Nintendo 3DS

Zum Release: Hands-on-Test Nintendo 3DS - wie gut ist der 3D-Bildschirm wirklich?

3DS im Hands-on-Test: Nintendo hatte mit der Wii Ende 2006 die Spiele-Branche neu aufgemischt und nun steht mit dem Nintendo 3DS ein weiteres innovatives Spielgerät in den Startlöchern. PC Games Hardware konnte sich nun einen ersten Eindruck vom Gerät verschaffen. (Daniel Waadt, 23.03.2011)
 
Nintendo 3DS im PCGH-Testlabor
 
Nintendo 3DS im PCGH-Testlabor [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der Nintendo 3DS steht ab dem 25. März 2011 in den Händlerregalen. Harald Ebert von Nintendo hat der Redaktion einen Besuch abgestattet und gleich sechs Geräte mitgebracht, die von uns ausgiebig getestet werden konnten. Doch was erwartet den Spieler für nicht ganz preiswerte 249 Euro? PC Games Hardware hat den Hand-on-Test gemacht.

Nintendo 3DS im Test: Die Spielewelt in 3D neu erleben
Die Innovation beim Nintendo 3DS ist natürlich der obere Bildschirm, der einen räumlichen 3D-Effekt komplett ohne 3D-Brille ermöglicht. Wenn Sie bislang Filme im Kino oder zuhause in 3D erleben wollten, mussten Sie eine 3D-Brille aufsetzen. Umso beeindruckender ist das Produkt beim erstmaligen Betrachten von 3D auf dem neuen Nintendo-Gerät. Die 3D-Darstellung ist gelungen und man glaubt, dass man in den Bildschirm tief hineinblicken kann. Dabei ist uns aufgefallen, dass das Gerät relativ still gehalten werden muss. Wird der Blickwinkel nur leicht verändert, lässt sich der 3D-Effekt oftmals kaum noch richtig wahrnehmen; ein Schwindelgefühl setzt ein. Neben dem oberen Bildschirm befindet sich ein Regler, mit dem sich der 3D-Effekt stufenlos einstellen lässt. Dies geschieht in Echtzeit, sodass kein Optionsmenü aufgerufen werden muss, um die 3D-Stärke zu verändern oder zu deaktivieren. Uns ist dabei aufgefallen, dass die Grafik mit 3D-Effekt sichtbar hochwertiger aussieht.

3D-Bilder können mit den Kameras erstellt werden.
 
3D-Bilder können mit den Kameras erstellt werden. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nintendo 3DS im Test: Ist der 3D-Modus für die Augen gefährlich?
Nintendo selbst empfiehlt das Gerät nur für Kinder ab sieben Jahren, da sich die Augen bis zu diesem Alter noch in der Entwicklung befinden. Langzeitstudien gibt es aber noch nicht, Nintendo ist hier aber dennoch eher vorsichtig eingestellt. Eltern können den 3D-Modus im Einstellungsmenü auch mit einem Passwort deaktivieren. In den ersten Spieleminuten war der Effekt für unsere Augen relativ anstrengend. Dabei hat man das Gefühl, dass man mit den Augen schielt. Nach einer etwas längeren Spielzeit lernt man aber, das Gerät ruhiger zu halten. Dies führt zu einem besseren 3D-Effekt und sorgt dann auch für weniger Spiegelungen auf dem Glas-Display. Irgendwie hat man auch das Gefühl, dass sich die Augen erst etwas an die dreidimensionale Optik gewöhnen müssen. Ist diese erste Eingewöhnungszeit aber überwunden, erlebt der Spiele je nach Spiel teils wirklich gute Effekte. Dennoch haben wir den 3D-Tiefenregler meist gleich auf eine niedrige Stufe gestellt, da dies für die Augen weniger anstrengend ist.

Nintendo 3DS im Test: Die 3D-Spiele
Den besten Effekt konnten wir vor allem bei Nintendogs bewundern. Eher anstrengend ist der 3D-Modus dagegen in Pilotwings Resort. Dafür macht dieser Titel vor allem spielerisch sehr viel her und wäre derzeit unser Favorit. Ebenfalls sehr gut gelungen ist Super Street Fighter IV. Fans der Serie fühlen sich hier sofort wohl. Special-Moves können hier einfach per Klick auf dem Touch-Screen ausgeführt werden und erfordern daher keine Fingerakrobatik. Die 3D-Darstellung setzt hier aber keine neuen Maßstäbe, kann sich aber durchaus sehen lassen.

Am 25. März 2011 erscheint das Gerät in Deutschland.
 
Am 25. März 2011 erscheint das Gerät in Deutschland. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Erstes Fazit: Nintendo 3DS

Technik-Enthusiasten sollten sich den Nintendo 3DS auf jeden Fall beim Händler anschauen. 249 Euro sind sicherlich kein Schnäppchen, doch Technikfans der ersten Stunde mussten schon immer etwas tiefer in die Tasche greifen und werden mit dem Gerät sicherlich auch Freunde begeistern können. Im Dauereinsatz muss sich allerdings noch zeigen, ob der 3D-Effekt nicht doch störend ist. Notfalls lässt sich aber bequem per Schieberegler ein 2D-Bild einstellen. Inzwischen ist der Nintendo 3D(S) dank mehreren Kameras, WLAN, MP3-Funktion und Co. mehr als eine mobile Spielekonsole geworden. Für die Innovationen hat Nintendo jedenfalls unsere Anerkennung verdient.

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(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
Alle Infos zur Sony-Konsole PS3/Playstation 3, finden Sie auf der Themenwebseite. Die Nintendo-Konsole Wii wird ebenfalls auf einer Themenwebseite ausführlich vorgestellt. Auch die Xbox 360 von Microsoft hat eine eigene Themenwebseite. News, Tests und Wissen zur Sony PS3, Microsoft Xbox 360 und Nintendo Wii finden Sie auf der Spielekonsolen-Produktseite von PC Games Hardware Online.
 
 
 
 
 
 
Aktuelle Kommentare
Der Schpammer
Komplett-PC-Aufrüster
01.04.2011 17:13
AW: Hands-on-Test: Nintendo 3DS in der Redaktion angekommen

Quote: (Zitat von ruyven_macaran)


Spaß ist übrigens ein ganz anderes Thema. Spaß hat was mit Spielequalität usw. zu tun, aber wir sind hier nicht bei pcgFUN, sondern bei pcgHARDWARE



Jaja, aber zum Gaming gehört halt auch Spaß... Aber die Hardware zu bestaunen und zu berühren macht auch Bock. Nur mit ins Bett nimm ich den Nintendo 3DS nicht XD

ruyven_macaran
Moderator
31.03.2011 15:25
AW: Hands-on-Test: Nintendo 3DS in der Redaktion angekommen

Das Päärchen muss ja physisch gespalten vorliegen für den 3D Modus
Die Frage ist, warum sie nicht auch in Software gespalten werden?
Bei den Kameras würde ichs vielleicht noch einsehen, wenn einem passende Linsen zu teuer oder die Formatkompatibilität zu wichtig war, aber bei 3DS exklusivem Inhalt (z.B. dem OS, etwaigen kommenden 2D Spielen), hätte es eigentlich möglich sein sollen, mit rechteckigen Pixeln zu arbeiten.

Spaß ist übrigens ein ganz anderes Thema. Spaß hat was mit Spielequalität usw. zu tun, aber wir sind hier nicht bei pcgFUN, sondern bei pcgHARDWARE

Der Schpammer
Komplett-PC-Aufrüster
31.03.2011 15:09
AW: Hands-on-Test: Nintendo 3DS in der Redaktion angekommen

Quote: (Zitat von ruyven_macaran)
Jup, danke. Die Bilder sind wohl eindeutig:
Ein benachbartes Pixel-Päärchen hat immer die gleiche Farbe, selbst wenn das (z.B. bei der Klammer) eine unnötig verpixeltes Bild bedeutet.
->
Die 3DS kann nur 400x240. Im 3D Modus berechnet sie die für jedes Auge getrennt, aber im 2D Modus kann sie die verfügbaren Spalten nicht für zusätzliche Details nutzen. Man könnte auch sagen: Das Display hat eigentlich nicht 800 Spalten, sondern nur 400, aber 6 Subpixel pro Pixel. [...]


Ähm... ist komisch, warum hat dann Nintendo im 2D Modus das Pärchen aufgespaltet? Dann wären halt die Pixel... okay, Subpixel halt länger... aber das würde dann wohl nicht mit Video und Bild Daten von der 3D Kamera passen... das Wäre dann in der Breite gestaucht. Naja, ist eigendlich egal, ich hab das Gerät und es macht mir Spaß, FERTIG! Auch für alle 3D hasser oder "Nintendo ist kacke"-Sager sollten sich dennoch mal im örtlichen Laden das Teil ansehen.

 
 
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