Intel investiert 5 Milliarden US-Dollar in neue Chipfabrik [Quelle: siehe Bildergalerie]
Für den Bau einer neuen Chipfabrik in Chandler, Arizona (USA) will Intel mehr als 5 Milliarden US-Dollar investieren, wie CEO Paul Otellini im Rahmen eines Werksbesuches des US-Präsidenten Barack Obama verkündete. Mitte diesen Jahres soll die Errichtung der neuen Fabrik beginnen, die voraussichtlich den Namen "Fab 42" tragen wird. Die Fertigstellung soll nach Plan im Jahr 2013 abgeschlossen werden. Am selben Standort unterhält Intel mit den Fabs 12 und 32 bereits zwei Produktionsstätten. Mit Inbetriebnahme soll sie nach Angaben des Unternehmens die am weitesten entwickelte und größte Kapazität bietende Chipfabrik der Welt sein.
Die neuen Fertigungshallen sollen vornehmlich für die Herstellung von Mikrochips mit 14nm-Strukturbreiten genutzt werden, wobei die Größe der produzierten Wafer 300mm betragen soll. Erst im Herbst vergangenen Jahres hatte Intel den Bau der Forschungsfabrik "Fab D1X" angekündigt, die ebenfalls 2013 fertiggestellt werden soll. Intel betonte auch, dass durch den Ausbau weit mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen würden.
Quelle:
newsroom.intel.com
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Volt-Modder
22.02.2011 05:48
Wäre etwas merkwürdig, wenn Intel für direkte Konkurrenz fertigen würde.
Nein; daher auch die Formulierung "ich glaube mich zu erinnern"...
Und ich hatte tatsächlich unrecht; ich habe jetzt nachgeschaut; tatsächlich will Intel FPGAs für Anchronix fertigen
Hier die News dazu:
Intel fertigt zum ersten Mal Chips für externen Partner - intel, chip
Moderator
22.02.2011 01:37
Wieso gibt es nichts anderes? Es gibt immer das System, dass du schon hast. Damit ein Elektronikhersteller irgendwas verkaufen kann, muss er soviel besser als bestehende Systeme sein, damit die Käufer sagen "lohnt sich". Ohne Konkurrenz könnte Intel die Produktzyklen verlängern und z.B. Sandy Bridge 3 statt 1 Jahr am Markt lassen. Aber das ändert nichts daran, dass sich jemand, der in der Leistungsspanne zwischn Lynnfield und Ivy Bridge nur einmal für 300€ aufrüstet, sich nur eine 300€ CPU kaufen wird. Wenn die Dinger anfangs zu teuer sind, kauft er sie einfach später. Bleiben sie teuer, kauft er sie nie. Warum sollte er auch? Die Softwareentwickler setzen höhere Leistung nur dann vorraus, wenn sie auf den meisten Systemen zur Verfügung steht, sonst kauft ja niemand ihre Software (again: Wieso soll man Win7 kaufen, wenn man dazu eine 2000€ CPU braucht, wenn man schon XP hat?). Die Leistungsexplosion deutlich zu verlangsamen wäre auch in einer konkurrenzlosen Situation das dümmste, was Intel machen könnte. Am Ende kommt noch jemand auf die Idee, Spiele so zu optimieren, dass man gar keine neue Hardware braucht...
Aber: Die vielen "wenn"s mögen augefallen sein. Intel wäre ohne AMD nicht konkurrenzlos. Der wahre Gegener sind IBM und ARM. Wintel verliert bereits heute, in einem Moment schnellster Weiterentwicklung, zunehmend Boden:
Tegra: ARM
iPad: ARM
GalaxyTab: ARM
AppleTV: ARM
nahezu alle Handys, viele embedded Lösung: ARM, ARM, ARM.
PS3: PowerPC
Wii: PowerPC
x360: PowerPC
Großrechner: Power (jedenfalls der Großteil der letzten Jahre - und einige der neuesten gehen gar auf CUDA/Firestream...)
PC-Selbstbauer
21.02.2011 07:39
und Intel kann dann als monopol die preise diktieren. Konkurrenz belebt immer das geschäft.
Keine Sorge, AMD KANN NICHT PLEITE GEHEN.
Überlegt euch mal was das für Folgen hätte: Intel dürfte rein kartellrechtlich (Monopol) nicht alleine den Weltmarkt haben. Die würden (im Ernst!) zerschlagen werden müssen.
Somit wird es wohl niemals dazu kommen... Und wenn Intel (heimlich) in AMD investiert im Notfall...
PS: mal so allgemein, eigentlich sollten wir Deutschen sowieso alle AMD kaufen. Sind schließlich teilweise "Made in East Germany"
(ich gebs ja zu... ich hab auch nen Intel derzeit... aber hätte AMD was gleichwertiges gehabt dann wärs ein Dresdner Chip geworden)