Neue Intel-CPUs auf Westmere-Basis für den Servermarkt
Berichten zufolge plant Intel für den kommenden 4. April die Veröffentlichung der neuen Server-Prozessoren mit dem Codenamen "Westmere-EX". Der Nachfolger der Nehalem-EX-Reihe legt beim Top-Modell im Vergleich zum Vorgänger um zwei Kerne und 6 MByte L3-Cache zu.
Quelle: PC Games Hardware
Neue Intel-CPUs auf Westmere-Basis für den Servermarkt
Die neuen Modelle werden vermutlich mit 1,73 GHz bis 2,4 GHz Takt an den Start gehen und über SMT (Simultaneous Multithreading) je nach Modell, beginnend beim kleinsten mit sechs physischen Kernen, zwölf bis zwanzig Threads gleichzeitig abarbeiten können. Die TDP beläuft sich auf 95 bis 130 Watt. Es wird voraussichtlich weiterhin der Sockel 1567 die Prozessoren beherbergen, was unter anderem den Umstieg auf die neuen CPUs attraktiver machen soll, sicher aber auch technische Hintergründe hat. Die Modelle sollen jeweils zwei Quad-Channel Speichercontroller mit Unterstützung für DDR3-1066 bieten. Das Quad-Channel-Interface bedingte bei Nehalem-EX den Sockel 1567. Des Weiteren bieten einige Modelle Support für den Einsatz in Systemen mit bis zu 8 Sockeln.
Mit Westmere-EX bringt Intel die erste native Architektur mit 10 Kernen auf den Markt - vereint diese Kernanzahl also auf einem einzigen Silizium-Die. AMD hat mit Magny-Cours einen Zwölfkern-Prozessor im Programm, der jedoch aus zwei verbundenen Sechskern-CPUs besteht.
Quelle: cpu-world.com
Ähm 8 Sockel Boards gibts schon sehr sehr lange, nur verlieren die immer mehr an Bedeutung. Früher haste dir son Ding halt gekauft, weil du nur Singelcore CPUs hattest, und damit in einer Maschine halt 8 Prozesse händeln kannst.
Aktuell machen die 8P Systeme nicht mal ein Prozent vom Servermarkt aus. Selbst die 4 Sockelsysteme, welche in den letzten Jahren recht stark wahren nachdem die 8er massiv an Marktanteilen verloren hatten, sind auf dem absteigenden Ast. Die Dual-Sockel-Systeme legen dagegen zu.
Mit dem JEDEC (?) Speicher wo man in einen Slot wohl 32 (?) GB RAM reinpacken kann, werden die Quad/Octa-Sockel-Systeme sogar noch drastischer an Bedeutung verlieren. Oft wurden die ja auch eingesetzt, weil man einfach ne Menge Ram gebraucht hat, um die Daten direkt im RAM halten zu können.
BOAH, bis zu 8 Sockel ?
Das nenn ich mal ein Rechenzentrum.
In wie weit sind diese CPUs für den Desktop User brauchbar ?
Abgesehen davon: Wenn es nur um die Zahl der parallel zu bearbeitenden Aufgaben geht und die Geschwindigkeit wurscht ist - ist dann nicht auch die Abhängigkeit gleich 0 und Kommunikation zwischen den Kernen somit wurscht?
Sprich: Wäre ein Cluster nicht die wesentlich günstigere Plattform im Vergleich zu 4/8way Plattformen, bei der man für einen 10-Kerner soviel bezahlt, wie für 6 Quadcore-PCs?
(im Vergleich zu den 12 Kernern. 16 Kerner geht wohl erst in der zweiten Jahreshälfte)
mfg
Vielleicht limitiert die TDP (10 kerne unter 130W zu halten ist auch in 32nm wahrscheinlich nicht ohne) oder auch die Fehlersicherheit - im Servermarkt kommts ja vor allem auf absolut fehlerfreies Arbeiten der CPU über sehr lange Vollaststrecken an, da geht auch einiges an möglichem Takt drauf soweit ich weiß.
Oder es ist (wahrscheinlich) einfach eine Kombination der beiden und vielleicht noch anderer Gründe.
trotzdem: 10 Kerne auf einem Die mit 30MB Cache unterzubringen ist keine schlechte Leistung.
mfg