Von A wie Abyssus bis V wie Viper

Kultige Spieler-Hardware: Legendäre Mäuse, Tastaturen und mehr von Razer

Seit nunmehr über 10 Jahren fertigt Razer Mäuse, Tastaturen, Headsets und mehr. Bis heute hat sich Razer einen sehr guten Ruf bei Spielern erarbeitet und viele bekannte sowie beliebte Komponenten auf den Markt gebracht. PC Games Hardware zeigt die wohl bekanntesten Produkte von Razer. (Marc Sauter, 24.02.2011)
 
PCGH-Special: Die legendärsten Produkte von Razer

1998 gegründet, entwickelte sich Razer im Laufe einer Dekade zu einem beliebten Hersteller für Mäuse, Tastaturen, Headsets und mehr. Auffällig ist der Fokus auf Gamer und Produkte, die in der Regel schwarz und mit LED - zumeist blauen - ausgestattet sind. Der Gründer Robert "Razer Guy" Krakoff ist die Galionsfigur des Unternehmens.

Razer Diamondback Plasma: Die Klapperschlange war die erste optische Razer-Maus, die abgebildete Plasma-Version seinerzeit der Hingucker auf jeder LAN-Party
 
Razer Diamondback Plasma: Die Klapperschlange war die erste optische Razer-Maus, die abgebildete Plasma-Version seinerzeit der Hingucker auf jeder LAN-Party [Quelle: siehe Bildergalerie]
Razer Copperhead: Der Nordamerikanische Kupferkopf erschien als 'Tempest Blue'-, 'Anarchy Red'- und 'Chaos Green'-Variante mit jeweils bis zu 2.000 dpi
 
Razer Copperhead: Der Nordamerikanische Kupferkopf erschien als "Tempest Blue"-, "Anarchy Red"- und "Chaos Green"-Variante mit jeweils bis zu 2.000 dpi [Quelle: siehe Bildergalerie]
Razer Marauder: Angelehnt an die terranische Infanterieeinheit der Terraner ist das Marauder-Keyboard Teil der SC2-Gaming-Riege
 
Razer Marauder: Angelehnt an die terranische Infanterieeinheit der Terraner ist das Marauder-Keyboard Teil der SC2-Gaming-Riege [Quelle: siehe Bildergalerie]
Legendäre Razer-Mäuse
Wie Serpentologen, aber auch weniger tierisch bewanderte Spieler, wissen, benennt Razer seine Mäuse nach zumeist giftigen Schlangen. Das erste Produkt, die Boomslang ("Afrikanische Baumschlange"), trat 1999 als symmetrischer Kugelnager mit 1.000 dpi an und wurde auf bis zu 2.000 dpi ausgebaut (die 2.500er-Versionen erschienen nie am Markt). Am Design scheiden sich bis heute die Geister. Als durchschlagender Erfolg erwies sich die Diamondback ("Diamant- sowie Texas-Klapperschlange") mit 1.600 dpi. Als Sammlerstück gilt die seltene Plasma-Edition, die weiße "Pro Solution"-Variante fand ebenfalls ihre Anhänger. 2008 legte Razer die Diamondback als 3G-Version mit 1.800 dpi (optischer Sensor) neu auf. Die erste Maus mit Lasersensor war die Copperhead ("Nordamerikanischer Kupferkopf"), diese wurde in drei Version - rot, blau und grün leuchtend - vertrieben und dürfte mit das verbreiteste Modell sein. Die kompakte Version nennt sich Krait, kommt ohne Seitentasten aus und ist orange beleuchtet. Die Deathadder ("Todesotter") erschien 2007 und wurde 2010 auch in einer Linkshänderversion veröffentlicht. Die Mamba nach der gleichnamigen afrikanischen Gattung war die erste kabellose Maus von Razer und das teuerste Serienmodell. Ein Exot ist die Naga, benannt nach einer indischen Schlangengottheit: Diese ist speziell für MMO-Spieler konzipiert und verfügt über zwölf seitliche Tasten. Razers mobile Maus samt Bluetooth nennt sich Orochi, Hintergrund ist ein japanischer Mythologie-Drache. Die Habu (eine auf den Ryūkyū-Inseln, Japan heimische Grubenotter-Art) wurde Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt und basiert vom äußeren her auf der Intelli-Maus der Redmonder.

Die Imperator verfügt über variable Seitentasten und ist die einzige Maus, welche nicht nach einer giftigen Schlange benannt ist: Die Kaiserboa, eine Würgeschlange, stand Pate. Ob Razer in Zukunft eine besonders lang gestreckte Maus als Netzpython oder eine sehr wuchtige Maus als Anakonda in den Markt schickt, ist nicht bekannt. Zu einer Maus gehört natürlich die passende Unterlage: Die Exactmat ist sehr verbreitet, verfügt über eine Metallbasis, zwei Seiten und eine optionale Handauflage. Als "Destructor Special Edition White" passt sie zudem zur weißen Pro Solution"-Variante der Diamondback. Ebenfalls sehr beliebt ist das Mantis-Pad, welches als Speed- und Control-Version ausgeliefert wird.

Legendäre Razer-Tastaturen und -Headsets
Arachnologen aufgepasst: Die Tarantula krabbelte Ende 2006 in die Läden, passend dazu gibt es das sogenannte Battledock. Die Lycosa ("Wolfspinne") setzt auf flache, mit Gummi überzogene Tasten und eine Beleuchtung, die wahlweise nur die WASD-Tasten erhellt. Die Reclusa (eine Art der echten Webspinnen) wurde in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt. Die Protype Ultraflat ist weiß und verfügt über eine Dockingstation für iPods. Die Black Widow ("Schwarze Witwe") erschien 2010 und setzt mechanische Tasten des Typs "Cherry MX Blue".

Seit 2007 fertigt Razer auch Headsets, als Namenspate dienen hier Haie, Raubwale und Fische. Das quietschgrüne Orca etwa erhielt seine Bezeichnung von Schwertwal, das Piranha von dem Amazonas-Salmler. Das Megalodon und das Carcharias nutzen das gleiche Chassis wie das Orca und sind nach Haien benannt: Letzteres ist zwar eigentlich der Sandtigerhai, Razer aber meint damit den "Carcharodon carcharias", also den Weißen Hai. Der Megalodon zählt zu ebenfalls zu den Makrelenhaie und galt einst als Vorfahre des Weißen Hais, wurde also als "Carcharodon megalodon" klassifiziert. Heute fällt er in die Systematik "Carcharocles".

Legendäre Razer-Sonderprojekte
Passend zu den Spielen Tron und Starcraft 2 gibt es von Razer die richtige Hardware: Die "Tron Gaming Mouse" samt Pad sowie das "Tron Gaming Keyboard", aufseiten des Blizzard-Spiels stehen das Banshee-Headset, das Marauder-Keyboard und die Spectre-Maus bereit; alle benannt nach Terraner-Einheiten.

(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
News, Tests und Wissen zu Mäusen, Tastaturen und Spiele-Controllern finden Sie auf der Eingabegeräte-Produktseite von PC Games Hardware Online.
 
 
 
 
 
 
Aktuelle Kommentare
Callboy
Schraubenverwechsler
02.09.2011 11:57
AW: Schlangenmäuse, Spinnentastaturen und mehr: Die wohl legendärsten Produkte von Razer

Ich behaupte einfach mal, dass die Raze Viper die 1. Razer Maus mit optischen Sensor war, nicht aber die Diamondback.

Zumal sie hier auch nirgends erwähnt wird.
Das finde ich ein wenig seltsam, da ich mir nicht vorstellen kann, dass sie so selten war.
Schliesslich haben sie hier im Forum ja auch welche gehabt.

Ich habe insgesammt 3 Mäuse von Razer und die 4. wird auch wieder eine sein.
Ich kann nicht bestätigen, dass sie mangelhaft verarbeitet waren oder sind.

Eine Razer Tastatur habe ich auch und sie tut seit 4 Jahren ihren Dienst, ohne auch nur einmal einen Aufstand gemacht zu haben.

Lediglich die Headsets sind nicht so prall, wie angepriesen.

Back to topic:

Was ist mit der Viper ? (Sie wurde meines Wissen auch wiederbelebt unter den Namen "Krait")
Ich finde, dass ist schon eine ganz schöne Lücke in diesem Artikel.

(OH mist, schon etwas älter der Artikel XD, sorry wollte keine Leichen ausbudeln) sorry

cyco99
PCGH-Community-Veteran
26.02.2011 16:21
AW: Schlangenmäuse, Spinnentastaturen und mehr: Die wohl legendärsten Produkte von Razer

Ich habe mich von Razer verabschiedet, denn meine Diamonback 3G hat Probleme unter Windows 7 gemacht. Zudem ist mir irgendwann das quietschende Mausrad auf den Wecker gegangen. Mit der "ersten" Diamondback unter Windows XP war ich jedoch sehr zufrieden.

Mischk@
Software-Overclocker
26.02.2011 12:05
AW: Schlangenmäuse, Spinnentastaturen und mehr: Die wohl legendärsten Produkte von Razer

Ich hab bis jetzt auch nichts anderes gehabt.
Lycosa und Deathadder, Goliathus usw...

Das einizge, wo ich mich nicht traue ist das Headset von Razer. Hier habe ich auf Medusa 5.1 zurückgegriffen.

Ich werd auch bei der Marke bleiben, weil das Design für mein Geschmack absolut top ist.
Das Handling finde ich auch mehr als Genial.

 
 
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