Bundesministerien wechseln von Linux zurück auf Windows
Die Bundesregierung stoppt offensichtlich das Linux-Projekt, bei dem Rechner der Behörden auf das günstigere Betriebssystem umgestellt werden sollten. Unter anderem soll die Akzeptanz für das Linux-Betriebssystem nicht besonders hoch gewesen sein.
Verschiedene Bundesministerien wie das Auswärtige Amt beenden dieses Jahr voraussichtlich das Linux-Projekt, durch das deutliche Einsparungen bei der IT-Ausstattung erreicht werden sollten. Laut einem internen Rundschreiben gab es insbesondere beim Auswärtigen Amt zu viele Probleme, die unter anderem die Leistungsfähigkeit der Behörde beeinträchtigt haben. So soll es konkret im Arbeitsfluss, beim Austausch von Dokumenten, immer wieder Inkompatibilitäten gegeben haben.
Das Auswärtige Amt hat auf vielen Rechner Linux und Windows parallel angeboten, wie zu erwarten haben viele Anwender dem Microsoft-Betriebssystem den Vorzug gegeben, rund 90 Prozent der Mitarbeiter haben lieber mit Windows gearbeitet. Die Bundesregierung äußerte sich bislang nur vage zu den Einsparungen, so soll es zwar bei den Lizenzkosten lohnenswert gewesen sein, aber Entwicklungskosten für angepasste Treiber haben die Einsparungen gemindert.
Als eines der letzten Ämter geht damit das Auswärtige Amt zurück zum Windows-Betriebssystem, 2011 sollen rund 3.000 Rechner zurück auf XP umgerüstet werden. Darüber hinaus sollen weitere 9.000 Rechner auf Windows 7 umgestellt werden. Auch hier hält sich die Regierung hinsichtlich der Kosten im Vergleich zur Linux-Alternative bedeckt.
Quelle: Welt

Ok, dass Opera auch für Linux verfügbar ist, hatte ich jetzt nicht vorher geguckt - ich dachte nur es gäbs derzeit nicht - dann kann ers ja mal ausprobieren
Aber Mausgesten machen nur Sinn, wenn man eh mit der Maus arbeitet - z.B. in einem Browser. Wenn man mit der Tastatur arbeitet (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Programmieren), dann sind Keyboardshortcuts die bessere Lösung.
Nur wie oft arbeitet man intensiv mit dem Betriebssystem, anstatt mit einer Anwendung
Aber hier mal ein kurzer Befehl womit das geht. Da man unter Linux Partitionen aber einhängen kann wo mann will, hab ich einfach 3 Pfade genommen:
Wobei ich sagen muss, dass du da ja noch ärger vergleichst als ich. Du vergleichst nen rund 10Jahre altes XP mit aktuellem Linux - ich hingegen nur ein halbwegs aktuelels Win7 mit 1,5Jahre altem Linux, jetzt hab ich dich schon wieder dran gekriegt*lach*
Im übrigen kann ich es verstehen, wenn man wegen XP und älterem Windows auf Linux umsteigt, weil einen die BSOD und andere Fehler auf den Zeiger gehen, aber seit Win7(eigentlich sogar schon Vista, wenn man sich auskennt) hat man diese ganzen besonders nervigen Probleme nicht mehr und auch die Treiberprobleme existieren unter Win7 kaum noch(nur halt bei besonders alter oder exotischer HW evtl.).
Ich werd dich sicher nicht zu Win7 bewegen können, aber um Vorteile abzubauen, kannst es dir ja mal in eine virtuelle Maschine packen, läuft 30tage ohne key und Aktivierung bzw. bis zu 120 Tage, wenn man diesen Zustand immer zurücksetzt.
Gruß,
pyro539
Dass es bei einem Linux-feti ziemlich umgekehrt aussehen würde wär mir klar, dennoch glaube ich, dass sich einer aus der Linuxumgebung schneller in Windows zurrecht finden würde als umgekehrt.
Das Problem, dass das Ministerium hatte, ist schlicht und einfach dass das es verdammt viel Zeit, Geld und Arbeit kosten würde das Linuxprojekt so weit hochzuziehen, dass es so leistungsfähig wäre, wie es das vorher im Betrieb befindliche Windows war. Nachdem sie das gemerkt haben, haben sie es abgebrochen.
Das hat auch nix mit Faulheit oder Ignoranz der Mitarbeiter zu tun - der Umgewöhnungsfaktor(vor allem aber das komplette Neuerlernen einen nicht auf intuitive Bedienfreundlichkeit ausgelegten BS) ist einfach so riesig, dass man keinen Gewinn mehr für sich selbst sieht. <<meine Ansicht
Abgesehen davon werd ich dann wohl eher über dich lachen können, weil ich meine Finger gar nicht erst auf die Tasta packen muss, da ich alles schnell und einfach über die Maus machen kann(auch kopieren+einfügen).
Dann geb ich dir jetzt mal ein Beispiel als Nutzer von Total Commander:
Pack mal auf 3 verschiedenen Partitionen in einer Ordnertiefe von je etwa 4 Ordnern, je 100 Dateien zu einem Paket, welches direkt in deinem Home-Verzeichnis landen soll... Ich sag nur viel spaß beim tippen^^ (Ja, ich weiß dass man mit Tab-Pfade vervollständigen kann, mit TC bin ich trotzdem schneller^^ und ohne TC wäre es halt ein RMT -> Senden an..)
Aber hier mal ein kurzer Befehl womit das geht. Da man unter Linux Partitionen aber einhängen kann wo mann will, hab ich einfach 3 Pfade genommen:
Aber naja, wir sollten damit aufhören. Jeder von uns wird immer mehr Argumente finden, die der andere kaputtmachen kann. Außerdem sollte keine über das OS des anderen urteilen, wenn er es noch nicht richtig benutzt hat. Mit Sicherheit gibts unter Windows auch Tweaks, wie man effektiv arbeiten kann. Ich kenn die aber mit Sicherheit nicht, da ich seit längerer Zeit kein Windows mehr bedient habe (und Windows 7 noch nie).
Aus Sicht der Freie-Software-Bewegung finde ichs aber schade, dass das Auswärtige Amt die Strategie aufgegeben hat. Wie schon gesagt, an LiMux sieht man ja, das es funktioniert.
Gruß,
pyro539
2. Muss man nicht immer unzählige Programme immer am laufen haben
Mir hat ein Desktop schon immer gereicht und wird er auch immer reichen - sowas ist eine Frage der Organisation
Abgesehen davon werd ich dann wohl eher über dich lachen können, weil ich meine Finger gar nicht erst auf die Tasta packen muss, da ich alles schnell und einfach über die Maus machen kann(auch kopieren+einfügen).
Das Ziel ist, 10 Verzeichnisse zu erstellen, die "testN" heißen, wobei N von 0-9 geht. Unter Windows müsste man da jedesmal rechtsklicken, neuen Ordner erstellen etc. Unter Linux brauch ich genau einen Befehl:
$ mkdir test{0..9}Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass man die Befehle auch von Shellskripten aus aufrufen kann und somit viele Dinge automatisieren kann, wo ich unter Windows ewig brauche, bis ich mich durch alle Menüs und Dialoge gehangelt habe.Dann geb ich dir jetzt mal ein Beispiel als Nutzer von Total Commander:
Pack mal auf 3 verschiedenen Partitionen in einer Ordnertiefe von je etwa 4 Ordnern, je 100 Dateien zu einem Paket, welches direkt in deinem Home-Verzeichnis landen soll... Ich sag nur viel spaß beim tippen^^ (Ja, ich weiß dass man mit Tab-Pfade vervollständigen kann, mit TC bin ich trotzdem schneller^^ und ohne TC wäre es halt ein RMT -> Senden an..)
Und die Paketabhängigkeiten sorgen m.M. nach für ein viel schlankeres System. Wie oft installieren denn irgendwelche Programme Bibliotheken von Drittanbietern selbst mit, sodass man irgendwann 5 mal verschiedene Versionen z.B. vom JRE oder Qt auf seinem Rechner hat? Unter Linux passiert das nicht.
Wie du es geschafft hast 5 versch. Versionen von JRE und Qt auf deinen PC zu bekommen musst du mir aber mal zeigen, bei mir ist es nämlich genau eine, da diese zentral funktioniert^^
Ich hab mir den Text aus deiner URL auch mal durchgelesen und ich finde der Mann macht sich teilweise lächerlich... Bsp. er versucht den popligen vi-Editor mit M$-Word und co zu vergleichen - Programme die wesentlich mehr können als ein paar Buchstaben in ihrer Position zu ändern(versuch mal mitn vi Kopf- und Fußzeilen zu bearbeiten,Seitennummerierungen oder Bilder einzufügen). Außerdem geht er davon aus das man diese Programme genauso nur mit der Tastatur bedient wie in Linux, was ja genau nicht gewollt ist unter Windows. Er kam mit dem Bsp 5 Zeilen vom Anbeginn einer Textdatei ans ende zu verschieben - wie schnell ist der gute Mann denn noch, wenn es sich um 6,5 Zeilen(Begonnen ab dem 4. Wort) mitten aus dem Dokument handelt, die man unter Win für gewöhnlich auch mit einer simplen Mausbewegung markiert?! Richtig sein Turbomodus verwandelt sich in eine Handbremse!
Ich könnte hier noch einiges mehr schreiben, aber meinerseits langt das erstmal völlig