Erste Mainboards mit Sockel AM3+: Gigabyte GA-890FXA-UD5 v3.1 und Co.
Das Gigabyte GA-890FXA-UD5 in der Revision 3.1 ist eines der ersten Mainboards mit Sockel AM3+, welche offiziell auf einer Hersteller-Webseite zu finden ist. Die Platine paart den Sockel AM3+ für den kommenden Bulldozer-Chip mit dem aktuellen 890FX-Chipsatz.
Die Revision 2.0 des Gigabyte GA-890FXA-UD5 testete PC Games Hardware in der Ausgabe 09/2010, die Platine schnitt mit der Note 1,57 sehr gut ab. Zwischenzeitlich rüstete der Hersteller das Board auf die Revision 2.1 und 3.0 hoch, nun folgt die Revision 3.1. Neu hierbei ist der zur besseren Unterscheidung schwarz gefärbte Sockel AM3+, welcher nicht nur die aktuellen Phenom II schluckt, sondern auch den kommenden Bulldozer-Chip. Die weiteren Boards von Gigabyte:
• GA-870A-USB3
• GA-870-UD3P
• GA-870A-UD3
• GA-880GA-UD3H
• GA-890GPA-UD3H
• GA-890FXA-UD5
Quelle: Gigabyte
Bildergalerie
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Hintergrund Bulldozer:
Der im 32-nm-Prozess gefertigte Bulldozer setzt auf sogenannte Module. Ein solches beinhaltet zwei (Integer-)Kerne, diese teilen sich unter anderem den 2 MiByte großen L2-Cache und die "Flex FPU" genannte Gleitkommaeinheit. Ein Modul ist laut AMD schneller als ein Zweikerner mit K10-Architektur. Alle Module, bis zu vier beim Orochi-Die (Zambezi für Desktop und Valencia für Server), greifen auf 4 bis 8 MiByte L3-Cache zu - je nach Ausbaustufe werden die Versionen von AMD mit einer TDP mit 95 bis 125 Watt eingestuft. Ein Modul erreicht laut AMD 80 Prozent der Leistung eines (fiktiven) Bulldozer-Dualcores. Auf dem Financial Analyst Day 2010 gab AMD bekannt, dass Bulldozer selbst bei Auslastung aller Kerne per Turbocore bis zu 500 MHz hochtaktet. Zum Vergleich: Ein Phenom II X6 1090T legt nur bei drei von sechs Kernen die gleiche Frequenz oben auf, ein Core i7-870 bei Auslastung aller Kerne mit 233 MHz nicht mal die Hälfte. AMDs John Fruehe sagte zudem, mit weniger Kernen könne es gar mehr sein. Offenbar ist auch ein Taktplus bei stillgelegter FPU möglich, da hierdurch das TDP-Budget für die Integer-Kerne wächst.
Die ISSCC 2011 verriet AMD zudem, dass ein Modul 213 Millionen Transistoren auf 30,1 mm² fasst, das Design ist für 0,8 bis 1,3 Volt ausgelegt. AMD spricht davon, dass ein 8-kerniger Bulldozer weniger Die-Fläche verbraucht als ein Thuban (346 mm²), Hans de Vries von Chip-Architekt schätzt derzeit (Ende Februar 2010) 292 mm². Das Bulldozer-Design soll 3,5 GHz und mehr erreichen, inklusive Turbocore - allerdings ist es von Haus hochtaktend ausgelegt, die Frequenzen lassen sich also nicht direkt mit einem Phenom II vergleichen. Auch sagt der hohe Takt nicht zwingend etwas über den Stromverbrauch des Designs aus. Der Cache bzw. die CPU-Northbridge des Bulldozer läuft mit 1,1 Volt und erreicht 2,4 GHz und unterstützt bis zu DDR3-1866 - ein Phenom II kommt auf nur 2,0 GHz und DDR3-1333. All diese Informationen sprechen zusammen mit der neuen, teils sehr mächtigen FPU für eine massiv gesteigerte Pro-Takt-Leistung gegenüber dem Phenom II. Der Bulldozer mit seinem innovativen Modul-Aufbau wird für den 11. Juni 2011 erwartet und setzt den neuen Sockel AM3+ zwingend voraus.

(siehe Anhang)
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ich hasse dieses Babyblau. Wieso bloß nehmen die jetzt nur für die Intel High End Riege schwarze Bretter und dann sogar noch in matt. Das will ich auch für die AM3+ Boards sehen!!! Fail...
Und ja, das ist mir wichtig denn ich sehe mein Brett.
Weißt du denn schon, ob auch dort UEFI kommt oder bei Gigabyte allgemein nicht?
Aber das MB sieht schon echt gut aus.