etwas mehr als die Überschrift lesen.
Nicht das iPad oder die iPods haben Schwächen, sondern deren Verkaufszahlen sind schwächer als erwartet. Zumindest beim iPod hat es u. a. den Grund, dass viele direkt zum iPhone griffen, was die hohen Verkaufszahlen unterstützen, und deshalb keinen iPod kauften.
Software-Overclocker
22.04.2011 10:27
Welche Schwächen sollen den das iPad oder der iPod haben??? Die werden hier doch immer in den Himmel gelobt und nun heißt es Sie hätten schwächen
Aber mir kann es egal sein. Das Apple den Goldenen Löffel im Po hat merke ich als Enduser gar nichts davon.